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SWR-Intendant Peter Boudgoust: Niedrigerer Rundfunkbeitrag würde Probleme verschärfen

Peter Boudgoust ist Intendant des SWR

Der Intendant des Südwestrundfunks, Peter Boudgoust, hält eine Senkung des Rundfunkbeitrags nicht für sinnvoll. „Es würde eine Absenkung um 30 Cent geben, die von den meisten Menschen gar nicht wahrgenommen würde“, sagte Boudgoust am Dienstag in Mainz. In vier, fünf Jahren würde dies aber die Finanzierungslücke vergrößern.

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„Ich würde es für ein Gebot pragmatischer Klugheit halten, darauf zu verzichten.“ Die Expertenkommission KEF hatte vorgeschlagen, den Beitrag ab 2017 von 17,50 Euro auf 17,20 Euro im Monat zu senken. Sie warnt aber gleichzeitig, dass er ab 2021 wegen wachsender Aufwendungen steigen könnte.

Der SWR ist die zweitgrößte ARD-Anstalt. Die Regierungschefs der Länder müssen noch in diesem Jahr über die Höhe des Beitrags entscheiden. Am Donnerstag kommen sie in Berlin zusammen.

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