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#Würzburg: Renate Künast nach irritierendem Polizei-Tweet zum Amoklauf im Shitstorm

Amoklauf in einem Regionalzug bei Würzburg: Der Tweet von Renate Künast sorgte für einen Shitstorm

Die Welle der dramatischen Nachrichten reißt nicht ab: Nach dem Attentat von Nizza, dem Putschversuch in der Türkei und den Polizistenmorden in Baton Rouge bestimmt nun ein Amoklauf in Würzburg die Nachrichtenlage. Die Attacke in einem Regionalzug wurde schnell zum Trending Topic. Bei Twitter erhitzte vor allem die Kritik von Renate Künast am Todesschuss der Polizei die Gemüter und löste einen regelrechten Shitstorm gegen die Grünen-Politikerin aus.

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Beim Attentäter handelte es sich um einen 17-Jährigen, der in einem Regionalzug auf dem Weg nach Würzburg mehrere Reisende mit einer Axt und einem Messer attackierte. Bei seinem Amoklauf soll der Jugendliche, der als unbegleiteter Flüchtling im März nach Deutschland gekommen war, mehr als 20 Menschen angegriffen haben, vier wurden schwer verletzt, von denen sich zwei noch immer in Lebensgefahr befinden. Über die genauen Motive des Täters ist bislang wenig bekannt. Nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Hermann (CSU) sei der Täter ein Asylbewerber aus Afghanistan. Ob es einen islamistischen Hintergrund gibt, sei noch nicht gänzlich geklärt. Wie Hermann am Dienstagmorgen mitteilte, habe man beim Angreifer eine handgemalte IS-Flagge gefunden. Laut einer Zeugenaussage habe der junge Mann „Allahu Akbar“ (zu deutsch: „Gott ist groß“) gerufen. Derzeit geht die Polizei von einem Einzeltäter aus.

Bei seiner Flucht wurde der Jugendliche von einem Sondereinsatzkommando erschossen. Nach Darstellung der Polizei hatte er zuvor Beamte mit einer Axt oder einem Messer angegriffen. Das Vorgehen der Polizei wurde von Grünen-Politikerin Renate Künast kritisiert. Bei Twitter stellte sie die Frage, weshalb man den Angreifer nicht habe „angriffsunfähig“ schießen können. Auf den Beitrag der Bundestagsabgeordneten reagierten viele Nutzer mit Unverständnis und Empörung.

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