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Bot-Wahlkampf wie bei Trump und Clinton: AfD plant Web-Einsatz von Meinungsrobotern

Spielt die Trump-Karte:   AfD-Vizechefin Petry
Spielt die Trump-Karte: AfD-Vizechefin Petry

Die AfD will im Bundestagswahlkampf 2017 Software-Roboter einsetzen, mit denen automatisiert Botschaften in sozialen Netzwerken verbreitet werden können. "Selbstverständlich werden wir Social Bots in unsere Strategie im Bundestagswahlkampf einbeziehen", zitiert der Spiegel das Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel. "Gerade für junge Parteien wie unsere sind Social-Media-Tools wichtige Instrumente, um unsere Positionen unter den Wählern zu verbreiten."

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Mit Social Bots können massenhaft Einträge bei Diensten wie Twitter oder Facebook automatisch generiert werden, die so aussehen wie Posts von menschlichen Nutzern. Zuletzt hatte im US-Wahlkampf vor allem Präsidentschaftskandidat Donald Trump Rückendeckung durch Bots erhalten. Nach einer Studie der Oxford University wurde nach der ersten TV-Debatte am 26. September mehr als jeder dritte Tweet (37,2 Prozent) in Unterstützung von Trump von einem Software-Roboter abgesetzt. Auch seine Widersacherin Hillary Clinton profitierte von Bots. Bei ihr lag der Bot-Anteil allerdings nur bei 22,3 Prozent.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Wochenende bei einer Veranstaltung der Jungen Union einen Schulterschluss der Parteien angeregt, um gemeinsam gegen den Einsatz von Social Bots zu kämpfen. Derlei Absprachen über eine gemeinsame Linie gebe es allerdings «bislang nicht», erklärt CDU-Generalsekretär Peter Tauber, der den Einsatz von Bots für die eigene Partei ausschließt. Beim Koalitionspartner SPD würde man damit auf offene Ohren stoßen: «Die sozialen Medien werden in unserem Wahlkampf eine wesentliche Rolle spielen. Aber den Einsatz von Bots lehnen wir ab», sagt SPD-Generalsekretärin Katarina Barley. Auch Linke und Grüne sagten dem «Spiegel», sie würden auf Social Bots im Wahlkampf verzichten.

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Alle Kommentare

  1. Logische Konsequenz wenn man sieht welchen Bullshit von Storch (mausgerutscht) und Co. produzieren.. Das können Maschinen sicher besser. Besser künstliche Intelligenz als keine. Gute Entscheidung.

      1. … und Ihre “versiffte” Wortwahl lässt auf eine besonders ausgewogene politische Meinungsbildung schließen …

  2. Warum nicht, als Gegengewicht gegen die Mainstream-Medien, die den Blockpartien uneingeschränkt zur Verfügung stehen als deren Machtinstrument
    im öffentlichen Meinungsmonopol-

  3. Ich bin mir nicht sicher ob nicht zum. die CDU diese Möglichkeit nutzt, bei den merkelverliebten Kommentaren, die gelegentlich in einigen Kommentarspalten auftauchen, aber abgesehen davon sind die überzeugten Wähler besser als irgendwelche Maschinen beim Schreiben. Und davon hat die AFD schon viele !

  4. Mangels Informationsgehalt und Regierungswilligkeit hat CDU SPD natürlich keine Verwendung für automatisierte Botschaften.
    Ämterpatronage und Worthülsen sind in der Breite schwierig zu bejubeln.

  5. Warum müssen eigentlich 9 von 10 Kommentaren , die sich gegen die AfD aussprechen, mit Beschimpfungen und Beleidigungen beginnen, warum nicht mal sachlich, fachlich, dann würde ich auch weiterlesen.

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