Partner von:
Anzeige

Siebenstelliges Kampagnen-Budget: TV Spielfilm wirbt um neue Streaming-Nutzer

Seit Sommer 2015 empfiehlt TV Spielfilm nicht mehr nur Fernsehhighlights, sondern zeigt sie auch
Seit Sommer 2015 empfiehlt TV Spielfilm nicht mehr nur Fernsehhighlights, sondern zeigt sie auch

Seit etwas über einem Jahr arbeitet TV Spielfilm daran, nicht mehr nur TV-Empfehlungen abzugeben, sondern das Programm direkt zum Nutzer zu bringen. Mit der TV Spielfilm App können Kunden das Fernsehangebot auf sämtliche Endgeräte streamen. Eine neue Werbekampagne mit siebenstelligem Mediavolumen soll nun die Bekanntheit des Produkts aus dem Hause Hubert Burda Media steigern.

Anzeige
Anzeige

Die Message der Werbe-Aktion für Burdas Programmie-Marke lautet “Fernsehen so nah wie nie”. Mit dem Claim soll auch transportiert werden, dass sich Nutzer des digitalen Angebots das TV-Gerät z.B. in Form eines iPads unter den Arm klemmen können.

Im vergangenen Sommer erweiterte Hubert Burda Media die Digitalstrategie und baute TV Spielfilm vom reinen Empfehlungs-Angebot zum Fernsehanbieter aus, indem es mit sämtlichen TV-Unternehmen Deals für ein eigenes Streaming-Angebot abschloss. Damit hat sich TV Spielfilm auch in einen weiteren umkämpfen Markt gewagt, in dem die Konkurrenz nicht nur immer noch starke Linear-Programme und dazugehörige Mediatheken sind, sondern auch stark wachsende Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime, die Serien und Filmhighlights rund um die Uhr abrufbar machen.

Finanziert werden dürfte Burdas Streaming-Produkt hauptsächlich über die Abonnement-Gebühren der Mitglieder (9,99 Euro pro Monat). Nach Unternehmensangaben hat man seit dem Start im Juli vergangenen Jahres rund eine Million Registrierungen gezählt. Wie viele Menschen das Angebot noch immer nutzen, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass es noch mehr Nutzer werden sollen. Dazu startet die Werbekampagne am 26. August mit siebenstelligem Brutto-Mediavolumen für Print-, Online- und TV-Präsenz.

Anzeige

TV-Spielfilm-Werbung-App Text

Für die Motive und Spot-Szenen hat die beauftragte Agentur Fluent die typischen Nutzungsbedingungen der Spielfilm-App visualisiert. “Die Nutzungswerte belegen, dass User die App überwiegend via WLAN nutzen, also als Second Screen im eigenen Zuhause”, heißt es. So sind die Schauplätze der Garten, Pool oder das eigene Bett.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Mediatheken werden wohl weniger genutzt als man denkt.

    Wo ist das Alleinstellungs-Merkmal ?
    – Man hat die alten EPGs und kann die Sendungen per drauf-tippen gleich aufrufen.
    Diese Bequemlichkeit macht viel aus. Die meisten Dienste sind unbequem und viele Software kaum benutzbar und man soll eine RTL-App installieren und dann eine RTLplus-App und eine Vox-App und eine ntv-App und eine RTLnitro-App und eine RTL2-App und dasselbe für die Sender von Pro7 und alle ÖR-Sender usw.
    Bei TV-Spielfilm sieht man wie im Super-Marktregal alle Zeitschriften oder Nudeln oder Saucen oder Joghurts oder Biermarken oder Cola-Sorten und sucht bequem aus, was man will und muss nur drauf-tippen und sieht sofort die Sendung. Schon traurig, das Sender-IT-Profis für Zillionen Euros oder auch die BITKOM sowas Simples nicht selber hinbekommen haben.

    Kriegt man mehr als was in den Mediatheken liegt ?
    Geht es auch in Mallorca ?
    Wie lang ist die Buchungs-Dauer und geht es auch (die vorletzte ct hat bewiesen wieso das Gesetz sein sollte) last-schrift-frei ? Seit Netflix sollten alle neuen Dienste (also nicht Premiere-Fußball-Saison-Abos) per Vebraucher-Dekret-Verordnung nur noch 1monatige Laufzeiten und auch Prepaid oder per Appstore-In-App-Kauf maximal 1 Euro teurer als 12-Monats-Abo kaufbar sein. Premiere/Sky hat ja auch inzwischen kleine Pakete.
    Leider kümmert es die Presse nicht und sorgt dafür, das der Verbraucher-Minister es befiehlt um Knebel-Verträge auszutrocknen.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia