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Tag der Abrechnung und Independence Day: So titeln die Tageszeitungen zur Brexit-Abstimmung

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Tag der Abrechnung und Independence Day: Die Engländer stimmen am heutigen Donnerstag über ihren Verbleib in der EU ab. Während hierzulande so gut wie alle Medien gegen den Brexit sind, ist die Publizistik auf der Insel gespalten. Das zeigt sich auch auf den Titelseiten zum Referendum.

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Auf der Seite für einen Verbleib der Briten in der EU stehen die deutschen Medien, aber auch beispielsweise der Mirror:

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Eine eher neutrale Position nehmen scheinbar der Guardian oder auch die taz ein:

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Die Sun, aber auch die Daily Mail werben massiv für den Brexit:

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Alle Kommentare

  1. Der EU fehlt eine professionelle PR-Strategie
    ————————————————————————
    Die EU hat jahrelang sträflich versäumt, bei den Bürgern mit professionellen PR-Kampagnen für ihre Ziele und für grundlegendes politisches Verständnis zu werben.

    Statt dessen konterkarieren einander in Brüssel tausende EU- Sprecher und Öffentlichkeitsarbeiter. Die versuchen, in unkoordinierter Konkurrenz zehntausende Reden, Änderungsgesetze und Ideen ihrer Kommissare, Fachleute und Abgeordneten zu präsentieren.

    Doch diese “Sprecher” präsentieren das alles derart wild durcheinander, dass selbst die EU-Fachjournalisten kaum mehr durchblicken und gewichten. Geschweige denn der Wähler.

    Der EU fehlt jede eine ressortübergreifende PR-Strategie, die auf die Interessen und die Aufnahmefähigkeit der EU-Bürger professionell Rücksicht nimmt. Die EU präsentiert sich als anonymer “Moloch” – das ist das Gegenteil von selektiver, positiver Erklärungs-PR.

    Es ist tragisch, wenn Europa nur deshalb durch Exit-Volksabstimmungen auseinanderbricht, weil die Europa-Politiker die zwingende Notwendigkeit professioneller PR-Konzepte in Europas Demokratien noch nicht erkannt haben.

    Demokratie ohne Überzeugungs-PR funktioniert nicht. Wo sie fehlt, gewinnen radikalen Populisten.

  2. Mail nur für die Redaktion, an Herrn Becker
    ———————————————————————-
    Ich habe einen Kommentar abgeschickt, der wurde jedoch ca. 10 Minuten Minuten lang nicht angezeigt – entgegen sonstiger Gewohnheit! Und der Sende-Button blieb bestehen. Es sah stark nach einem technischen Fehler bei meedia.de (oder bei meiner Mail) aus.

    Daraufhin habe ich noch mal gedrückt, mit dem Ergebnis einer Löschung. Ich bitte, meine Mail zum Thema “EU fehlt PR-Strategie” wieder rein zu heben.

    Kann sein, dass Sie das Thema neuerdings moderieren, was ich wegen der vielen Rechtsradikalen im Forum für gut finde.

    Doch wenn man etwas abschickt, ohne dass der Text in absehbarer Zeit veröffentlicht wird, dann sollte wenigstens der Sende-Button verschwinden, oder es sollte auf jeden -fall eine Sendebestätigung angezeigt werden. Dann passieren Irrtümer, wie oben beschrieben, nicht mehr.

  3. Liebe Briten,

    bitte geht doch. Ihr habt ja seit jeher einen Sonderstatus in der EU, habt keinen Euro, kriegt Beitragsrabatte, seid nicht im Schengen-Raum und Bürger aus anderen EU-Staaten sind bei euch Bürger 2. Klasse. Ihr seid doch sowieso nur in der EU gewesen, um Einfluss zu haben, um mitbestimmen zu können oder auch um sich gegen Entschlüsse der anderen Mitglieder querzulegen, wenn es euch nicht in den Kram passt. Egoistisch von den Vorteilen der EU profitieren, aber sich zurückziehen, wenns um Pflichten geht. Noch vor wenigen Monaten habt ihr die EU erpresst und weitere nationale Zugeständnisse für euch rausgeholt.
    Ihr wollt in der EU mitspielen, aber nur nach euren eigenen Regeln. Wenn das Schule machen würde, dann wäre die EU gefährdet, nicht durch euren Austritt.
    Ob unsere Wirtschaft gefährdet wäre? Wo es Geld zu verdienen gibt, findet die Wirtschaft immer einen Weg.
    Die Frage ist, wer am Ende mehr leidet, ihr Briten, die ihr dann wirklich wieder eine Insel seid oder das »Resteuropa«, dem es auch vor eurem Beitritt eigentlich ganz gut ging.
    Ein Austritt von euch hätte noch einen großen Vorteil: Über die Folgen eines Austritts müsste man danach nicht weiter spekulieren und orakeln, sondern sie wären dann fest zu machen.
    Dies würde anderen halbherzigen Mitgliedern die Entscheidung erleichtern, ob sie auch die EU verlassen wollen, anderseits der EU, ob sie sich mit Austrittsdrohungen nochmal erpressen lässt.

    Liebe Britten, ich habe nicht gegen euch. Aber wenn ihr nur nach euren Regeln spielen wollt, dann spielt auf eurer Insel.

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