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Dem US-Zeitungsverband gefällt gar nicht, wie sich John Oliver für Zeitungen einsetzt

John Oliver
John Oliver

John Oliver, Präsentator der HBO-Show "Last Week Tonight" hat in knapp 20 Minuten den schwierigen bis miserablen Zustand der US-Zeitungsindustrie aufs Korn genommen. Das Stück wurde in der US-Medienbranche weithin beachtet. Nun hat der US-Zeitungsverband einen offenen Brief an Oliver veröffentlicht und scharfe Kritik geübt.

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David Chavern, Chef des Verbands Newspaper Association of America schreibt, dass ihm der erste Teil von Olivers Video durchaus gefallen habe. Da hebt Oliver die Bedeutung vor allem von lokalen Zeitungen für das gesamte Mediensystem hervor. Was Chavern dann gar nicht mehr gefallen hat, war als Oliver sich über die tapsigen Versuche einiger US-Verlage lustig gemacht hat, den digitalen Wandel zu meistern.

So machte sich John Oliver u.a. darüber lustig, dass sich Tribune Publishing umbenannt hat in tronc (Tribune Online Content). Laut Oliver klingt “tronc” wie das Geräusch, das ein Bündel Zeitungen macht, wenn man es in einen Abfall-Container schmeißt. Chavern dazu: “Whatever you think of the name ‘tronc’ and that company’s announced growth strategy, at least they are trying new things and trying to figure out how to create great news journalism in the digital era. John Oliver doesn’t seem to have any better ideas.”

Chavern fordert Oliver auf, mehr Zeit dafür aufzuwenden darüber zu sprechen, wie die Zukunft der Nachrichtenbranche aussehen könnte und sich weniger über Verlage lustig zu machen, die versuchen diese Zukunft zu erreichen. In den US-Medien kam der offene Brief des Verbandschef weitgehend schlecht an:

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