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14,42 Mio.: Wales-Belgien holt gewohnt starke EM-Quoten, ARD punktet mit “24 Milchkühe und kein Mann”

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Das zweite Viertelfinale kam mit 14,42 Mio. Sehern nicht an die Partie Polen-Portugal heran. Wales' Sieg gegen Belgien war dennoch ein großer Erfolg, holte 49,1% und besiegte die Konkurrenz gewohnt haushoch. Stärkstes Nicht-ZDF-Programm war um 20.15 Uhr der ARD-Film "24 Milchkühe und ein Mann", die großen Privaten landeten weit dahinter.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. Wales-Belgien lockt 14,42 Mio. Leute – am stärksten bei den 30- bis 39-Jährigen

Polen und Portugal hatten am Donnerstag noch 15,74 Mio. Fans angelockt, erzielten damit 55,9%. Zwar ging das Spiel auch in die Verlängerung und das Elfmeterschießen, doch das Interesse war auch schon in der regulären Spielzeit größer als nun bei Wales und Belgien. 14,42 Mio. Seher und 49,1% sind natürlich dennoch grandiose Zahlen, die die EM-Begeisterung in Deutschland noch einmal unterstreichen. Spannend wird es nun am Samstagabend bei der Partie Deutschland-Italien, die den ewigen EM-Rekord aus dem Halbfinale 2008 brechen könnte. Wales und Belgien erreichten auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 5,45 Mio. Sehern und 51,1% Mega-Quoten, den besten Marktanteil gab es bei den 30- bis 39-Jährigen mit 53,9%.

2. ARD und Jutta Speidel stärkste Fußball-Konkurrenten

Unter denjenigen, die keine Lust auf Fußball hatten, erzeugte die Jutta-Speidel-Tragikomödie “24 Milchkühe und kein Mann” das größte Interesse: 3,54 Mio. Menschen sahen den Film im Ersten ab 20.15 Uhr – ein angesichts der Konkurrenz sehr ordentlicher Marktanteil von 12,9%. Die 20-Uhr-“Tagesschau” lockte vorher schon 4,26 Mio. (18,4%). “Schimanski: Schuld und Sühne” fiel ab 22.05 Uhr hingegen mit 1,90 Mio. Sehern auf überschaubarere 7,4%. Damit blieb aber auch er vor sämtlichen Prime-Time-Programmen der Privatsender: “Die ultimative Chart Show” setzte sich hier mit sehr blassen 1,49 Mio. und 5,4% an die Spitze.

3. Große Privatsender mit kleinen Quoten

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RTL, ProSieben und Sat.1 gehörten am Freitagabend allesamt zu den Verlierern des Abends. Sie blieben weit unter ihrem Quoten-Normalniveau. So erreichte RTL mit der “ultimativen Chart Show” nur 680.000 14- bis 49-Jährige und 6,9%. ProSieben landete mit “Lissi und der wilde Kaiser” knapp davor, doch auch 710.000 junge Zuschauer und 7,8% sind schwache Zahlen. Sat.1 zeigte “Das gibt Ärger” – und erreichte damit 630.000 14- bis 49-Jährige (6,6%). “Luke! Die Woche und ich” versagte im Anschluss mit 340.000 und 3,2% komplett.

4. kabel eins ohne Bud Spencer zurück im Quoten-Niemandsland, RTL II punktet mit Bollywood

kabel eins kehrte nach drei Abenden mit Bud-Spencer-Filmen nun wieder zum Normalprogramm zurück – ohne Erfolg. Die Serie “The Mentalist” blieb um 20.15 Uhr mit 370.000 14- bis 49-Jährigen bei 4,5% hängen, um 21.15 Uhr gab es 3,0%, um 22.10 Uhr 3,1% und um 23.05 Uhr ohne Fußball-Konkurrenz mit einer weiteren Folge solide 5,8%. Vox blieb mit “Law & Order: SVU” hingegen den gesamten Abend lang unter dem Soll: 4,5% um 20.15 Uhr, 4,0% um 21.10 Uhr, 4,5% um 22.05 Uhr und 5,1% um 23 Uhr. Gewinner der zweiten Privat-TV-Liga war stattdessen RTL II: 560.000 14- bis 49-Jährige bescherten dem Bollywood-Film “In guten wie in schweren Tagen” immerhin 6,1%. Insbesondere bei Frauen war der Film eine Fußball-Alternative.

5. NDR erfolgreich mit “nordstory”, mdr mit “Hit auf Hit”

Stärkstes Programm der kleineren Sender war am Freitag die “Lokalzeit” des WDR Fernsehens: 1,26 Mio. bescherten ihr um 19.30 Uhr 6,2%. In der Prime Time setzte sich hingegen das NDR Fernsehen an die Spitze – mit der “nordstory – Inselgeschichten von Amrum” und 860.000 Sehern bzw. 3,3%. Auch das mdr Fernsehen überzeugte um 20.15 Uhr: mit “Hit auf Hit – Rund um den Lago Maggiore” und 810.000 Sehern bzw. 2,9%. Der WDR lockte mit dem “Rhein von oben” 780.000 Menschen (3,1%). Die Nummer 1 im Pay-TV hieß am Freitag “Robot Overlords”: 90.000 Zuschauer und 0,3% reichten dem Sky-Cinema-Film hier für den ersten Platz.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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