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Mit Interviews, Wettkämpfen und Erklärvideos: Olympischer TV-Sender gestartet

Der "Olympic Channel" soll 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr olympische Sportarten senden.

Der „Olympic Channel“ ist gestartet. Mit dem Erlöschen der olympischen Flamme im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro nahm der Sender, der vorerst nur Online sendet, in der Nacht zum Montag den Betrieb auf. Es ist eines der ehrgeizigsten Vorhaben des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Die Programmmacher versprechen den Eintritt der olympischen Bewegung ins digitale Zeitalter.

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Das Projekt war Ende 2014 von den IOC-Mitgliedern beschlossen worden. Bei einer Präsentation hatte Direktor Yiannis Exarchos im Vorfeld des Sendestarts gesagt: „Die olympische Bewegung will der jungen Generation den Sport und einen aktiveren Lebensstil näher bringen. Das ist das Ziel.“ Programm und Inhalte sollen für Smartphones optimiert sein und leicht in sozialen Netzwerken konsumiert und geteilt werden können. „Man sollte diesen Sender eher eine digitale Dialog-Plattform nennen“, hatte Exarchos erläutert.

Der „Olympic Channel“ ist kostenlos und soll 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr auf Sendung sein. Zunächst sendet er in Englisch und ausschließlich im Netz. Angebote in anderen Sprachen sollen folgen. Mit dem Ende der Olympischen Spiele in Rio stehen in den Shops von Google und Apple die Apps bereit. Das Programm ist ein Mix aus (aktuellen) Sportereignissen, aufbereitetem Archivmaterial, Nachrichten, Dokumentationen und kompakten Erklärvideos, die einige Sportarten auch Olympia-Neulinge näher bringen sollen.

Olympia-Screenshot

Der Sender hat seinen Sitz in der spanischen Hauptstadt Madrid und beschäftigt ein Team von etwa 90 Mitarbeitern aus 21 Ländern. Das vom IOC für den Zeitraum von 2014 bis 2021 genehmigte Budget beläuft sich auf 490 Millionen Euro.

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