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Social-Media-Trendmonitor: Facebook-Erfolg scheitert oft an Geld, Zeit und fehlender Manpower

Von wegen schneller und billiger Erfolg über die sozialen Netzwerke: Wie der neue Social-Media-Trendmonitor von Faktenkontor und news aktuell zeigt, können Unternehmen vor allem dann erfolgreich via Facebook, Twitter & Co. kommunizieren, wenn sie sich genügend Zeit geben und bereit sind zu investieren – vor allen in Mitarbeiter. Die Studien-Macher kommen zu der schmissigen Zusammenfassung, dass der Social-Media-Erfolg oft an der „Geiz ist geil-Mentalität“ scheitert.

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In vielen Chefetagen soll noch immer die Meinung vorherrschen, dass sich Social-Media-Marketing nebenbei und vor allem schnell erledigen lässt. Dem widersprechen die Analysten vom Faktenkontor. Ihr neuester Trendmonitor kommt zu dem Ergebnis, dass vor allen die Firmen und Marken in den sozialen Netzwerken erfolgreich sind, die bereits über viel Erfahrung verfügen. So geben nur sechs von zehn Befragten aus Unternehmen, die erst seit weniger als einem Jahr im Social Web aktiv sind, an, dass sie ihre Ziele voll oder teilweise erreicht hätten. Bei Firmen, die bereits fünf Jahre oder länger Social Media einsetzen, sind es hingegen rund neun von zehn.

Es kann natürlich auch sein, dass die Companys, die schon länger mit den großen US-Plattformen arbeiten auch einfach besser einschätzen können, welche Ergebnisse sie wo erreichen können, sich deshalb realistischere Ziele setzen. Die Enttäuschungen fallen in diesen Fällen ungleich geringer aus.

„Am größten ist der Erfahrungs-Vorsprung bei Unternehmen, die über das Social-Web Impulse von ihren Kunden für die Produktentwicklung gewinnen wollen“, heißt es in der Zusammenfassung.

Neben der fehlenden Erfahrung identifizierten die Experten als zweiten großen Erfolgshemmschuh einen unzureichenden Einsatz von Geld und Personal. „Unter den Pressestellen aus Unternehmen, die ihre Social-Media-Ziele bislang nicht erreicht haben, geben 59 Prozent der Befragten fehlende Mitarbeiterkapazitäten als Ursache an. 36 Prozent sagen, dass ihnen das Budget fehle“.

Die fehlende Manpower ist nach Ansicht der Experten auch der Grund, warum einige Unternehmen erst gar nicht den Schritt zu Facebook, Twitter & Co. wagen. So sagten rund zwei Drittel der Angestellten aus Firmen, die im Social Web noch inaktiv sind, dass dies vor allem an den fehlenden Mitarbeiterkapazitäten liege.

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