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Prisma-Hype: Warum Sie Kai Diekmanns neue Lieblings-Foto-App lieber nicht benutzen sollten

Obacht vor der Prisma App

Die Foto-App Prisma für Apples mobiles Betriebssystem iOS erfreut sich gerade rasender Beliebtheit. Gerade auch Promis nutzen die App, mit deren Hilfe man Fotos mit einer eindrucksvollen Gemälde-Optik versehen kann. Auch Promis nutzen die App fleißig und posten Fotos. Bild-Herausgeber Kai Diekmann bezeichnet Prisma gar als seine neue Lieblings-Foto-App. Was viele nicht wissen: Bei Prisma gibt man die Rechte an seinen Bildern weitgehend aus der Hand.

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Das zu E-Plus gehörende Technikmagazin Curved.de erklärt, dass hinter Prisma der russische Mailanbieter Mail.ru steckt. Bei der Bearbeitung der Bilder, werden diese auf Server von Mail.ru hochgeladen. Diverse Filter erlauben es, eigene Bilder nach Art klassischer Künstler wie Vincent van Gogh, Edvard Munch oder Wassily Kandinsky „nachzeichnen“ zu lassen.

Das sieht beeindruckend aus und so werden soziale Dienste wie Twitter und Facebook derzeit geradezu mit Prisma-Bildern geflutet. Zeitweise sind die Server des App-Anbieters wegen des großen Zuspruchs sogar überlastet.

Auch Promis gefällt die Prisma-App, Bild-Herausgeber Kai Diekmann adelte sie gar zu seiner neuen Lieblings-Foto-App:

Nationalspieler Benedikt Höwedes ist mit dabei beim Prisma-Hype:

Und auch Dschungelcamp-Autor und Gag-Schreiber Micky Beisenherz macht mit:

Wie Curved.de schreibt, sind die Privatsphäre-Regeln des App-Anbieters aber äußerst bedenklich. Dort heißt es: „Informationen können gespeichert und weiterverarbeitet werden.“ Und weiter: „Eventuell nutzen wir Nutzer-Informationen, wie Geodaten, Logfiles und weitere Informationen und teilen diese mit Drittanbietern.“ Laut den AGB gewähren Prisma Nutzer zudem „nicht-exklusive, weltweite, weiter veräußerbare“ Nutzungsrechte an den Fotos. Mit anderen Worten: Der App-Anbieter kann mit den hochgeladenen Fotos mehr oder weniger anstellen, was er will. Dies sollte man wissen, bevor man seine Fotos mit Hilfe der Prisma App künstlerisch veredelt. Curved.de rät von einer Nutzung der App jedenfalls ab, so lange die Privatsphäre-Bedingungen nicht überarbeitet wurden.

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