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Xing wird (noch) mehr zum Medium und will künftig auch mit Werbung Geld verdienen

Auf Expansionskurs: Xing-CEO Thomas Vollmoeller
Auf Expansionskurs: Xing-CEO Thomas Vollmoeller

Die mehrheitlich zu Burda gehörende Business-Plattform Xing will laut einem Bericht der Werbe-Fachzeitschrift Horizont künftig auch verstärkt mit Werbung Geld verdienen. Ein eigenes Bilanzsegment Advertisign & Events habe im ersten Halbjahr 2016 bereits 6,1 Mio. Euro Umsatz gemacht. Zur Fachmesse Dmexco sollen Werbeformate detailliert vorgestellt werden.

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Besonders große Hoffnungen setzt man bei Xing laut dem Horizont-Bericht (nur Print) auf Native Advertising, also gesponserte Artikel, die im Stream der Nutzer auftauchen und als E-Mails verschickt werden. Xing hat in der Vergangenheit stark in Content investiert und etwa die Debatten-Plattform Klartext unter der Leitung der beiden Wirtschaftsjournalisten Jennifer Lachmann (Ex-Financial Times Deutschland) und Roland Tichy (Ex-WirtschaftsWoche) gestartet. Zu den Content-Aktivitäten gehören auch das Format “Branchen Insider”, bei dem Experten aus bestimmten Branchen Inhalte verbreiten oder speziell zugeschnittene Branchen-Newsletter.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Xing rund 123 Mio. Euro Umsatz, wovon 60 Prozent auf das althergebrachte Kerngeschäft mit Gebühren von Premiumnutzern entfielen. Ein Drittel steuerten Recruiting Services bei und der Rest kam von Events. Werbung soll nun offenbar als weitere, dynamische Erlössäule aufgebaut werden, um auch von der wachsenden Zahl an Nicht-Premium-Nutzern zu profitieren.

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Xing wandelt sich mit eigenen Inhalten und Werbe-Vermarktung immer stärker zu einem Medien-Angebot.

 

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Alle Kommentare

  1. Dann dann kann der Herr Burda ganz einpacken.

    Xing ist seit der Übernahme durch Burda praktisch tot, jetzt kloppt der Herr noch Stahlnägel in den Sarg.

    Derzeit rufen Callcenter bei den Mitgliedern an und versuchen, diese toll zu reden und man muss doch auch Coach sein. Für lächerliche 600 Euronen im Jahr. Die sog. Newsletter sind nur noch Werbegebrüll und enthalten ausschliesslich Müll statt Informationen.

    So wird der ursprüngliche gute Gedanken von Xing der Dummheit und Gier eines vermutlich altersstarrsinnigen Verlegers ruiniert.

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