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Focus fällt mit Jogi-Löw-Cover auf ein neues Kiosk-Jahrestief, Spiegel versagt mit Merkel und Seehofer

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Die Ausgaben 23/2016 von Focus, Spiegel und stern

Die Woche 23/2016 war eine sehr unschöne für die großen Wochenmagazine Spiegel, stern und Focus, Alle drei landeten im Einzelhandel klar unter ihrem Normalniveau. Am schlechtesten sah es für den Focus aus, der trotz Jogi Löw auf dem Cover laut IVW nur auf 51.435 Einzelverkäufe kam - kein Heft verkaufte sich im bisherigen Jahr 2016 schlechter.

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Eine Woche vor Start der Fußball-EM erhoffte sich der Focus einen Auflagen-Push durch Jogi Löw und den WM-Pokal auf dem Titel. Die dazu gehörende Story hieß “Lernen von unseren Weltmeistern: Erfolg richtig planen – Motivation, Strategie und mentale Stärke: 11 Regeln für Ihre Siege in Job und Alltag”. Doch der Auflagen-Push bleib aus: Mit 51.435 Einzelverkäufen in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. blieb das Heft klar unter dem Wert der Vorwoche (61.780), sowie unter dem Normalniveau der jüngsten 12 Monate (73.300), bzw. drei Monate (65.600). Zuletzt lief es für den Focus bei der Nummer 50/2015 schlechter, in der gesamten Historie des Burda-Magazins gab es nur fünf Ausgaben mit einem geringeren Einzelverkauf. Im Gesamtverkauf, also inklusive Abos, Lesezirkel, Bordexemplare und sonstige Verkäufe, kam der Focus 23/2016 auf eine Zahl von 466.423, darunter 25.315 ePaper.

Der stern erreichte mit seinem Heft 23/2016 auch kein sonderlich gutes Ergebnis. 169.672 Menschen griffen im Einzelhandel zur Ausgabe mit der Titelgeschichte “Die verkaufte Schöpfung – Milliardenpoker um Monsanto: Warum Konzerne Pflanzen und Tiere patentieren – und was das für uns bedeutet”. Damit landete die Ausgabe ebenfalls klar unter den Vergleichswerten der Vorwoche (185.941), der jüngsten 12 Monate (196.900) und der jüngsten drei Monate (182.400). Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Er lag bei 694.365 Exemplaren, inklusive 16.665 ePaper.

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Auch Der Spiegel kann nicht zufrieden sein: Zwar fiel er nicht wie der Focus auf ein neues Jahres-Tief, aber immerhin auf den schwächsten Einzelverkauf seit 14 Wochen. Nur 201.257 Leute griffen zum Spiegel mit dem Titel “Geht’s noch? Die Kanzlerin und ihr Seehofer: Eine eitle Feindschaft wird zur Gefahr für das Land”. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Minus von über 12.000 Heften, 12-Monats-Durchschnitt (228.000) und 3-Monats-Durchschnitt (213.600) wurden ebenfalls klar verfehlt. Insgesamt wechselte Der Spiegel 23/2016 genau 771.828 mal den Besitzer, 52.921 mal davon als ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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