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WSJ: das neue Apple iPhone 7 soll fast genauso aussehen wie das alte (nur die Kopfhörerbuchse fehlt)

iPhone 7: Apple-Chef Tim Cook freut sich über die Rückkehr des Wachstums
iPhone 7: Apple-Chef Tim Cook freut sich über die Rückkehr des Wachstums

Kalte Dusche für Apple-Fans und -Aktionäre: Es gibt offenkundig wenig neue Kaufanreize für das neue iPhone, das im September erwartet wird. Ein neuer Bericht des Wall Street Journal erhärtet die Gerüchte der vergangenen Monate, die nach Indikationen aus der Zuliefererkette bereits darauf verwiesen haben, dass iPhone 7 weitgehend identisch mit dem iPhone 6s sein dürfte – erst 2017 kommt es zur Generalüberholung mit einem ganz neuen Design. Wie das WSJ erfahren haben will, kamen die Komponenten für einen Launch in diesen Jahr zu spät.

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Es könnte ein langer Sommer für Apple-Fans werden , bei dem das traditionelle Herbst-Happy-End ausfällt: Das neue iPhone kommt natürlich im September, doch es dürfte nur wenig Gründe zur Vorfreude geben. Wie in den vergangenen Wochen bereits mehrfach kolportiert, dürfte sich das iPhone 7 nur marginal vom iPhone 6s unterscheiden, wie nun auch das Wall Street Journal bestätigt.

Die meistrespektierte Wirtschaftszeitung der Welt berichtet, dass Apple mit seinem traditionellen Tick-Tock-Zyklus bricht, nachdem der Techpionier das iPhone alle zwei Jahre generalüberholte: Im ersten Jahr erschien mit dem iPhone 3G, 4, 5 und 6 jeweils eine neue Generation, die im Folgejahr durch die s-Generation nur moderat unter der Oberfläche verbessert wurde.

WSJ: iPhone 7 im Look des iPhone 6/s – aber ohne Kopfhöreranschluss

2016 kommt nun das Update des Updates: Wie das WSJ berichtet, wird sich auch das iPhone 7 nur marginal von den Vorgänger-Genrationen iPhone 6s bzw. iPhone 6 unterscheiden. So soll der iKonzern erneut zwei neue Modelle mit 4,7 und 5,5 Zoll-Display auf den Markt bringen, die optisch dem iPhone 6 / 6s gleichen bzw. lediglich ein Millimeter dünner sein könnten.

Größter Unterschied zum iPhone 6s dürfte – wie bereits von KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo erwartet – der Verzicht auf die Kopfhörerbuchse sein, die seit den 80er-Jahren als 3,5-mm Klinkenanschluss verbaut wird. Die Kopfhörer sollen stattdessen künftig über den Lightning-Connector angeschlossen werden, mit dem iPhones geladen werden.

Komplettes Redesign folgt 2017
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Das für dieses Jahr erwartete große Update verschiebt sich – wie ebenfalls bereits kolportiert wurde – auf das nächste Jahr, in dem das iPhone seinen zehnten Geburtstag feiert. Im Zuge des großen Redesign des iPhones, bei dem der Home Button entfallen könnte, wie das WSJ bestätigt, dürfte der Bildschirm des iPhone Plus bis auf 5,8 Zoll anwachsen.

Allen Horng, CEO des Zulieferers Catcher Technology, hatte bereits vor Wochen berichtet, dass Apple an einem komplett erneuerten iPhone-Modell arbeitet, das vollständig aus Glas bestehen soll. Der Aluminiumrücken würde demnach 2017 bei zumindest einem iPhone-Modell – mutmaßlich der größeren Plus-Version – zugunsten von bruchsicherem Glas verschwinden.

Verzögerungen in der Zuliefererkette für kleines Update in diesem Jahr verantwortlich

Apple würde damit eine nostalgische Anleihe an die iPhone 4-Serie machen, die zwischen 2010 und 2012 bereits mit einem verglasten Gehäuse daherkam. Die bruchsicheren Amoled-Displays soll überwiegend Samsung liefern.

Wie das Wall Street Journal mit Verweis auf Zuliefererkreise ferner berichtet, hat Apple zulange auf die neuen Komponenten warten müssen, um sie bereits für das iPhone 7 verbauen zu können. Dass Apple in diesem Jahr also ebenfalls nur ein marginales iPhone-Update anbietet, sei folglich den Verzögerungen in der Zuliefererkette geschuldet. Wie Apple das im Herbst  erscheinende neue iPhone nennt, erscheint nach dem Bericht des Murdoch-Blattes ebenso unklar wie die Nomenklatur im nächsten Jahr.

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Alle Kommentare

  1. “Größter Unterschied zum iPhone 6s dürfte – wie bereits von KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo erwartet – der Verzicht auf die Kopfhörerbuchse sein…”

    ======

    Und genau das sehen bekanntlich nicht alle iPhone-Jünger als einen Gewinn – um es mal ganz vorsichtig auszudrücken.

    Kaum Verbesserungen und das einzig erwähnenswerte an Veränderung wird von sehr vielen Nutzern auch noch als Verschlechterung wahrgenommen.

    Na denne…

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