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Cicero nach der Trennung von Ringier: ermutigende Zahlen und hässliche Vorwürfe

Die Cicero-Macher Alexander Marguier (l.), und Christoph Schwennicke
Die Cicero-Macher Alexander Marguier (l.), und Christoph Schwennicke

Es gibt sie noch, die guten Geschichten aus der gebeutelten Medienwelt. Die Geschichte des Politik-Magazins Cicero könnte so eine werden. Anfang des Jahres verschenkte der Schweizer Ringier Verlag Cicero samt dem Kunstmagazin Monopol an die Chefredakteure Christoph Schwennicke und Alexander Marguier. Seither steigt die Auflage und die Zahlen machen Mut. Die Magazinmacher müssen sich aber auch mit Vorwürfen auseinandersetzen, ihr Blatt nach rechts gerückt zu haben.

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Wenn der angebliche Rechtsruck beim Cicero zur Sprache kommt, geht bei den beiden Chefredakteuren und Jung-Verlegern Christoph Schwennicke und Alexander Marguier die Temperamentnadel recht schnell nah an den roten Drehzahlbereich. Die Frage, ob der Cicero nun rechts sei oder weiter rechts als früher, mögen sie gar nicht. Am liebsten würden sie auch gar nicht darüber sprechen aber das Thema ist nun einmal in der Welt.

Anfang Juli schrieb die taz unter der Überschrift „Ein neuer Ton“ von einem angeblichen „Rechtsruck“ beim Cicero. Festgemacht wurde dies u.a. am Beispiel eines Autoren, dessen kritischer Text über Thilo Sarrazin abgelehnt wurde und am Cicero-Kultur-Ressortleiter Alexander Kissler. Der ist in katholischen Medienkreisen nicht unbekannt und schreibt tatsächlich Texte, für die das Label konservativ schon fast euphemistisch ist. Besonderer Stein des Anstoßes für Kritiker war ein Text Kisslers, in dem er sich dem in rechtsextremen Kreisen beliebten Thema des „Bevölkerungsaustauschs“ so weit weit näherte, dass man meinen konnte, er mache sich diese These vielleicht sogar zu eigen.

„Kissler dehnt meine Toleranz oft. Trotzdem komme ich fast jedes Mal, wenn er schreibt, zu dem Schluss: Das ist klug“, sagt Chefredakteur Schwennicke über seinen Ressortleiter. Im Übrigen sei es geradezu Markenzeichen von Cicero, verschiedene Meinungen und Sichtweisen abzubilden. Mit Fremdenfeindlichkeit oder gar Rassismus habe dies rein gar nichts zu tun. Gegen einige verzerrende Falschbehauptungen in dem Artikel aus der taz hat Cicero mit Hilde der Anwaltskanzlei Nesselhauf eine Richtigstellung durchgesetzt.

Die Rechts-Vorwürfe gegen Cicero werden auch von der Münchner Publizistin Liane Bednarz erhoben und weitergetragen. Sie selbst hat darüber auch schon ausführliche Blog-Beiträge verfasst. Marguier sagt dazu nur: „Wir haben von namhaften Medienschaffenden zu unserem Neustart aufrichtig die besten Wünsche übermittelt bekommen. Uns ist zugleich aber auch klar, dass uns nicht alle in der Branche den Erfolg wünschen. Wir halten es jedenfalls nicht für ausgeschlossen, dass hinter manchem Diskreditierungsversuch auch wirtschaftliche Motive stehen.“ Näher wollen sich die Cicero-Macher dazu nicht äußern.

Anwürfe, Cicero sei ein rechtsextremes Hetzblatt geworden, laufen in der Tat ins Leere, wenn man sich das Heft genauer anschaut. Es finden sich dort neben langen Artikeln, die sich dezidiert kritisch mit Angela Merkel und ihrer Flüchtlingspolitik auseinandersetzen auch Texte über liberale Muslime und selbst den berühmten syrischen Gefäß-Chirurgen als Vorzeige-Flüchtling haben die Cicero-Leute aufgetrieben und befragt. Allerdings hat Cicero weit deutlicher als andere Medien von Beginn an in der Flüchtlingsfrage eine klar kritische Haltung bezogen und diese durchaus pointiert umgesetzt. „Es hat sich herumgesprochen, dass wir hier keinen Wünsch-Dir-Was-Journalismus pflegen, sondern versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen die Tatsachen zu beschreiben und auf mögliche Probleme hinzuweisen“, sagt Marguier.

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Das Cover der Februar-Ausgabe zeigte eine Tee trinkende Kanzlerin, während hinter hier der Kölner Dom in Flammen steht. Die Zeile „… nicht mehr mein Land – Deutschland zwischen Kontrollverlust und Staatsversagen“. Die Titelstory der September-Ausgabe befasst sich anlässlich des Jahrestags der so genannten Grenzöffnung mit „Merkels Marschbefehl“. Beide Hefte waren laut Schwennicke und Marguier die am besten verkauften in der Cicero-Geschichte. Bei Einzelverkauf und Abo verzeichnet das Magazin in den vergangenen Monaten ein Plus von über 16 Prozent. Mit solchen Titeln und solchen Zeilen treffen die Zeitschriften-Macher ganz offenbar einen Nerv und lösen Kauf-Impulse aus. Marguier erklärt sich das so: „Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen sich in ihren gewohnten Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen nicht mehr wiederfinden. Mit dem breiten Meinungsspektrum, das wir abbilden, werden wir den Erwartungen der Leser wahrscheinlich besser gerecht als manches Nachrichtenmagazin, das in jüngerer Zeit offensichtlich ein bisschen einseitig berichtet hat.“

Das sei aber kein Kalkül, versichert Schwennicke: „Wir haben diese Position nicht eingenommen, um damit Hefte zu verkaufen. Wir haben diese Position eingenommen, weil wir die unkonditionierte Öffnung der Grenze durch Frau Merkel für einen Fehler gehalten haben.“ Eine Position, die der Cicero-Chef auch schon in zahlreichen Talkshows vertreten hat. Hin und her eiern, kann man ihm und seinem Heft in dieser Frage nicht vorwerfen. Dafür musste er sich von seinen ehemaligen Kollegen beim Spiegel auch schon als „Salonhetzer“ beschimpfen lassen, was Schwennicke als unter Kollegen „schwer verdaulich“ empfindet. Der Ton ist unter Medienleuten rauer geworden.

Für Schwennicke und Marguier sind solche Auseinandersetzungen Zeitverschwendungen, Kinderkram. Darum halten die beiden auch nichts von Twitter, dem Sandkasten der Branche. „Ich erkenne manche auf Twitter gar nicht wieder. Bei dem einen oder anderen gewinnt man den Eindruck einer gespaltenen Persönlichkeit“, sagt Schwennicke. Sein Co-Verleger ergänzt: „Das Problem bei Twitter ist, es führt zu Schnellschüssen. Da wird dann eben schnell etwas abgesetzt, man rülpst seine Meinung kurz raus. Für Journalisten wie uns, die auf Hintergründe setzen, ist das kein adäquates Medium, um sich mitzuteilen.“

Bei Cicero wollen sie mit „Tiefe und Weite“, mit einer Portion Gediegenheit glänzen. Das Wort „Preziose“ fällt mehr als einmal, bei Selbstbeschreibungen. Cicero sei für ihn, „die schönste Form, sich mit Politik auseinanderzusetzen“, so Schwennicke. Schön für die beiden, dass die Zahlen diesen Kurs offenbar stützen. Das Auflagenplus schlägt sich auch in steigenden Anzeigenumsätzen nieder. Nach dem, was bisher vorliegt, übertreffen sie alle Prognosen und seien sehr ermutigend. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, denn Ringier hat das Blatt samt dem Kunstmagazin Monopol nicht deshalb samt einer Anschubfinanzierung an die beiden abgegeben, weil es bisher zu erfolgreich gelaufen war.

Angeblich machten die beiden Magazine unter den Fittichen von Ringier zuletzt pro Jahr rund zwei Millionen Euro Verlust. Jetzt haben Schwennicke und Marguier mit Jörn Christiansen einen versierten Verlagsmanager als Verlagsleiter geholt und planen schon vorsichtig mit neuen Projekten, denkt an Corporate Publishing und ein Vortasten ins deutschsprachige Ausland und einer Erweiterung des Digitalangebots. Am Ende des Jahres wird wohl noch ein Verlust stehen, der aber vermutlich weit geringer ausfallen wird, als geplant. In einzelnen Monaten arbeite man sogar schon profitabel. Dass ein Heft wie Cicero geradezu aufzublühen scheint, wenn es von den Strukturen eines großen Verlagshauses befreit wird, sollte dem einen oder anderen Manager großer Verlagshäuser vielleicht zu denken geben.

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Alle Kommentare

  1. Vorwürfe aus dem ideologisch linken Spektrum, muss man die überhaupt Ernst nehmen? Die TAZ hat sicherlich genügend Dreck vor der eigenen Tür zu finden.
    Sprechen nicht die Zahlen für sich?
    Ist es nicht die sonst übliche ideologisch getrimmte Einheitsmeinung, welche sich weniger an Fakten hält, weshalb viele Leser ihre Abos kündigten? Man hat sich daruf rückbesonnen, dass man Journalist ist und berichtet und nicht Volkserzieher mit Ideologieauftrag zu sein hat um Komentare als Berichte zu verbreiten.

  2. Ich frage mich, ob das ein Gefälligkeitsstück ist, ob die Autoren nur im Vorfeld nicht zur Kritik am Rechtskurs nicht ordentlich recherchiert haben oder ob sie nur einfach keine Lust hatten, nachzufragen. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus allen drei Motiven.
    Nur ein paar Beispiele: Angeblich befindet sich der Cicero nicht auf einem Rechtskurs. Nun sind die wirtschaftlich erfolgreichsten Ausgaben diejenigen, die am weitesten rechts titeln. Welches Signal empfängt also ein Verlag, der nach wie vor Verlust macht? Nachfragen dazu gab es nicht.
    Zu dem taz-Artikel: Er wurde korrigiert, aber eben auf einem Niveau, dass von “Invasoren” von “Invasion der Machtlosen” geschrieben wurde. Der Unterschied in der Aussage ist marginal.
    Dass der Cicero auch kein Problem hat, von einem Kriegs- und Auschwitzkomplex zu schreiben, so als ob es kein Problem sei, einen Weltkrieg anzuzetteln und 6 Millionen Menschen geplant industriell zu vernichten, kommt auch nicht vor. Das sind halt so journalistische Preziosen, die durchaus ihre Berechtigung haben…
    Zum wirtschaftlichen Erfolg: auch compact läuft wirtschaftlich erfolgreich, aber muss man dem wirtschaftlichen Erfolg in dieser Richtung wirklich hinterherlaufen?

    1. Enfach mal die Historie richtig studieren und sich dann zur Vergangenheit äußern .
      Helfen würde dabei sicher das Lebenswerk von Ernst Nolte

    2. Hier schein der Name Programm zu sein, Nutella und Berliner, beides Mittel die zu Gehirnverfettung taugen,
      aber nicht fürs Denken

    3. “… Welches Signal empfängt also ein Verlag, der nach wie vor Verlust macht? ”

      tja, welches Signal könnte das sein? Dass immer noch der Leser entscheidet, ob er eine Drucksache kauft? Dass Leser keine Drucksachen kaufen, deren Inhalt sie nicht mögen? Dass Leser es nicht mögen, wenn sie Nanny-Journalismus serviert bekommen?

  3. Was ist logisch so schwer daran zu erkennen, daß das Denkprinzip “bloß keine Schnittmengen mit rechts” seine Grenzen darin hat, wenn das als Rechts Definierte auch wahre Aussagen enthält? Das ist so trivial, daß man es garnicht aussprechen möchte. Sind wir schon auf die Ebene von Signalwirkungen bei Tieren oder Stammesdenken herabgesunken im veröffentlichten Diskurs? Die Eigendynamik dieses Diskurses (incl. Feuilliton) erklärt sich mittlerweile besser mit Ethnologen wie Eibl-Eibesfeld oder Ethologen wie Konrad Lorenz denn über die Sache. Das ist ein Armutszeugnis. Bitte mehr auf die Sache gucken, weniger auf den pol. Gegner. Danke

  4. Wenn ein “Rechtsruck” darin besteht, sich vom linken Mainstream abzusetzen und objektiv und wahrheitsgetreu zu berichten, dann finde ich das in Ordnung. Daß die Auflagen der linkslastigen Schmierblätter ( Spiegel, FAZ, BID usw. ) sinken, ist nicht darauf zurückzuführen, daß hier neuerdings mehr Analphabeten leben !

  5. Ich habe “Cicero” gerade für ein Jahr abonniert, weil ich mir erhoffe, dort nicht denselben Einheitsbrei wie bei SZ, Zeit, Spiegel, ARD und ZDF serviert zu bekommen.

  6. Haben wir Deutschen allgemein – vor allem die Medienschreiblinge, die nichts anderes mehr sind als Schreibbüttel, nichts anderes mehr zu tun, als uns immer und immer wieder damit zu beschäftigen “wie rechts” etwas (schon) ist?
    Wir Deutschen sind ein Volk, wie jedes andere auch und haben ein Recht auf Patriotismus und Nationales-Selbstwertgefühl und freie Meinung – oder wie es die linken Journalisten und Gutmenschen ausdrücken: Nazi, rechts, populistisch, rechtslastig …
    Wenn ich schon mal neuere Dokus bei ZDF und ARD gucke (über AfD, Flüchtlinge use … meine Güte … wie oft alleine das Wort “rechtspopulistisch” darin vorkam!
    Es nutzt sich langsam ab! Jetzt wird es verschärft .. die Gedankenbpolizei klopft jetzt sogar schon bei harmlosen Politikjournalisten!
    Armes Deutschland!
    Aber machen wir unbs nix vor: HÄTTE der Autor dieses Textes eine andere Ansicht der Dinge, wäre er seinen Arbeitsplatz los!
    Und genau da beißt sich die Katze in den Schwanz!
    Es dreht sich weiter, die Spriale wird enger! Und irgendwann wird sogar der linkeste der Linken vom selbstauferlegten Linkssein in die rechte Ecke gedrückt. (—-> Augstein! Wurde mal als Antisemit bezeichnet! Tja.. wer ausnahmsweise mal sagt, was wahr ist … kriegt die Nazikeule!)
    Wo führt das alles hin?

  7. Alles rechts vom Spiegel ist bekanntermaßen links und links vom Spiege-nun ja-kommt eigentlich nichts mehr.Doch,der Erbe,bekannt geworden durchs Erben und durch den Umstand,bereits einen Teil seiner Belegschaft feuern zu müssen,da man nicht unbegrenzt oberlehrerhaft gegen Leser und Anzeigenkunden anschreiben kann,ohne das es gewaltig an die Auflage geht.
    Und,sind wir nicht mittlerweile alle ein wenig Nazi?

  8. Vielleicht ist die Lösung ganz einfach, ihr Stil und ihre Richtung kommt an. Dabei ist es den Lesern egal, was TAZ, Stern, Spiegel etc. dazu zu sagen haben. Es gibrt eben immer in- und out-Journalisten, nur manche merken es nicht.

  9. Cicero ist wirklich eine der wenigen noch lesbaren Magazine und ein Produkt, dem man das Postulat der Vielfalt der abgebildeten Meinungen auch abnimmt, das in anderem Kontext schon längst eine Hohlphrase ist. Eine gute Orientierung mit Zukunftspotenzial…

    Wie steht es eigentlich bei WIWO seitdem Tichy und Röhl das Blatt verlassen haben..?

    1. Wiwo ist das einzige deutsche Medium, bei dem ich eine Wertung der 1. Debatte zur diesjährigen Präsidentschaftswahl zu Gunsten von (Trommelwirbel…) Trump! gesehen habe. Nach vier Tagen reibe ich mir immer noch die Augen…

  10. Rechts ist recht und Links ist link.
    Ein Rechter ist für das Recht und Gerechtigkeit, ein Linker steht für linke Handlungen, Gemeinheit, Lüge Tricks und Verrat.
    Ein Linker kann eine Wahrheit, die seiner Ideologie widerspricht , nicht anerkennen, eine Wahl gegen ihn nie akzeptieren.
    Deswegen fälschen Linke so gern Wahlen. Demokratisch sind Linke nur, wenn es für ihn läuft, wenn gegen ihn, agiert er mit Gewalt und Tücke.
    Es ist keine Frage, Links ist link und Rechts ist recht.

    Jetzt ratet mal, warum es nichts mehr hilft, rechter Rechter zu brüllen, wenn man jemanden mit unliebsamer Meinung ausschalten will.

  11. wenn den selbsternannten Volkserziehern von TAZ und Spiegel die Leser in Scharen weglaufen und Cicero ein Auflagenplus erzielt, scheint die Kritik dem blanken Neid zu entstammen.

    NB: unter Michael Naumann war der Cicero eher linkslastig – auch ein Grund, daß jetzt ein plus entsteht.

  12. Ich lese CICERO seit ihrem Erscheinen. Bin immer wieder froh über gute Geschichten. Stern, Spiegel, Fokus werden für ihren Opportunismus durch Verkaufsverluste bestraft.

  13. Cicero rechts? Warum nicht? Ist doch gut, wenn es Alternativen zu der psychopatischen Kommunistenpresse aus Spiegel, Deutschlandfunk und Spiegel gibt.

  14. Während man bei Focus, Stern und Spiegel wöchentlich die Sinnhaftigkeit am Titelbild festmacht, werden andere Zeitschriften schlicht gekauft, weil gelesen.
    Der Stern und Spiegelleser unterscheidet sich doch heute nicht mehr wirklich vom Bunte-Leser. Er hat halt lediglich die Kündigungsfrist verpasst.

  15. Lese seit einiger Zeit sehr gerne Cicero Online und bin nicht wirklich überrascht, dass nun versucht wird, die Zeitung in die rechte Ecke zu rücken.
    Die Mainstream-Presse vertreibt immer mehr ihrer eigenen Leser – und will es einfach nicht wahrhaben!

  16. Ich muss zu meiner Schande gestehen das Ich erst durch das Internet auf dieses Magazin aufmerksam geworden bin. Es ist gut zu wissen das es noch Journalisten und Magazine gibt die nicht in dem Mainstream mitschwimmen sondern sachlich und neutral berichten dazu gehoert auch das man sich kritisch mit der zur Zeit verantwortungslosen Politik speziell der Fluechtlingspolitik von Frau Merkel auseinandersetzt. Natuerlich geifern die anderen Blaetter die nur das nachbeten was Ihnen die Politik vorplappert Gift und Galle. Gerade deshalb weil Sie wie der Spiegel oder die TAZ immer wieder versuchen ihre Leser zu bevormunden und zu erziehen.
    Wobei es auch kein Wunder ist das diese Mainstreammedien immer mehr mit staendig sinkenden Verkaufszahlen zu kaempfen haben. Muendige Buerger bzw.Leser lassen sich aeusserst ungern bevormunden und oder erziehen. Bei vielen dieser Zeitungen oder Zeitschriften bewahrheitet sich das alte Sprichwort wessen Brot Ich ess dessen Lied Ich sing. Viele dieser Blaetter die jetzt Gift und Galle gegen Ciceri spucken haengen am finanziellen Tropf der etablierten Parteien hauptsaechlich von SPD und CDU beides Parteien die in der Regierungsverantwortung stegen und folglich auch fuer die Verantwortungslose Politik von Frau Merkel von den Waehlern abgestraft werden. Ich wuensche dem Cicero weiterhin viel Erfolg und hoffe das dieses Magazin weiterhin so kritisch bleibt.Doch leider hege Ich due begruendete Befuerchtung sollte Cicero weiterhin so kritisch bleiben das sich bald die linksgerichtete Amadeu-Antonio-Stiftung fuer das Magazin interessiert und nach Moeglichkeiten sucht um wegen angeblicher Hasskommentare gegen das Magazin vorzugehen.

  17. Schon kurios, wie jene Medienvertreter, die sich über den “unmöglichen” Ton von Lesern aufregen, eben jene säuerlichen Aufstoßer gegenüber den eigenen Kollegen sich leisten. Wer den Cicero nicht verdauen kann, weil er auf dem Speiseplan nur die Einheitsmeinung angeboten sehen möchte, der kann ja zu Spiegel, ZEIT, SZ, WELT, etc. greifen. Aber schon schlimm, wenn da ein einziges Magazin sich erdreistet, auszuscheren, nicht mitzumarschieren im Einheitsschritt. Diese Empörung allein sagt sehr viel über die Presselandschaft in diesem Land aus. Der Pluralismus bekommt in deutschen Redaktionsstuben ebensowenig Asyl wie ein Edward Snowden in Deutschland sicher wäre. – Ich werde ab dem Wintersemester Technikjournalismus studieren und orientiere mich lieber an Freigeistern wie im Cicero und nicht an Meinungsgenerälen. Für mich ist das eine Frage der Professionalität und Integrität, die ich nicht schon zu Beginn des Studiums dem Meinungsdiktat innerhalb einer Redaktion opfern will. In ein paar Jahren werde ich dafür dann vermutlich halt Taxi fahren.

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