„Super Racist“: Schwimmbad-Poster vom Roten Kreuz sorgt für US-Shitstorm

Sind etwa nur weiße Kinder „cool“? In den USA hat sich das Rote Kreuz einen kleinen, aber heftigen PR-Gau geleistet. Auf einem Poster für Schwimmbad-Sicherheit gelang es den Helfern für eine klare Unterscheidung zu sorgen. Die weißen Kinder machten die „coolen“ Sachen und die anderen all das Verbotene, wie vom Beckenrand springen, Schubsen oder Trinken.

Das entsprechende Poster erinnert leicht an die Ali Mitgutsch Wimmelbilder aus den 70er Jahren, auf denen immer ganz viel auf einmal passierte. So auch hier. Zu sehen ist ein Swimmingpool, indem viele Kinder toben. Mit Pfeilen kommentiert dabei das rote Kreuz, welche Tätigkeiten „cool“ und welche „not cool“ sind.

Dabei gibt es jedoch eine klare ethnische Trennung, welche Gruppe die erlaubten und welche die verbotenen Sachen macht. Im Gegensatz zu den Art Direktoren und Marketing-Experten des Roten Kreuz fiel einigen Nutzern im Social-Web dieser Umstand sofort ins Auge.

Immerhin reagierte das Rote Kreuz schnell und transparent und entschuldigte sich.

Wahrscheinlich konnten die Profi-Helfer so noch das Schlimmste verhindern.