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Apple wettet auf deutlich größere Nachfrage nach der Apple Watch 2

Uneingelöstes Versprechen: Apple CEO Tim Cook und die Apple Watch
Uneingelöstes Versprechen: Apple CEO Tim Cook und die Apple Watch

Nach der Apple Watch ist vor der Apple Watch: Zwei Tage nach der Entwicklerkonferenz WWDC, auf der der Techpionier eine Vorschau auf die neue Generation des Betriebssystems watchOS gab, sickern nun erste Indikationen aus der Zuliefererkette durch. Wie die taiwanische Wirtschaftszeitung DigiTimes berichtet, soll Apple bei Zulieferern Bestellungen für die Apple Watch 2 in Höhe von zwei Millionen Einheiten in Auftrag gegeben haben – pro Monat.

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Der Durchbruch von Apples jüngster Produktkategorie lässt weiter auf sich warten: Seit rund einem Jahr ist die Apple Watch auf dem Markt und konnte bislang noch nicht den hochgesteckten Erwartungen gerecht werden.

Geschätzte 12 Millionen Einheiten seines Wearables konnte Apple in den ersten zwölf Monaten nur absetzen; im jüngsten Quartal hat der wertvollste Konzern der Welt nach Einschätzung des Marktforschers IDC gegenüber dem Vorquartal gar einen satten Absatzeinbruch von über 60 Prozent auf nur noch 1,5 Millionen Einheiten erlitten.

DigiTimes: Apple Watch 2-Bestellungen von zwei Millionen Einheiten pro Monat angestrebt

Der notorisch treffsichere KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo sagt unterdessen eine Fortsetzung des Abwärtstrends voraus: So prognostiziert Kuo für das Gesamtjahr 2016 einen saftigen Absatzeinbruch von 30 Prozent auf gar nur noch 7,5 Millionen verkaufte Apple Watches.

Tim Cook scheint die Absatzprognosen der Apple-Uhr indes weitaus positiver zu beurteilen – in der nächsten Generation. Wie die taiwanische Wirtschaftszeitung DigiTimes mit Verweis auf mit dem Vorgang vertraute Kreise berichtet, soll Apple bei Zulieferern Bestellungen für die Apple Watch 2, die im dritten Quartal mit dem iPhone 7 erwartet wird, in Höhe von zwei Millionen Einheiten in Auftrag gegeben haben – pro Monat.

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50 Prozent höheres Absatzpotenzial?

Findet die zweite Generation der Apple Watch tatsächlich so viele Käufer, würde Apple den Absatz seiner jüngsten Produktkategorie um immerhin 50 Prozent steigern können; im Weihnachtsquartal 2015 setzte Apple noch geschätzte vier Millionen Einheiten ab.

Treiber für anziehende Absätze der Apple Watch 2, die sich vom iPhone emanzipieren soll und mit eigenem Mobilfunk-Chip ausgeliefert werden könnte, dürfte das neue Wearable-Betriebssystem sein, das am Montag auf der Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt wurde.

Mit watchOS 3 verspricht Technologie-Chef Kevin Lynch eine deutlich verbesserte Leistungsfähigkeit des Apple-Wearables mit der Möglichkeit, bevorzugte Apps sofort zu starten, einer verbesserten Navigation und neue Fitness- und Gesundheits-Apps und -Features.

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Alle Kommentare

  1. Man kauft die Erst-Version nicht wegen Kinderkrankheiten. Die zweite Version ist dann “natürlich” ausgereift und kommt “natürlich” ein Jahr später.
    Vielleicht/Hoffentlich wird sie auch etwas billiger.

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