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“Dankbar, dass ich jetzt noch lebe”: erstes Interview von Matthias Prinz nach schwerem Herzinfarkt

Matthias Prinz zählt zu den renommiertesten – und gefürchtetsten Medienanwälten der Republik. Im aktuellen stern spricht er über Promis, Recht und seinen privaten Schicksalsschlag
Matthias Prinz zählt zu den renommiertesten – und gefürchtetsten Medienanwälten der Republik. Im aktuellen stern spricht er über Promis, Recht und seinen privaten Schicksalsschlag

Fast zwei Jahre nach seinem Zusammenbruch mit einem mehrminütigen Herzstillstand hat Medienanwalt Matthias Prinz zum ersten Mal mit dem stern über das Ereignis gesprochen, das sein Leben grundlegend verändert hat. Chefredakteur Christian Krug berichtete der 60-Jährige, wie eine Stewardess, seine Frau und ein Kardiologe ihm das Leben retteten und dass er hofft, bald wieder laufen zu können.

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Kein Interview wie viele andere: stern-Chef Krug empfing der Hamburger Jurist im Rollstuhl, auf den er seit seinem Herzstillstand im Oktober 2014 angewiesen ist. Damals war der leidenschaftliche Jogger, Triathlet und Kitesurfer wie fast an jedem Morgen um die Außenalster gejoggt, als er in Höhe der Krugkoppelbrücke zusammenbrach. Die Geistesgegenwart einer Stewardess, die ihn so lange zu reanimieren versuchte, bis der Rettungswagen eintraf, hatte ihn damals am Leben gehalten. Über zehn Minuten habe sie ihn wiederbelebt: “Sie hat sich richtig blutige Knie geholt, als sie auf mir draufsaß und gepumpt und gepumpt hat. Das war Schwerstarbeit.” Sein Kardiologe Karl-Heinz Kuck, so Prinz zum stern, habe ihm gesagt, “er hätte in seiner ganzen Karriere keinen Patienten gehabt, der einen so langen Herzstillstand überlebt hat.”

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Aufmacher-Doppelseite zum Interview im aktuellen stern: Medienanwalt Matthias Prinz sieht sich als “Robin Hood der Prominenz”

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Was die langfristigen Folgen und Einschränkungen seines Infarkts angeht, ist der Anwalt optimistisch. Die Nerven, sagt er, “wachsen wieder zusammen. Je mehr man sie stimuliert, umso schneller ist die Genesung”. Sein Neurochirurg Amir Samii habe ihm damals mitgeteilt: “Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich: Die schlechte ist, du wirst nicht mehr Ballett tanzen können, die gute ist, du wirst wieder laufen können.” Vorerst hält Prinz sich mit einem Handbike und durch Schwimmen fit. Er sei “dankbar, dass ich jetzt noch lebe”. Dennoch sei die Belastung enorm: “Der Hammer ist schon groß. Das ist kein Spaß, hier im Rollstuhl ein Interview zu geben.”

 

 

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