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Zeit bringt im Herbst erstmals das neue Männermagazin Zeit Magazin Mann

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Zeit Magazin-Chefredakteur Christoph Amend

Die Zeit versucht sich in der nicht ganz einfachen Disziplin des Männermagazins und bringt im Herbst Zeit Magazin Mann als Ableger des Zeit Magazins. Chefredakteur ist Christoph Amend, der auch das Zeit Magazin leitet.

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Zeit Magazin Mann soll zweimal pro Jahr erscheinen. Zum ersten mal verkauft wird es ab 6. September. “Manchmal muss man im Leben Entscheidungen treffen, um ein glücklicherer Mensch zu werden. Von Männern, die solche Entscheidungen getroffen haben, erzählen wir in Zeit Magazin Mann“, so Amend.

Rainer Esser, Geschäftsführer Zeit Verlagsgruppe, sagt: “Das positive Feedback auf die Männer-Schwerpunkte des Zeit Magazins hat uns motiviert, Zeit Magazin Mann als ‚Stand alone‘ an den Kiosk zu bringen. Christoph Amend und sein Team haben ein Konzept vorgelegt, das sich deutlich von den übrigen Titeln im Männer-Lifestyle-Segment abhebt. Ich freue mich auf die erste Ausgabe – nicht nur als Geschäftsführer, sondern auch als Leser.”

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Alle Kommentare

  1. Sehr geehrtes ZEIT-Team,

    ist das tatsächlich sinnvoll und ein Schritt nach vorn? Wie sah die Diskussion innerhalb Ihrer Redaktion dazu aus, mit engagierten Frauen wie Elisabeth Niejahr – aus welchem Grund sollten geschichten von Männern dazu, wie man mit seinen Entscheidungen glücklich wird, denen von Frauen zum gleichen Thema vorgezogen werden? Mir scheint, als würden männliche Geschichten somit wieder einmal mehr sichtbar gemacht und würden weibliche Perspektiven weiterhin überlagen. Ich halte das vor dem Hintergrund von Erkenntnissen aus Geschlechterforschung und generell den Verteilungsverhältnissen in der Gesellschaft nicht für sinnvoll, auch wenn ich das journalistische Niveau dieses Magazins damit nicht infrage stellen möchte.

  2. Sehr geehrte Frau Kuchling,

    ich habe beim Lesen der Ankündigung: “Zeit bringt Männermagazin als eigenständiges …” schon erwartet, als ersten Kommentar den einer Frau zu lesen.
    Eigentlich einen geharnischten. Glücklicherweise ist Ihr Kommentar moderat.

    Ja, warum sollten beim Thema “glückliche Entscheidungen” die Männer den Frauen mit einem “eigenen” Magazin vorgezogen werden?
    Weil es eine fast unüberschaubare Flut an Magazinen für Frauen gibt, die dieses Problem für Frauen – ´mal besser, ´mal schlechter – aufrollen. Und so ist es auch mit vielen anderen Themen.
    Männermagazine beschäftigen sich hirnverbrannterweise nur mit Autos, Sex, Sport und Fitness. Nachdem ich – wie sehr viele meiner Generation – versucht habe, die “Frauen”-emanzipation über Jahrzehnte intensiv zu befördern, freu´ ich mich, dass auch die “Männer”-emanzipation durch so einen “revolutionären” Titel eventuell ein Stück weit voran kommt.
    Und das Ganze soll gar zweimal pro Jahr geschehen.

  3. “aus welchem Grund sollten Geschichten von Männern dazu, wie man mit seinen Entscheidungen glücklich wird, denen von Frauen zum gleichen Thema vorgezogen werden?!

    Warum soll es umgekehrt laufen? Es gibt viele Magazine in denen Frauen anderen Frauen Ratschläge geben. Aber Magazine in denen Männer dies für Männer tun? Die Geschlechterforschung ist da ein ganz schlechtes Argument. Denn was von dieser unsichtbar gemacht wird, sind Probleme bei Männern (außer wenn es irgendwie auch Frauen negativ tangiert).

  4. Mal schauen – ich werde auf alle Fälle einen Blick riskieren.
    Hoffentlich beschäftigt ihr euch auch mit ernsteren – z.B. sozialen Problemen von Männern. Das wäre mir als Sozialarbeiter mit Männern sehr gelegen.

  5. Ich kann nur hoffen das es wirklich ein Männermagazin ist und nicht ein Sprachrohr der männerhassenden Radikalfeministinnen.
    Es gibt vieles zu schreiben wobei Männer Tips und Hilfe gebrauchen können.
    Sich ernsthaft und männerfreundlich damit auseinander zu setzen wäre sehr erfreulich und überfällig.

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