Immmr: Die Deutsche Telekom launcht einen Messenger – und das Social Web lacht über den Angriff aus der Slowakei

Die Telekom will nun auch im Messenger-Markt mitspielen – mit Immmr

Man musste schon dreimal hingucken: Kein Tippfehler, eine ernsthafte Kampfansage der Deutschen Telekom an die Tech- und Internet-Giganten im Silicon Valley – das ist kein Aprilscherz, das ist Immmr. So heißt der Messenger-Dienst des Dax-Konzerns, der in nächsten Wochen starten soll – in der Slowakei. Maßgeblichen Anteil am Web-Spott hat nicht zuletzt das Wirtschaftsmagazin Capital, das den Launch von Immmr enthüllt hat und schlagzeilte: „Telekom greift im Messenger-Markt an“.

Dem zu G+J gehörenden Wirtschaftsmagazin gelang der Scoop am Mittwochnachmittag mit einem Verweis auf eine Exklusivgeschichte in der heute erscheinen neuen Ausgabe.

Nach zweijähriger Entwicklungsarbeit schickt ein zur Telekom gehörendes 70-Mann-Start-up ihren Messenger ins Rennen.

Zum Vergleich: Facebook bringt es mit seinen beiden Messengern WhatsApp und dem Facebook Messenger jeweils auf über eine Milliarde Nutzer, Apples Message-Dienste iMessage bringt es auf geschätzte 600 Millionen Nutzer, während es Microsoft-Tochter Skype 300 Millionen Mitglieder zählt.

Der Name des Telekom-Messengers ist dabei so schräg gewählt wie die Launch-Destination: Immmr startet in der Slowakei. Dass das Hamburger Wirtschaftsmagazin den Telekom-Launch dabei zum „Angriff“ auf die „US-Konzerne wie Facebook, Apple und Microsoft“ hochjazzt, sorgt im Social Web für hämisches Gelächter und spitze Bemerkungen.