Partner von:
Anzeige

Quartalsbilanz: Microsoft übertrifft die Erwartungen der Wall Street trotz Umsatzrückgang – Aktie legt zu

Der Turnaround läuft auf Hochtouren: Microsoft-CEO Satya Nadella
Der Turnaround läuft auf Hochtouren: Microsoft-CEO Satya Nadella

Positive Signale nach Handelsschluss aus Redmond: Microsoft konnte bei Vorlage seines letzten Geschäftsquartals im Fiskaljahr 2015/16 die Konsens-Schätzungen der Wall Street deutlich überbieten – die Umsätze und der Nettogewinn fielen besser aus als von Analysten erwartet. Auf Jahressicht musste Konzernchef Satya Nadella allerdings den ersten Umsatzrückgang seit 2009 ausweisen. Aktionäre goutieren das Zahlenwerk nachbörslich mit Kursaufschlägen von über vier Prozent – vor allem wegen der boomenden Cloudsparte.

Anzeige
Anzeige

Satya Nadella treibt Microsofts Konzernumbau weiter mit Hochdruck voran: Im Dreimonatszeitraum zwischen Anfang April und Ende Juni musste Microsoft erneut Federn lassen und wie schon im Vorquartal einen Umsatzrückgang verkraften.

Nach 22,2 Milliarden Dollar erlöste der nach Apple und Alphabet drittwertvollste Konzern im abgelaufenen Dreimonatszeitraum nunmehr 20,6 Milliarden Dollar – ein Minus von 7 Prozent, das auf die Verschiebung des Geschäftsmodells von Windows- und Office-Verkäufen zur Cloud- und Servicesparte zurückzuführen ist. Nach Non-GAAP-Bilanzierungsstandard erlöste Microsoft 22,64 Milliarden Dollar und konnte damit die Wall Street-Schätzungen, die bei 22,14 Milliarden gelegen hatten, deutlich schlagen.

Microsoft übertrifft Wall Street-Schätzungen deutlich 

Unterm Strich verdiente Microsoft im zweiten Kalenderquartal, das dem vierten Dreimonatszeitraum des Fiskaljahres entspricht, 3,12 Milliarden Dollar und kehrte damit in die Gewinnzone zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte der hohe Abschreibungsbedarf auf die Nokia-Übernahme zu einem Nettoverlust von 3,2 Milliarden Dollar geführt.

Anzeige

Nach Non-GAAP-Bilanzierungsstandard fuhr Microsoft um Währungseffekte, Zinsen und Abschreibungen bereinigt sogar 5,48 Milliarden Dollar oder 0,69 Dollar je Aktie ein und konnte damit die Analysten-Schätzungen, die bei 0,58 Dollar je Anteilsschein gelegen hatten, ebenfalls deutlich übertreffen.

Cloudsparte bleibt Hoffnungsträger, Bing-Umsätze legen zu

Großer Hoffnungsträger bleibt weiter die Cloudsparte, die im Jahr bereits 12 Milliarden Dollar umsetzt – und damit sogar vor Amazons boomender Cloud-Unit AWS liegt, die es gegenwärtig auf hochgerechnete Jahresumsätze von 10 Milliarden Dollar bringt.

Auch die Suchmaschine Bing konnte ihre Werbeerlöse dank der tiefen Integration in Windows 10 um immerhin 16 Prozent steigern. Die Wall Street war mit Microsofts Zahlenwerk zufrieden und schickte die Aktie nachbörslich mit Kursaufschlägen von vier Prozent nach oben.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia