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Fast 30 Mio. Fans bescheren Deutschland-Frankreich beste EM-Quote der Geschichte

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EM-Halbfinale Deutschland-Frankreich

Zum Abschluss ein Rekord: Der letzte Auftritt der deutschen Nationalmannschaft hat dem ZDF einen neuen ewigen EM-Rekord beschert: 29,82 Mio. Fans sahen die bittere 0:2-Niederlage ab 21 Uhr - ein Marktanteil von 80,6%. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2008, als 29,46 Mio. das Halbfinale gegen die Türkei sahen, wurde also übertroffen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Neuer EM-Zuschauerrekord für Deutschland-Frankreich, 94% Marktanteil bei den Kindern

29,82 Mio. Fans saßen also am Donnerstag vor den heimischen Fernsehern und wurden Zeuge der Halbfinal-Niederlage in Frankreich gegen Frankreich. In der Liste der zuschauerstärksten EM-Spiele der Geschichte belegt das Match nun also den ersten Platz, verdrängte das deutsch-türkische Halbfinale des Jahres 2008. Das Endspiel wird diesen Rekord ohne deutsche Beteiligung nicht mehr knacken können. Um stärkstes Match ohne deutsche Beteiligung zu werden, müssten mehr zuschauen als beim Finale 2004 zwischen Portugal und Griechenland. 24,74 Mio. waren es damals. Am erfolgreichsten war das Halbfinale am Donnerstag bei den 20- bis 29-Jährigen mit sagenhaften 89,9% und bei den Kindern: 1,63 Mio. 3- bis 13-Jährige durften wach bleiben – in den 90 Minuten entsprach das einem Marktanteil von 94,0%.

2. “Markus Lanz” holt nach dem Fußball fast 30%, “Donna Leon” gegen den Fußball immerhin 7%

Auch nach dem Halbfinale blieben viele Leute noch im ZDF. Die Highlights, Analysen und Interviews verfolgten ab 23.05 Uhr noch 10,20 Mio. Fans (51,2%), “Markus Lanz” ab 23.40 Uhr noch 2,98 Mio. Das entsprach zu später Stunde einem auch noch grandiosen Marktanteil von 28,7%. “heute plus” kam kurz vor 1 Uhr mit 1,30 Mio. noch auf 19,8%, erst danach normalisierten sich die ZDF-Marktanteile. Stärkster – oder am wenigsten schwacher – Prime-Time-Konkurrent war der “Donna Leon”-Krimi “Das Mädchen seiner Träume” im Ersten: mit immerhin 2,40 Mio. Sehern und 7,1%. Den zweiten “Donna Leon”-Film “Feine Freunde” schalteten um 21.45 Uhr immerhin noch 1,30 Mio. (3,7%) ein.

3. RTL, ProSieben und Sat.1 in der Prime Time allesamt mit Mini-Quoten

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Für die Privatsender lautet die gute Nachricht des Tages: Am Sonntag ist die EM vorbei. Aus den Prime-Time-Quoten vom Donnerstag lässt sich jedenfalls keine weitere gute Nachricht extrahieren. So blieb RTL mit “Doctor’s Diary” und 510.000 14- bis 49-Jährigen bei miserablen 4,0% hängen. Sat.1 kam mit dreimal “Criminal Minds” auf 510.000 und 4,8%, 220.000 und 1,5%, sowie 190.000 und 1,4%. ProSieben fiel mit “Sieben Leben” und Zahlen von 270.000 und 2,1% ebenfalls auf ein Niveau, das sonst Sender wie Super RTL oder DMAX erreichen.

4. Vox-Film erreicht um 3 Uhr nachts mehr Leute als um 20.15 Uhr

Noch katastrophaler sah es bei Vox aus: Dort fiel der Film “Ich, du und der Andere” um 20.15 Uhr mit ganzen 110.000 14- bis 49-Jährigen auf 0,9%. Selbst um 3 Uhr nachts hatte der Sender ein größeres Publikum. Immerhin 3,0% erreichten “Die Kochprofis” bei RTL II, allerdings liefen sie um 20.15 Uhr ja auch nur zum Teil gegen den Fußball. Der “Frauentausch” fiel ab 21.15 Uhr mit 170.000 jungen Menschen auf 1,2%. 1,7% erreichte kabel eins mit 210.000 14- bis 49-jährigen “Police Academy 6”-Sehern.

5. Sky punktet mit Angelique Kerber in Wimbledon, Lisicki-Zahlen aus dem Jahr 2013 bleiben aber vorerst unerreicht

Allmählich nach oben zeigen die Wimbledon-Quotenkurven bei Sky – Angelique Kerber sei Dank. Die Deutsche zog am Donnerstag in das Finale ein, das Halbfinale gegen Venus Williams sahen ab 15.20 Uhr immerhin 120.000 Tennis-Fans bei Sky Sport – ein Marktanteil von 1,2%. Die Euphorie ist damit aber bei Weitem noch nicht so groß wie im Jahr 2013, als Sabine Lisicki ins Endspiel einzog. Damals kam ihr Halbfinale gegen Agnieszka Radwanska auf 230.000 Seher, das Finale gegen Marion Bartoli später sogar 590.000.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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