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“Heteronormativer Pärchenquatsch”: Aktionsgruppe verändert Werbeplakate mit Anti-Sexismus-Sprüchen

Eine Aktionsgruppe hat in Berlin Werbeplakate mit Anti-Sexismus-Slogans verfremdet
Eine Aktionsgruppe hat in Berlin Werbeplakate mit Anti-Sexismus-Slogans verfremdet

Die Aktionsgruppe "Gegenmaasnahme Heike" hat nach eigenen Angaben im Wochenende in Berlin öffentliche Werbeplakat mit Anti-Sexismus-Sprüchen verändert. So wurde auf einer Easy Jet-Werbung der Slogan "Selbstverständlich werben wir mit heteronormativem Pärchenquatsch!" hinzugefügt. Die Gruppe will mit der Aktion gegen Sexismus im öffentlichen Raum protestieren.

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„Angesichts der sexistischen Zumutungen jeden Tag haben wir beschlossen, mit visueller Selbstverteidigung gegen Sexismus im öffentlichen Raum vorzugehen“, sagt Luca Luxemburg von der Gruppe “Gegenmaasnahme Heike”. Der Name der Gruppe bezieht sich auf Bundesjustizminister Heiko Maas, der die Richtlinien gegen sexistische Werbung verschärfen will.

Die Aktion der Gruppe fällt unter den Begriff Adbusting. Bei dieser Kunstform werden Werbeplakate mit politischen Slogans verfremdet. Neben der Easy Jet-Werbung hat die Gruppe noch einige andere Plakate umgestaltet. Hier einige Beispiele:

Sexismus-Text-1

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Sexismus-Text-2

Sexismus-Text-3

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Alle Kommentare

  1. Angesichts der feministischen Zumutungen -die nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun hat- habe ich beschlossen die Meedia nicht mehr zu besuchen.

    1. > habe ich beschlossen die Meedia nicht mehr zu besuchen.

      die ersten mitarbeiter von meedia haben eben festlich seppuku begangen, der rest ist in tiefste depression verfallen.

      wie können sie nur soooooo gemein sein?

  2. Auf keinem der vier hier abgebildeten Plakate sehe ich etwas, was auch nur im Ansatz “sexistisch” ist.

    Auch die unkritische Behauptung im Meedia-Artikel es handele sich hier um Kunst, ist mindestens strittig, denn vor allem handelt es sich hier wohl doch zweifelsfrei um Sachbeschädigung.

    1. ich sag mal so: die lesen sich im grunde genau so irre wie leute, die “lügenpresse” kreischen. noch so eine minderheit mit dem recht, laut zu atmen und zu denken, sie seien so was wie die mehrheit.

      aber im kern das selbe: sich selbst überschätzende verwirrte leute.

      1. @hardy
        An Ihrer Stelle würde ich zum Anfang erstmal auf Groß- und Kleinschreibung achten (bevor Sie sich über wichtigere Dinge unterhalten wollen).

        Oder fühlen Sie sich hierbei schon “mikroagressiv” in Ihrer genderfeministischen Weltsicht bedroht und fordern lautstark Schutzräume?

  3. Mensch darf nicht vergessen das dieses geplante Verbot sexistischer Werbung laut einem Beschluss der SPD-Spitze dazu dient Vorfälle wie in der Silvesternacht 2015/16 in Köln zu verhindern.
    Durch das Verbot sexistischer Werbung wird ein modernes Geschlechterbild in der Gesellschaft geformt.
    Flüchtlinge die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder wegen ihres politischen & journalistischen Engagements aus Marokko, Algerien und Tunesien fliehen werden hier unvorbereitet sexistischer Werbung ausgesetzt und reagieren dann natürlich darauf mit sexueller Belästigung und anderen kriminellen Handlungen wie Taschendiebstahl.

    Sollte wieder erwarten das Verbot von sexistischer Werbung eine Wiederholung der Kölner Vorfälle nicht verhindern, verbietet wir eben etwas anderes, z.B. Pornos die ja grundsätzlich frauenfeindlich sind.

    1. Ist klar.

      Plakatwerbung ist schuld an der Kriminalität von Ausländern und Flüchtlingen.

      Ich glaube kaum das eine Person kriminell wird weil es Werbeplakate sieht. Selbst wenn die Geschmacklos sind.

      1. Natürlich ist sexistische Werbung Schuld wenn Flüchtlinge sich gegenüber Frauen daneben benehmen.
        Was soll ( außer frauenfeindlichen Pornos ) sonst der Grund sein ?

  4. Genderfaschisten marschieren wieder durch die Straßen.
    Derzeit nur Nachts. Aber deshalb: Kein Fußbreit dem Faschismus! Widerstand!

    1. Ehrlich gesagt sind diese Genderfaschisten eher links gestrickt und im Normalfall bei den Grünen zu Hause.

      Solche Gendersachen stehen sogar im Parteiprogramm von Grünen und der Linkspartei. Aber natürlich keine Straftaten.

      Also müsste Ihr Schlachtruf doch eher lauten –
      “Kein Fußbreit den den Grünen und Linken!”

      Aber ob das politisch korrekt ist?

  5. Was für hirnverbrannte VollidiotInnen.
    Statt die Welt vollzulabern sollten sich sich in die Hände eines fähigen Psychaters begeben, damit sie sich wieder im Spiegel anschauen können.
    Muss man hier jedem Schwachsinn eine Plattform geben.

  6. “Die Aktion der Gruppe fällt unter den Begriff Adbusting.”
    Nö.
    Fällt unter den Begriff linke Kackscheisse und Sachbeschädigung.

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