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Von Lindsay Lohan verladen: “Mörtel” Lugner erstreitet vor Gericht 177.000 Euro Schadenersatz

Der Wiener Baulöwe Lugner wollte es auf dem Opernball 2010 richtig krachen lassen, doch “Mörtels” Herzdame Lindsay Lohan kam entgegen der vertraglichen Abmachung einfach nicht an Land – und soll jetzt für den Schaden aufkommen
Der Wiener Baulöwe Lugner wollte es auf dem Opernball 2010 richtig krachen lassen, doch "Mörtels" Herzdame Lindsay Lohan kam entgegen der vertraglichen Abmachung einfach nicht an Land – und soll jetzt für den Schaden aufkommen

Der Opernball 2010 hat für Hollywoodstar Lindsay Lohan ein teures Nachspiel. Weil die Schauspielerin ("Freaky Friday") eine Einladung als Begleitung des Wiener Baulöwen Richard "Mörtel" Lugner zu der pompösen Veranstaltung zwar annahm, dann aber den Ball schwänzte, muss die 30-Jährige inklusive Zinsen und Nebenkosten 177.000 Euro Schadenersatz an den Unternehmer zahlen.

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Das Landgericht Schweinfurt hat in einem Teil-Versäumnisurteil einen Schadensersatzanspruch für Lugner gegen Lindsay Lohan in Höhe von 145.691,17 Euro festgelegt (Az. 22 O 329/13). Vorausgegangen war ein geplanter gemeinsamer Besuch und Auftritt beim Wiener Opernball im Jahre 2010, zu der Richard Lugner die Schauspielerin Lindsay Lohan einlud.

Hierbei charterte Lugner auf ausdrücklichen Wunsch der US-Schauspielerin einen Privatjet von Los Angeles nach London, der allein mit 100.000 Euro zu Buche schlug. Lindsay Lohan hat den Flug nach Auffassung des Gerichts tatsächlich wahrgenommen, war dann aber nicht wie verabredet in Wien erschienen. Vertraglich vereinbart war demnach auch ein gemeinsamer Auftritt in dem Einkaufszentrum Lugner City. Hierdurch seien dem Unternehmer weitere Schäden und Kosten für Flüge, Logen-Plätze, Anzeigenschaltungen entstanden.

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Einschließlich weiterer Gerichts- und Rechtsverfolgungskosten und Zinsen beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 177.000 Euro. Diese können laut Gericht gegen die Firma von Lohan, die Crossheart Productions Inc. aus Los Angeles als auch gegen ihre in Schweinfurt ansässige deutsche Agentur sowie gegen einen Mittelsmann aus London vollstreckt werden.

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