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Enttäuschende Geschäftszahlen zwingen GfK-Führung zum Rücktritt

Führende Köpfe verlassen die GfK: Vorstand Matthias Hartmann und Aufsichtsrats-Chef Arno Mahlert (r.)
Führende Köpfe verlassen die GfK: Vorstand Matthias Hartmann und Aufsichtsrats-Chef Arno Mahlert (r.)

Wiederholt enttäuschende Geschäftszahlen haben die Führung des Marktforschungsunternehmens GfK zum Rücktritt gezwungen. In Anlegerkreisen hieß es am Freitag, man sei sehr besorgt über die ausbleibenden Erfolge der bereits 2011 eingeleiteten Strukturreform, mit der die GfK unter anderem stärker internationalisiert und wettbewerbsfähiger gemacht werden sollte.

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Das Nürnberger Unternehmen hatte am späten Donnerstagabend mitgeteilt, der Vorstandschef Matthias Hartmann werde zum 31. Dezember ausscheiden, und der Vorsitzende des Aufsichtsrats Arno Mahlert habe sein Mandat zum 12. September niedergelegt. Als Grund wurden “unterschiedliche Ansichten” zur langfristigen geschäftspolitischen Ausrichtung der GfK, die unter anderem die TV-Quoten ermittelt, angegeben. Details wollte ein Unternehmenssprecher am Freitag nicht nennen.

“Herr Hartmann ist seit 2011 an der GfK-Spitze. Die Früchte der Umstrukturierung sind aber auch nach 5 Jahren noch nicht zu sehen”, hieß es weiter aus Anlegerkreisen. Angesichts der zuletzt schlechten GfK-Geschäftszahlen werde jeder Anteilseigner irgendwann unruhig, “Wenn das bei BMW der Fall wäre, würden das auch die Quandts so machen”.

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Alle Kommentare

  1. Hat die Glaskugel der GfK versagt.
    Hat sie es nicht kommen sehen dass der Vorstand geht und dass die GfK wirtschaftlich am Boden ist?

    Die Zahlen, Indices, Kennziffern, Parameter und Trends der Prognose sind allesamt über jeden Zweifel erhaben. Die Berechnung ist einwandfrei. Aber die Konsumenten, die Käufer, die Hausfrauen, die Händler und die Produzenten machen alles falsch.
    Mit anderen Worten: „Prognosen treffen nur ein, wenn die Leute sich auch bedingungslos an die Prognose halten“

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