Anzeige

Klage in Köln: Geiss TV muss 35.000 Euro an Ex-Mitarbeiter nachzahlen

Carmen und Robert Geiss aus "Die Geissens. Eine schrecklich glamouröse Familie" (RTL 2)

Die Produktionsfirma der TV-Millionäre Carmen und Robert Geiss muss drei ehemaligen Mitarbeitern 35.000 Euro an Lohn nachzahlen. Das hat nun das Arbeitsgericht in Köln entschieden. Grund der Klage gegen die Geiss TV GmbH waren fristlose Kündigungen und nicht gezahlte Gehälter.

Anzeige

Sie leben in Saus und Braus – doch zu ihren Mitarbeitern sind sie offenbar alles andere als großzügig: Die TV-Millionäre Carmen und Robert Geiss, bekannt aus der Doku-Soap „Die Geissens. Eine schrecklich glamouröse Familie“ auf RTL 2, verloren vor dem Arbeitsgericht Köln drei Verfahren gegen Ex-Mitarbeiter. Gehälter wurden nicht gezahlt, obendrein „menschenverachtende“ Kündigungen ausgesprochen – so die Klage.

Die höchste Nachzahlung hat nun der ehemalige Creative Director der Geiss TV GmbH zugesprochen bekommen, das berichtet die Welt. Er bekommt 30.000 Euro für zwei Monatsgehälter und entgangenen Urlaub. Außerdem ist seine fristlose Kündigung unwirksam. Im Falle des ehemaligen Produktionsleiters wurde sich ebenfalls auf eine Aufhebung der fristlosen Kündigung geeinigt. Der Ex-Mitarbeiter erhält darüber hinaus neben einem Brutto-Gehalt von rund 3.000 Euro auch eine Urlaubs-Abgeltung von 600 Euro. Ein früherer Produktionsmanager, der aber selbst gekündigt hat, bekommt noch 1.000 Euro netto für nicht bezahlte Arbeitstage. Die Geiss TV GmbH war mit einer Gegenforderung von 9.000 Euro für Überbezahlung in die Gerichtsverhandlung gegangen – hat nun aber auf die geforderte Zahlungen verzichtet.

Die Bilanz: Die zwei fristlosen Kündigungen der Geiss TV GmbH sind unwirksam, es müssen Arbeitszeugnisse ausgestellt rund 35.000 Euro nachgezahlt werden. Vorausgesetzt, Robert Geiss stimmt dem Vergleich final zu: Bis zum 17. August bleibt ihm Zeit, seine Zustimmung zum Vergleich zu widerrufen. In diesem Fall würde das Arbeitsgericht ein Urteil fällen müssen.

Anzeige