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Hochzeitsfoto in Bunte: Günther Jauch und seine Frau scheitern vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Scheiterten vor dem Europäischen Gerichtshof: die jauchs
Scheiterten vor dem Europäischen Gerichtshof: die jauchs

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat eine Klage von Günther Jauch und seiner Frau Dorothea Sihler-Jauch gegen Deutschland als unbegründet abgewiesen. Es ging dabei um den Abdruck eines Hochzeitsfotos des Paares 2006 in Bunte.

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Sihler-Jauch forderte wegen der Veröffentlichung Schmerzensgeld in Höhe von 75.000 Euro und Schadensersatz in Höhe von 250.000 Euro. Jauch selbst forderte ebenfalls Schadensersatz. In Deutschland waren die beiden mit der Klage durch alle Instanzen hindurch gescheitert. Darum zog das Ehepaar Jauch vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Hier richtete sich die Klage gegen Deutschland. Der EGMR musste klären, ob das Recht der Jauchs auf Schutz ihres Privatlebens und ihres Eigentums verletzt wurde, indem die deutsche Justiz die Klagen abgewiesen hatte.

Das Hamburger Appellationsgericht hatte 2008 ein Urteil aufgehoben, das dem Paar eine Schmerzensgeldzahlung zugesprochen hatte. 2010 hat das Bundesverfassungsgericht es abgelehnt, den Fall zu verhandeln, die Jauchs zogen daraufhin vor den EGMR.

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Die Klage sei offensichtlich unbegründet, urteilte das Gericht nun am Donnerstagvormittag und ließ die Klage darum gar nicht erst zu.

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Alle Kommentare

  1. Freundliche Kritik: Hamburger Appellationsgericht = Klingt zwar toll, gibt es aber in Deutschland nicht (mehr)!!! Es gibt in Hamburg Amtsgerichte, das Landgericht und das Hanseatische Oberlandesgericht, jeweils auch als Rechtsmittelinstanzen, die über Berufungen und Revisionen entscheiden.
    Generell freut es mich aber, dass es noch Richter gibt, die Quatschkram auch als Quatschkram abwatschen.
    EUR 75 000 für ein paar harmlose Fotos? Als Schmerzensgeld für eine ansonsten total unbedeutende Frau? Demnächst auch für Gorillabesitzer, wenn die Besucher deren Silberrücken im Zoo frecherweise beim Sch***** fotografieren, oder was? Ich glaube es hackt, wie der Hamburger zu sagen pflegt! Empfehlung an Herrn Jauch und seine Gattin: Flutet mal Euer Oberstübchen mit Starkbier durch! Dann hört das sinnlose Beschäftigen der Gerichtsbarkeit von ganz allein auf …

  2. Hat also nicht geklappt mit dem Geldeinsacken und die mediale Aufmerksamkeit wird sich angesichts dessen wohl auch nicht positiv auswirken.

    Alles in allem also wohl nur der berühmte Griff ins Klo – von beiden.

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