Partner von:
Anzeige

„Ich mach dann ’ma was anderes!“: Tobias Schlegl verlässt das ZDF und wird Notfallsanitäter

schlegl-stern.jpg

Er ist dann mal weg: Der TV-Moderator Tobias Schlegl will künftig vor allem als Notfallsanitäter arbeiten. "Ich stand 21 Jahre lang vor der Kamera. Ich sagte mir: Das kann nicht alles sein. Deshalb will ich nun hauptberuflich Notfallsanitäter beim Deutschen Roten Kreuz werden", erklärte Schlegl in einem Interview mit dem stern. Die ersten Reaktion im Social-Web sind vor allem von einem großen Respekt für die Entscheidung des 38-Jährigen geprägt.

Anzeige
Anzeige

Nach eigenen Worten hat er seinen Vertrag als Sanitäter bereits unterschrieben. Zuvor war er einer von vieren gewesen, die aus einer Gruppe von rund 200 Bewerbern, den Ausbildungsplatz ergattern konnten.

Seine Beweggründe erklärt der 38-Jährige gegenüber stern-Reporter Tobias Schmitz: „Ich stand 21 Jahre lang vor der Kamera. Das war ein großes Privileg. Und dennoch hatte ich das Gefühl, mein Leben ist bisher wie ein Computerspiel verlaufen: Alle Level sind durchgespielt. Ich bin fertig. Ich sagte mir: Das kann nicht alles sein.“

Weiter erklärt er:

Ich hatte keinen Burnout, war nicht depressiv, wollte mir nicht die Pulsadern aufschlitzen. Ich hatte tolle Kollegen und fühlte mich in meiner Arbeit wertgeschätzt. Trotzdem wuchs in mir eine gewisse Unzufriedenheit. Eine Sehnsucht. Ich wollte etwas gesellschaftlich Relevantes machen.

Das ZDF bestätigte Schlegls Abschied vom Sender gegenüber der dpa und teilte mit, dass er am 29. Juli und 30. September die Kultur-Sendung „Aspekte“ zum letzten Mal moderieren werden.

Die nächsten drei Jahre muss der ehemalige Viva und „Extra3“-Moderator mit einem Azubi-Gehalt von unter 1.000 Euro auskommen. Allerdings will er sich ein „Minitür“ aufhalten und ab und zu noch einen Beitrag fürs Fernsehen machen oder eine Radiosendung moderieren. „Ich will nicht meine komplette Vergangenheit verbrennen und alle Brücken hinter mir abbrechen müssen.“

Anzeige

Via Twitter reagierten bereits die ersten Kollegen und Medienmacher:

Mit Material von dpa

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. “Muss man das verstehen, Tobi?”

    Das zeigt mal wieder, wie dumm Hackfressen wie der geltungssüchtige Pit Gottschalk sind. Sportredakteur. Pf, hätte nie hinbekommen, was Tobi da so wegmoderiert hat! Dem fehlen zwei Windungen, um zu verstehen, was Tobi Schlegl antreibt.

    Auch Cichowicz agiert hier unter Niveau. Herr Cichowicz, man kann das auch sein ganzes Leben machen. Rettungssanitäter ist keine Beschäftigung als Vorstufe zur Weltspiegel-Moderation.

    Glückwunsch, Tobi, einfach eine klasse Entscheidung! Es sollte mehr Menschen wie dich geben!

  2. Na dann … Viel Erfolg. Ganz Wichtig … immer eine Tür zu haben, denn Notfallsanitäter heißt auf Deutsch: Schlechte Bezahlung, miserable Vereinsgegebenheiten (DRK ist ein Verein) und leider immer das Anspruchsverlangen ein “Nicht Überlebensfähigen” Gesellschaft zu erfüllen. Ganz Wichtig: Schnell das Abseilen erlernen. Aber ich denke, es gibt noch genügend Abi-Zivi-Sanitäter ( 30 und mehr Jahre im Job) da lernt man schnell sich in Status 6 zu bewegen.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia