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Michael Moore nennt fünf Gründe, wieso “Teilzeit-Clown und Vollzeitsoziopath” Donald Trump Präsident wird

Michael Moore redet Tacheles: Darum wird Donald Trump der nächste US-Präsident
Michael Moore redet Tacheles: Darum wird Donald Trump der nächste US-Präsident

Dieser Mann spricht Klartext: Michael Moore hat bereits vor einem Jahr gewarnt, dass Donald Trump Präsidentschaftskandidat für die Republikaner wird. Jetzt legt der Starregisseur in einem Blog-Eintrag nach und nennt fünf Gründe, warum der "Teilzeit-Clown und Vollzeitsoziopath" schon bald als Präsident ins Weiße Haus einziehen wird. Darüber hinaus warnt der Filmemacher: Trump muss ernstgenommen werden.

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Michael Moore hat keine Angst, sich mit Autoritäten und unbequemen Zeitgenossen auseinanderzusetzen und geradeaus zu sagen, was er von ihnen hält. Der Regisseur hat sich mit Filmen wie “Fahrenheit 911” oder “Bowling for Columbine” weltweit Respekt verschafft. Vor einem Jahr warnte er angesichts des US-Wahlkampfes vor Donald Trump als Kandidat der Republikaner. Nun, da der umstrittenste Kandidat in der Geschichte der Vereinigten Staaten um den Einzug in das Weisse Haus kämpfen wird, legt Moore nach. In einem Brief richtet sich der Filmemacher an die Öffentlichkeit und nennt fünf Gründe, wieso der “Teilzeit”-Clown nun tatsächlich Präsident werden wird:

1. “Was in Grossbritannien mit dem Brexit passiert ist, wird auch in den USA passieren”, so Moore. Die USA werden ein Ergebnis erleben, an das eigentlich niemand glaubt. Trump werde sich im Wahlkampf auf Staaten mit republikanischen Senatoren konzentrieren und dort vor allem Stimmen aus der Mittelklasse für sich gewinnen. Denn Trump sei ein persönlicher “Molotow-Cocktail” aller Wähler, die sich von den Eliten in den USA hintergangen und benachteiligt fühlen.

2. Eine Frau könne alte weiße Männer nicht überzeugen: Deshalb werden vor allem diese konservativen Wähler ihr Kreuz bei Donald Trump machen – Hillary Clinton als Frau sei für sie schließlich keine Alternative.

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3. Hillary sei ohnehin ein Problem, so Moore. Der Großteil der Amerikaner vertraue der Demokraten-Kandidatin nicht. Sie habe sich für den Irak-Krieg entschieden, darüber hinaus stehe sie für alte Werte, die mit ihrem Mann Bill Clinton verbunden sind. Und: Clinton habe keine Sympathiewerte. Sie ist nun einmal kein Barack Obama.

4. Sanders Wähler bleiben, Wechselwähler aber nicht. Clinton könne zwar damit rechnen, dass sie Stimmen aus dem Lager ihres Parteirivalen Bernie Sanders bekommt. Allerdings würden diese Wähler keine weniger Entschlossenen mitreißen, glaubt Moore. So fielen wichtige Stimmen am Ende weg.

5.Der Präsidentschaftswahlkampf endet in einer Protestwahl: In Deutschland haben wir den Aufstieg der AfD erlebt. Nachdem die Populisten in drei Landtage gezogen sind, sprachen viele Experten von einer Protestwahl. Das gleiche könnte in den USA passieren. Die Wahlkabine sei “einer der letzten Orte ohne Überwachungskameras und Abhörmikrofone” in den USA. Dort gebe es “weder Ehepartner, noch Kinder, keinen Boss, keine Polizei, nicht einmal ein verdammtes Zeitlimit”, schreibt er. “Du kannst dort drin machen, was du willst.”

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Alle Kommentare

  1. Am 4. März 2016 titelte ich noch “Clinton und Trump: Perfide inszenierte Show?”.
    http://www.dzig.de/Clinton-und-Trump-Perfide-inszenierte-Show

    Dann fand ich ein Video:
    Donald Trump – Das trojanische Pferd der Rothschilds

    17. April 2016 | Tilman Knechtel: Hier ist das Video, das ich mir über den US-Politiker Donald Trump immer gewünscht, doch nie bekommen habe. Jetzt musste ich es eben selbst machen.

    Das Ergebnis meiner Recherche ist erschreckend: Trump ist weder freiheitlich, marktwirtschaftlich oder friedlich. Er ist als ehemaliger Demokrat nicht einmal konservativ. Er ist ein George Bush auf Steroiden und die Informationen, die alternative Medien wie Stefan Molyneux und Alex Jones über ihn verbreiten, sind nichts als aus der Luft gegriffenes Wunschdenken.

    Egal, welchen Aspekt von Trump man unter die Lupe nimmt, es tut sich ein schwarzes Loch aus Korruption, Skandalen und Lügen auf. Sein Kontakt zum verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein lässt sogar den Verdacht aufkommen, dass Trump Teil seines Minderjährigen-Sex-Netzwerks war. Viel Spaß mit dem international vielleicht besten Video über Donald Trump!
    Zitatende

    … und jetzt entpuppt sich der Mann weniger als Steigbügelhalter für Clinton, sonder er scheint eher ein Konkurrent zu sein!

  2. Wenn in einer psychiatrischen Klinik ein ans Bett fixierter Patient über einen anderen Patienten, der in einer Zwangsjacke gewandet am Fenster sitzt und “America the beautiful” summt”, sagt, er sei ein Psychopath, dann ist das ungefähr genauso zielführend desinformativ wie die Aussage der lebenden Apollo-Brille Tauber, Angela Merkel habe das Flüchtlingsproblem ganz allein geschafft. Will sagen: Wieso lehnen wir uns nicht einfach zurück, genießen den Sommer und warten ab, was in Amiland passiert? Ändern könnt Ihr Recken des Mainstreams doch sowieso nichts. Das erleben wir ständig stärker werdenden Medienverweigerer schon hierzulande und tagtäglich, wenn ihr Euch ganz wichtig Eure Artikelchen und laufenden Bildchen antanzt. Mir persönlich wäre es ganz recht, wenn Trump US – Präsident wird und alles Schreckliche, was man ihm zutraut oder andichtet, dann auch tut. Für mich hat der Atomkrieg seine Schrecken verloren, seit dem ich miterleben durfte, wie eine alte verbitterte Frau und ein alter evangelikaler Zausel über Nacht ein ganzes Land zerstören konnten. –

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