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„Schwerer Eingriff in die Berichterstattung“: Journalisten kritisieren Ausschluss von AfD-Parteitag

Noch AfD-Vorsitzende, aber keine Spitzenkandidatin mehr: Frauke Petry

Vor dem nächsten NRW-Landesparteitag der AfD hagelt es Kritik der Journalisten gegen die Partei: Die Landespressekonferenz Nordrhein-Westfalen protestiert gegen die Entscheidung, keine Journalisten zum Parteitag zuzulassen und kritisiert einen „schweren Eingriff in die Freiheit der Berichterstattung“. Die Partei müsse eine „Berichterstattung ohne Einschränkungen“ zulassen, heißt es in einem offenen Brief.

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Es sei jahrzehntelange Praxis, dass Parteien, die im Landtag vertreten sind oder realistische Chancen auf einen Einzug ins Parlament hätten, ihre Parteitage medienöffentlich abhalten. In NRW wird im Mai kommenden Jahres der Landtag neu gewählt.

Der AfD-Landesvorstand hatte entschieden, den Parteitag am 2. und 3. Juli in Werl „ausschließlich den Delegierten sowie den angemeldeten Mitgliedern und Förderern der AfD zu öffnen“. Medien wurden nur zwei Pressetermine angeboten. Als Grund nannte die Partei «Interessen unserer Delegierten, Mitglieder und Förderer am Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte».

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