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Fünf Chefredakteure machen Zeitung auf Föhr – ihr Fazit: „Kümmere Dich um Deine Lokalen!“

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Im „normalen“ Leben sind sie Chefredakteure großer Regionalblätter. Jetzt haben fünf Blattmacher für eine Woche die kleine Lokalredaktion des Inselboten auf Föhr übernommen. Die fünf Tage sind fast um und Michael Bröcker, eigentlich Blattmacher der Rheinischen Post, zieht im MEEDIA-Podcast eine erste Bilanz der „Inselhelden“ (den Namen hat sich die Fünfer-Bande selbst gegeben): „Die Wertschätzung für Lokaljournalisten ist noch einmal enorm gestiegen. Das ist richtige Kärrnerarbeit“.

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Neben Bröcker waren noch Stefan Kläsener (SHZ), Ralf Geisenhanslüke (NOZ), Jost Lübben (WP) und Wolfram Kiwit (RN) mit dabei. Die Fünf fuhren mit dem festen Vorsatz auf die Nordseeinsel „möglichst Spaß zu haben“. Glaubt man dem Blog, mit dem sie ihre Reise begleiteten, hatten sie diesen auch.

Warum sie gerade Föhr und den Inselboten aussuchten, erklärt Bröcker im MEEDIA-Podcast: „Die Redaktion, die wir übernehmen wollten, sollte möglichst klein sein. Zudem darf man nicht mehr wegkommen, damit uns auch wirklich kein Geschäftsführer zurückrufen kann. Deshalb eine Insel“.

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Wichtigste Erkenntnis des Trips ist ein tieferes Verständnis der Sorgen und Nöte der Lokal-Reporter und der Vorsatz, sich noch mehr um die Journalisten an der Front zu kümmern. „Die Wertschätzung für Lokaljournalisten ist noch einmal enorm gestiegen. Wir waren so richtig an der Front. Das ist richtig Kärrnerarbeit“, sagt der RP-Chef. „Föhr hat uns geerdet und gezeigt, wie wichtig Lokaljournalismus ist. Die wichtigste Botschaft für uns: kümmere Dich um Deine Lokalen“.

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Alle Kommentare

  1. „Die Wertschätzung für Lokaljournalisten ist noch einmal enorm gestiegen. Das ist richtige Kärrnerarbeit“. Hätte man als Chefredakteur auch vorher wissen müssen. Aber anscheindend hat da jemand sein Volontariat ganz vergessen. Oder verdrängt …

  2. „Kümmere Dich um Deine Lokalen!“ Das klingt für mich wie eine Drohung. Chefs, die wenig Ahnung vom Lokalen haben, habe eine lustige Woche auf Föhr verbracht und wollen sich nun kümmern. Brauchen Regionalzeitungen eigentlich noch Chefredakteure?

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