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Spiegel holt mit umstrittenem Smartphone-Titel “Legt doch mal das Ding weg!” gute Kiosk-Verkaufszahlen

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Die Ausgaben 32/2016 von Spiegel, stern und Focus

232.159 Leute griffen in Kiosken, Supermärkten und bei anderen Einzelhändlern zum Spiegel 32/2016. Damit war das Magazin mit der Smartphone-kritischen Titelgeschichte das immerhin sechststärkste Heft des aktuellen Spiegel-Jahres. Leicht unter ihrem Normalniveau landeten in der neuesten Cover-Check-Woche hingegen der stern und der Focus.

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232.159 Leute griffen also laut IVW im Einzelhandel zum Spiegel 32/2016. Das sind über 7.000 mehr als in der Vorwoche und insgesamt der sechstbeste Einzelverkaufswert des bisherigen Jahres 2016. Die Diskussionen um die Titelgeschichte “Legt doch mal das Ding weg! Wie man sein Smartphone beherrscht – und Ruhe findet” dürften die Zahlen also beflügelt haben. Das zeigt sich auch beim Vergleich mit dem Durchschnitt der jüngeren Vergangenheit: Die Spiegel der jüngsten 12 Monate lagen bei 222.500 Einzelverkäufen, die der jüngsten drei Monate bei 214.300. Im Gesamtverkauf, also inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln und sonstigen Verkäufen lag das Heft bei 796.945 Exemplaren, darunter 53.112 ePaper.

Der stern versuchte es unterdessen mit einer Titelgeschichte zur Pubertät: “Schule, Party, Sex und Smartphone. Jugendliche sprechen im stern über das, was sie bewegt” stand unter der kurzen Headline “Pubertät”. Das Heft lief mit 177.672 Einzelverkäufen für aktuelle stern-Verhältnisse unterdurchschnittlich gut. So liegt das 12-Monats-Normalniveau bei 191.300 Einzelverkäufen, das 3-Monats-Normalniveau bei 183.500. Zudem sind die 177.672 Exemplare der schwächste Wert seit fünf Wochen. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Er lag bei 659.634 Exemplaren, inklusive 17.528 ePapers.

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Der Focus verkaufte sich am Kiosk wie gewohnt deutlich schwächer als Spiegel und stern: Mit dem Titel “Unsere Bienen: Vom Aussterben bedroht” fand er 64.518 Abnehmer im Einzelhandel – immerhin rund 1.500 mehr als eine Woche zuvor. Das Normalniveau der jüngsten 12 Monate (70.500), bzw. drei Monate (66.400) wurde allerdings verfehlt. Insgesamt wechselte das Heft 468.651 mal den Besitzer, darunter 20.989 mal als ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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Alle Kommentare

  1. Dem phänomenalen, vor Originalität und Denkkraft nur so strotzenden Ratgeber-Titel “Legt doch mal das Ding weg!” ließen die Hamburger Kreuz- und Querdenker “Lasst die Kinder frei!” folgen, also den nächsten populistischen Imperativ, die nächste doofe Belehrungsrunde.

    Und wie lautet diese Woche der Konter aus München? Er lautet: “Wie viel Smartphone ist gut für Kinder?”. Also: aus zwei mach eins.

    Geniale Blattmacher in Nord und Süd.
    Medienelite. Freigeister. Meinungsriesen.

    Dazu im neuen “Spiegel” die Irrsinnskolumne “Besser weiß ich es nicht” mit der Überschrift “Mousse au Apa­thie”. Au apathie …

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