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Starke Quartalszahlen: Microsoft stellt nach 17 Jahren neue Allzeithochs auf

Der Turnaround läuft auf Hochtouren: Microsoft-CEO Satya Nadella
Der Turnaround läuft auf Hochtouren: Microsoft-CEO Satya Nadella

Man kann es ein historisches Zahlenwerk nennen: Microsoft konnte die Wall Street bei Vorlage seines ersten Geschäftsquartals im Fiskaljahr 2016/17 überzeugen – und wurde dafür mit neuen Allzeithochs belohnt. Erstmals seit 1999 durchbrach die Aktie des Windows-Herstellers wieder die Marke von 60 Dollar. Die Umsätze und der Nettogewinn fielen besser aus als von Analysten erwartet. Treiber der Geschäftsdynamik war erneut das Cloud-Geschäft.

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Darauf mussten Microsoft-Aktionäre sage und schreibe seit 1999 warten: Erstmals im 21. Jahrhundert hat der Software-Riese an der Wall Street wieder die Marke von 60 Dollar übersprungen. Nachbörslich zogen die Anteilsscheine um sechs Prozent auf 60,50 Dollar an.

Auslöser für den Kursschub waren besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen, die das Dow Jones-Mitglied nach Handelsschluss an der Wall Street vorlegte.

Windows-Verkäufe rückläufig, Office 365-Absätze ziehen an

So konnte der nach Apple und Alphabet drittwertvollste Konzern der Welt für den Dreimonatszeitraum zwischen Anfang Juli und Ende September Umsätze von 20,5 Milliarden Dollar ausweisen und damit den Vorjahreswert marginal übertreffen.

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Während die Erlöse der “More Personal Computing”-Unit, in der die Windows-Verkäufe zusammengefasst werden, um zwei Prozent nachgab, konnte sich das Productivity-Segment, in dem die Office 365 einfließt, über ein Plus von sechs Prozent freuen.

Cloud-Sparte bleibt Treiber der Geschäftsdynamik

Treiber der Geschäftsdynamik bleibt indes die Intelligent Cloud-Sparte, deren Umsätze um acht Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar stiegen. Das Cloud-Flaggschiff Azure, das konnte mit Amazons AWS-Sparte wetteifert, konnte um beachtliche 116 Prozent zulegen.

Nach Bilanzierungsstandard GAAP musste Microsoft beim Nettogewinn einen Rückschritt um vier Prozent auf 4,7 Milliarden hinnehmen. Auf Non-GAAP-Basis konnte der Software-Gigant allerdings mit 6 Milliarden Dollar bzw. 0,76 Dollar je Aktie einen Gewinnanstieg um 10 Prozent verbuchen und damit Analystenschätzungen deutlich schlagen, die bei 0,68 Dollar je Anteilsschein gelegen hatten.

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