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#BoycottApple: So wettern Trump-Fans gegen den iKonzern

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Gemeinsamkeiten? Präsident Trump und Apple-Chef Tim Cook

Apple und Donald Trump – daraus wird keine Freundschaft mehr. Nachdem am Wochenende bekannt wurde, dass Apple in keiner Form den republikanischen Nominierungsparteitag unterstützen wird, auf dem Donald Trump offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gekürt wird, rufen Anhänger des Multimilliardärs auf Twitter zum Boykott von Apple-Produkten auf. Apple-Chef Tim Cook bricht unterdessen nicht alle Brücken mit den Republikanern ab und veranstaltet nächste Woche für den Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, ein Fundraising-Frühstück.

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Nachspiel für Tim Cook: Die Absage des Apple-Chefs, wegen Donald Trump den Nominierungsparteitag der republikanischen Partei im Juli in Cleveland in keiner Form zu unterstützen, bringt Anhänger des Multimilliardärs erwartungsgemäß in Wallung.

Auf Twitter wird das Hashtag #BoycottApple, das nach Trumps Boykott-Aufruf von Apple-Produkten aufgekommen war, plötzlich wieder zahlreich verwendet:

Auch der amerikanische TV-Produzent und Bestsellerautor Wayne Allyn Root zeigte sich von Apples Anti-Trump-Haltung irritiert und drohte bei Fox News damit, dass er nicht länger Apple-Kunde sein werde, wenn Tim Cook seine Position bis Ende der Woche nicht überdenken würde.

Tatsächlich scheint es, als hätten die zahlreichen Social Media-Reaktionen eine gewisse Wirkung gezeigt. Nun nämlich will es sich Apple mit den Republikanern offenbar nicht gänzlich verderben: Am Abend wurde bekannt, dass CEO Tim Cook für den Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, in der kommenden Woche bei einem Fundraising-Frühstück Spenden sammelt.

Cooks Initiative besitzt Symbolcharakter: Paul Ryan, der Trump als einer  der führenden Republikaner zwar offiziell unterstützt, äußerte sich in den vergangenen Monaten immer wieder kritisch über den streitbaren US-Multimilliardär, der gerade so unter Druck steht, dass er heute seinen Wahlkampfmanager feuerte.

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Alle Kommentare

  1. Drumpf ist KEIN Milliardär. Er nenn höchstens ein paar hundert Millionen sein Eigen. Dies wurde schon mehrfach nachgewiesen. Schlampige Recherche oder Absicht?

  2. Ein guter Blogger (oder sogar ein dafür längst bezahlter Journalist) würde jeden Twitterer nach einem Monat fragen ob und wie glücklich er mit Android ist und ob er anscheinend reich genug ist, jedes Jahr ein neues Gerät zu kaufen und das alte wegen mangelnder Updates wegzuwerfen.
    Vielleicht ist ein teures Samsung so gut wie ein Apple. Bei den günstigeren Androids gibts keine Updates, die Akkus werden nach einem Jahr gern deutlich schwächer usw. Das liegt an Android und Googles Programmierern ! Akkus gibt von Nachbauern günstig und die Geräte sind ja deutlich günstiger bevor es das SE oder ältere iPhones für 315 Euros gab. Aber für miese Software und insbesondere keine Updates gibts überhaupt gar keine Ausreden.

    Wegen seiner Vermögensbewertung:
    Die BWLer kennen nur eine Zahl. Der wahre Preis ist (wie Schrödingers Katze) aber immer zwei Zustände (ist sicher einen Wirtschafts-Nobelpreis wert):
    1)Einer will unbedingt kaufen und bezahlt einen hohen Preis und kloppt sich mit anderen darum.
    2)Oder einer muss verkaufen und bei einer Insolvenz gibts im Schnitt nur 3-4% der Forderungen ausgezahlt. Wenn man jetzt also 30% für die Auktion und die Insolvenz-Gesetze (50% vom Buchwert ?) ausrechnet, könnte man ausrechnen zu welchem mickrigen Anteil der Buchwerte die Firmenwerte dann verschleudert werden.
    Somit bekommst Du als wahrer Wirtschafts-Journalist eine obere und eine untere Abschätzung für die erzielbaren Kaufpreise. Die Chinesen sind schlau und die US-Zilliardäre auch und kaufen bald ganz Europa aus der Portokasse wenn die Rezession (so wie der Winter bei Game of Thrones) bald garantiert kommt und alle arm macht indem du als Amerikanische Großbank die Sparkassen aufkaufst und alle Kredite kündigst weil der Kredit-Buchwert der finanzierten Benzin-Autos nichts mehr wert ist am Tag wo der Tesla3 auf den Straßen fährt genau wie damals als ausgesetzte Trabbis scharenweise an den Straßen standen und auch nix mehr wert waren. Denen gehört bald alles hier. Zwangsverkauf=Billig ohne Ende.

    Wenn Du ein Cabrio am ersten Schnee-Tag im Oktober verkaufst, kriegst Du auch nur einen Bruchteil als wenn du es zum mehrfachen Preis am ersten Sonnentag im Februar/März am Automarkt aus der Hand gerissen kriegst.
    D.h. je nachdem wann und wie er verkauft, kriegt er ziemlich viel oder ziemlich wenig. Die Wirtschaftspresse trotz BWL- und Journalismus-Diplom und Dr-Titel ignoriert das praktisch immer.
    Wenn Künstler sterben, gehen die Preise oft auch deutlich höher.

    Wegen seiner Bewertung herumzustreiten ist eher Ablenkung vom Thema weil man keine besseren Argumente oder Tippfehler gefunden hat. Daran sollte man sich eher nicht beteiligen oder nur erwähnen nach den Haupt-Argumenten.
    Wie man an den Florida-Immobilien oder einer pleite gegangenen US-Groß-Stadt oder US-Autofirmen oder die US-Banken-Aktien seit 2008 gesehen hatte, können Immobilien oder andere Sachen schnell wieder mehr wert sein.

    Die Presse hat uns nicht vor dem neuen Markt gewarnt. Es sollte klar sein, das Brexit besser ist weil die Presse und bezahlte Lobbyisten uns von angeblichen Nachteilen erzählt. Bild-Zeitung war mehrmals wohl eine guter Kontra-Indikator für zu hohe Aktien-Kurse (Danach gingen sie runter) oder auch den Gold-Preis (ich glaube bei $1600 und danach gings auch runter).

    Davon abgesehen ist der eine Tweet natürlich interessant das man in Staaten Geschäft macht, wo Homosexuelle mit Todesstrafe bedroht sind.
    Andererseits sind Republikaner wohl auch gegen Homo-Ehe, von daher sollte man als wahrer christlicher Republikaner wie die Bibel sagt, erst mal vor der eigenen Türe kehren.

    Und wie man bei AfD sieht wo die Presse oft schon daneben lag und nachbessern musste, sollte man sehr genau schauen und sich von den vorgegebenen Meinungen für platzbegrenztes Print der Herausgeberfamilie trennen und endlich mal modernen sauberen vollständigen ONLINE-Journalismus machen. Hier wenigstens steht am Ende das man nur Trump nicht unterstützt und nicht pauschal gegen Republikaner ist. Den (allgemeinen und nicht Trump-Orientierten auch wenn er der letzte verbliebene Kandidat ist) Parteitag müsste man dann eigentlich mit iPads versorgen damit man mal lernt wie gute Software Unternehmen besser machen könnte statt der Bananensoftware die man sonst hat.

    Apropos: “Trumps FEC Filing Released.” grade bei CNBC. Ich glaube er hat nur 3 Mio und Hillary 27 Millionen also 9 mal so viel eingenommen. D.h. Trump mit kleinen 3 Mio ist erfolgreicher als die 27 Millionen von Hillary aber das war nur ein Monat oder Quartal und ein echter Online-Bericht und nicht ein mickriger Print-Bericht hätte eine interaktive Tabelle der Einnahmen.
    Ich würde ja ein kostenloses Schulsystem programmieren (so wie Wikipedia aber natürlich in besser, weil man ein klares und kostenlos nachmessbares Ziel hat) und jede amerikanische Familie welche tausende für Schulen zahlt oder ins Militär muss um eine Ausbildung zu bekommen oder eine halbe Million College/Universitäts-Schulden als Taxifahrer mit Diplom hat würde mich aus purem Dank wählen. Aber Softwarepatente und Universitäts-Einnahmen sind wohl wichtiger.

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