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Monogamie, Tinder und Alkohol: Sex & Drugs dominieren die Blendle-Verkaufs-Charts der Woche

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Auf den ersten Plätzen des Verkaufs-Ranking vom Journalismus-Shop Blendle finden sich diesmal vornehmlich Artikel zu den Themen Sex and Drugs. Nur Rock'n'Roll fehlt. Ganz vorn gewinnt "Die Erfindung der Monogamie" aus der Welt am Sonntag die Wochen-Wertung, dahinter folgen ein Stück über Tinder und eins aus dem Wall Street Journal über die Schädlichkeit von Alkohol.

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Mit der “menschlichen Idee” Monogamie beschäftigt sich der Blendle-Bestseller der Woche von Wiebke Hollersen aus der Welt am Sonntag. Wie oft sich “Die Erfindung der Monogamie” verkauft hat, wissen zwar nur Blendle und der Verlag – genaue Zahlen werden leider nicht veröffentlicht – doch es waren mehr als bei allen anderen auf Blendle verfügbaren Texten.

Eine spannende Recherche des Zeit-Autoren Felix Dachsel belegt den zweiten Platz der Wochen-Charts. Er schaute sich nach eigenen Angaben 10.000 Tinder-Profile an und schrieb seine Beobachtungen auf. “Ein Text zur Lage der Single-Nation” mit Erkenntnissen wie “Der Tinder-Single ist ein Sport-Monster, er demonstriert bildreich seine Bereitschaft zur physischen Instandhaltung. Männer gerne oberkörperfrei.”

Um Alkohol und den Kampf gegen und für ihn geht es auf Platz 3: Der englischsprachige Wall-Street-Journal-Artikel über neue Kampagnen zur Schädlichkeit von Alokohol und die Gegenbewegungen der Lobbyisten hat es auf das Siegertreppchen der deutschen Blendle-Nutzer geschafft. Erwähnenswert zudem aus der Top Ten: die aufregende Wissenschafts-Reportage “Amerikas Megabeben” aus dem kleinen Magazin Reportagen.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 24. bis 30. August 2016:

1. “Die Erfindung der Monogamie” – Welt am Sonntag, Wiebke Hollersen, 2742 Wörter, 35 Cent
Ein amerikanischer Psychologe erklärt in diesem Artikel, warum wir Menschen eigentlich nicht für Monogamie gemacht wurden.

2. “Werdet ihr mich streicheln wie diesen Mops?” – Die Zeit, Felix Dachsel, 1895 Wörter, 59 Cent
Der Autor dieses Stücks hat sich 10.000 Tinder-Profile angesehen, und zeigt, wie Deutsche die Liebe suchen.

3. “Drinks Makers Battle Loss of ‘Health Halo’” – The Wall Street Journal, Justin Scheck und Tripp Mickle, 1879 Wörter, 45 Cent
Diese Analyse zeigt, wie neue Kampagnen die Schädlichkeit von Alkohol aufzudecken versuchen und wie die Lobby dafür kämpft, dies zu verhindern.

4. “Männer, lasst euch helfen” – Zeit Magazin, Jürgen von Rutenberg, 4523 Wörter, 89 Cent
Faszinierende Langstrecke über die männliche Psyche und darüber, dass auch Männer endlich zum Psychologen gehen können.

5. “Amerikas Megabeben” – Reportagen, Kathryn Schulz, 5492 Wörter, 1,99 Euro
Spannende Reportage über das gigantische Erdbeben, das Amerika erschüttern wird – doch das keinen interessiert.

6. “Frauengeschichten” – Der Tagesspiegel, Kerstin Decker, 1880 Wörter, 45 Cent
Seite Drei aus dem Tagesspiegel über die Biografie von Alice Schwarzers Jugendliebe, die über Schwarzers Wutausbrüche und Widersprüche berichtet.

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7. “Der Gesellschaftsvertrag steht auf dem Spiel” – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Friedemann Bieber, 1147 Wörter, 45 Cent
Der britische Ökonom Anthony Atkinson präsentiert hier nüchtern und doch radikal seine Vorschläge zum Abbau von zunehmender sozialer Ungleichheit.

8. “Teens Who Say No to Social Media” – The Wall Street Journal, Christine Rosen, 1170 Wörter, 45 Cent
Aufschlussreicher Artikel darüber, warum Teenager in den USA “Nein” zu Facebook, Instagram und Snapchat sagen.

9. “Im Rausch des Verzichts” – Der Spiegel, Barbara Supp, 3611 Wörter, 1,99 Euro
Veganer Selbstversuch: Diese Autorin verzichtet eine Woche lang auf Fleisch, Käse, Milch, Honig, Leder und Wolle.

10. “Lebensplan? Vergiss es!” – Eltern, 1511 Wörter, 59 Cent
Die Autorin ist mit 46 Jahren noch einmal schwanger geworden. Hier beschreibt sie, wie das ihr Leben veränderte.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt logischerweise der Tinder-Text aus der Zeit an. Dahinter folgt der spannende Artikel aus dem Wall Street Journal über Teenager, die “Nein” zu Facebook, Instagram und Snapchat sagen, sowie ein Interview aus Cicero:

1. “Werdet ihr mich streicheln wie diesen Mops?” – Die Zeit, Felix Dachsel, 1895 Wörter, 59 Cent
Der Autor dieses Stücks hat sich 10.000 Tinder-Profile angesehen, und zeigt, wie Deutsche die Liebe suchen.

8. “Teens Who Say No to Social Media” – The Wall Street Journal, Christine Rosen, 1170 Wörter, 45 Cent
Aufschlussreicher Artikel darüber, warum Teenager in den USA “Nein” zu Facebook, Instagram und Snapchat sagen.

3. “Wir brechen mit der Aufklärung” – Cicero, Petra Sorge, 1570 Wörter, 39 Cent
In diesem Interview erklärt Philosoph Vincent F. Hendricks, wie durch soziale Medien der Politik die Wahrheit abhanden kommt.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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