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iPhone 8: Steht Apple vor einem neuen Superzyklus?

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Apple-Chef Tim Cook hat einen Lauf

Die Wall Street wird wieder optimistischer für Apple. Dem Kultkonzern aus Cupertino spielt aktuell die Schwäche des Erzrivalen Samsung in die Karten – das iPhone 7 könnte sich daher besser als zunächst erwartet verkaufen. Doch das ist nur die Gegenwart: Die US-Investmentbank Morgan Stanley prognostiziert Apple eine noch bessere Zukunft, weil das generalüberholte iPhone 8 zahlreiche neue Käufer anlocken dürfte, mutmaßt Analystin Katy Huberty und nennt ein optimistisches Kursziel.

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Die positiven Nachrichten für Apple reißen nicht ab: Bei 117,63 Dollar schloss die Aktie am Freitag an der Wall Street auf neuen Jahreshochs. Die neu gewonnene Euphorie der Börse wurde nicht zuletzt vom ärgsten Rivalen mit ausgelöst.

Weil Samsung sein Phablet Note 7 vom Markt nehmen musste, könnte Apple bis zu 15 Millionen mehr Einheiten des iPhone 7 verkaufen, schätzen die Analysten von CFRA Research. Entsprechend haben zahlreiche Banken ihre Kursziele  in der vergangenen Woche angehoben – Bernstein, Pacific Brest und Mizuho.

iPhone 8 dürfte Apple im nächsten Jahr antreiben

Wall Street-Insititution Morgan Stanley hob die Zielmarke lediglich um einen Dollar symbolisch auf 124 Dollar an, weil Top-Analystin Katy Huberty davon ausgeht, dass besser als erwartete iPhone 7-Verkäufe bereits zum Großteil in die aktuellen Kurse eingepreist sind.

Die eigentliche Kursfantasie könnte im nächsten Jahr entfacht werden, wenn Apple nach drei Jahren im gleichen Look endlich ein komplett neu designtes iPhone enthüllt – das iPhone 8, das nach Einschätzung von KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo komplett aus bruchsicherem Glas bestehen soll und in der Plus-Variante über ein 5,8 Zoll großes Display verfügen könnte.

Apple: ein Pulverfass, das 2017 explodieren könnte

An der Wall Street haben die Spekulationen über die nächste iPhone-Generation längst begonnen: So rechnet Analyst Timothy Arcuri von der Investmentbank Cowen durch das iPhone 8 mit erheblichem Aufwärtspotenzial.

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Apple ist für Arcuri “ein Pulverfass, das 2017 explodieren könnte” – im positiven Sinne. Der Grund: Die explosive Vermengung des großen iPhone 8-Updates zusammen mit einer immer größeren Nutzerschaft, die immer ältere Geräte besitzt und daher ihren Kauf zurückgestellt habe.

Katy Huberty: Für den nächsten iPhone-Superzyklus “zunehmend zuversichtlich”

In dieselbe Kerbe schlägt nun auch Katy Huberty, die Freitag in ihrer Kurzstudie die Wahrscheinlichkeit eines neuen “Superzyklus” konkretisierte. “Wir sind zunehmend zuversichtlich, dass der nächste iPhone-Superzyklus bedeutende Anpassungen nach oben nach sich ziehen dürfte – in Richtung unseres optimistischen Kursziels von 162 Dollar.”

Traditionell stellt Huberty in ihren Studien immer drei mögliche Szenarien vor: Den “Bear Case” für den schlechtestmöglichen Fall (83 Dollar), den “Bull Case” als bestmögliches Szenario und den ausgewogenen Mittelwert, der als Kursziel kommuniziert wird.

iPhone-Verkäufe im September-Quartal mutmaßlich weiter rückläufig

Tatsächlichen Niederschlag in die Konzernbilanzen finden dürfte der mutmaßliche Superzyklus dann allerdings erst im Fiskaljahr 2018, das bei Apple traditionell im vierten Quartal beginnt – wenige Tage nach dem erwarteten Launch des iPhone 8.

Zurück in der Gegenwart dürfte Konzernchef Tim Cook in der nächsten Woche bei Vorlage der Quartalszahlen für das abgelaufene September-Quartal wohl noch einmal rückläufige iPhone-Absätze kommunizieren. Katy Huberty rechnet zwischen Juli und September mit 44 Millionen verkauften Einheiten gegenüber 48 Millionen Stück in vergangenen Jahr.

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Alle Kommentare

  1. Nun, im 3. Q 2015 wurden 48 Mio. Iphones verkauft und das war für das 3. Q ein Rekord, wenn Apple es diesjährig auf den selbsen Wert schafft, oder knapp darunter liegt, dann wäre das ordentlich, man bedenke, dass sich auch das Iphone 6 Mini/4″ sich noch ordentlich verkauft.
    Auch ohne das Samsung Desaster liefe es nicht schlecht f.d. 7bener,
    denn die Fortschritte verdienen die Zahl,7 selbstverständlich ((40% schnellerer Prozeßer, innovative Zweiaugen-Kamera, besseres Energiemanagement, was sich übrigens erst dann richtig auswirkt, wenn die Apps angepasst sind und es ist wassergeschützt).
    Zwar wird von Tochtergesellschaften einer weltweiten tätigen Werbeagentur und über deren Kanäle (Halbgare Analysten, einen Strauß von Webseiten, dem üblichem getwitter und Facebook Geplapper) im Rahmen eine Pushdown-Strategie versucht, alles mit Apple zu tun hat, geschickt abzuwerten, doch der Verbraucher schaut bei technischen Geräten auf das Geboten, also Technik und Qualität und obwohl Apple sich nicht wehrt undmfastmnie korrigierend aufklärendt eingreift, verlief der Start des siebeners gut.
    2015 ist Apple mit zu hohen Prognosen auf die Nase gefallen und mußte dann, Anfang 2016 doppelt scharf bremsen, weil dann die Nachfrage schwächelte und das wollte sie dieses Jahr verhindern, Tim Koch kalkulierte also übervorsichtig, bis ins Frühjahr 2017, doch es lief besser als gedacht, wobei dann noch das unvermutete Samsung-Desaster dazu kam und dazu führte, dass Apple dumm dastand, manch einer dachte, sie hätten extra die Produktion verknappt. Das so etwas Betriebswirtschaftlich und Marketingtechnisch inndie Hosen,geht, ist kaum einem klar.
    Doch egal, langsam haben sie im Hauruck-Verfahren die Produktion wieder oben, was allerdings ein wenig an der Verdienstspanne knabbern dürfte.
    Gleichwohl, dass Jahr dürfte versöhnlich enden, ich tippe auf 55 Mio. 7bener im 4. Quartal, spannend dürfte es bei den Ipads werden, weniger vom Absatz, als vom Gewinn und die Watch 2 tickt ebenfalls rund.
    Interessant dürfte folgende Fragestellung werden, desto besser die Eieruhr und ihre akonkurrenz wird, desdo mehr fragen sich viele, fahre ich nicht besser damit, wenn ich mir statt einem Iphone+Watch besser ein Tablet/Ipad+Watch hole, wenn ich mit der Uhr auch gut (Knopf im Ohr) telefonieren und simsen kann, es werden Tastaturen kommen, die man sich wie einen Strumpf über den Arm zieht, schmale und etwas breitere mit kompl. Tastatur.
    Ich nutze derzeit einen billigen Androiden zum Quatschen und ein Ipad für alles andere, wo ich bin, ist auch beiene Attache-Ledertasche mit dem Pad, ich habe halt keine Adleraugen mehr.
    Es könnte geschehen, wie damals beim Ipod und dem Iphone, der Einstand war ok, langsam ging es bergauf und gingen Pod und Iphone durch die Decke, weil technischen Verbesserungen den Durchbruch brachten.
    Das Segment der Handies würde, falls ich Recht habe schrumpfen, aber erst, wenn es zum vollwertigem Telefon wird, doch es wird nicht überflüssig werden, wie mittlerweile der Pod, das glaube ich nicht.
    Meine Prognose für die beiden Eieruhr 2017 liegt bei 15-20 Mio., wer wettet mit???

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