Partner von:
Anzeige

26,57 Mio. Zuschauer: EM-Startrekord für die deutsche Nationalmannschaft

Deutschland-Ukraine-EURO-2016.jpg
Das deutsche EM-Team

Grandioser Auftakt für das deutsche Team bei der Fußball-EM in Frankreich: Man gewann 2:0 und lockte so viele Zuschauer vor die Fernseher wie nie zuvor bei einem ersten Gruppenspiel. 26,57 Mio. waren im Ersten dabei - ein unfassbarer Marktanteil von 68,%. Auch "Beckmanns Sportschule" war zu später Stunde ein Hit, das ZDF kam mit dem "Traumschiff" immerhin auf 2,77 Mio. Seher.

Anzeige
Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Ukraine-Spiel stellt neuen Rekord für deutsche EM-Starts auf

26,57 Mio. sahen also das 2:0 der Fußball-Nationalmannschaft gegen die Ukraine im Ersten. Nie zuvor erreichte das erste deutsche Spiel bei einem EM-Turnier direkt ein so großes Publikum. Zum Vergleich: 2012 sahen Deutschland-Portugal 22,38 Mio., 2008 kam Deutschland-Polen auf 23,82 Mio. und 2004 Deutschland-Niederlande auf 23,57 Mio. Fans. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen gab es eine neue Bestleistung: 11,75 Mio. waren hier dabei. Der Marktanteil im Gesamtpublikum lag damit bei 68,5%, der bei den 14- bis 49-Jährigen sogar bei unfassbaren 74,9%. Sprich: Drei von vier jungen TV-Zuschauern sahen zwischen 21 Uhr und 22.50 Uhr das deutsche EM-Spiel, das restliche Viertel verteilte sich auf die anderen Hunderten Sender. Den allerbesten Marktanteil erzielte das Match bei den Teenies: 1,00 Mio. 14- bis 19-Jährige entsprachen 83,7%.

2. “Beckmanns Sportschule” immerhin mit mehr als 3 Mio. Zuschauern, Polen-Nordirland knackt die 10-Mio.-Marke

Einen starken Auftakt gab es trotz des sehr gewöhnungsbedürftigen Konzeptes auch für “Beckmanns Sportschule”: 3,05 Mio. saßen ab 23.40 Uhr noch vor den Fernsehern – tolle 25,3%. Die beiden anderen EM-Spiele des Tages hatten dem Ersten schon vor 20 Uhr Traum-Quoten beschert: 8,40 Mio. waren ab 15 Uhr bei der Partie Türkei-Kroatien dabei, sogar 10,73 Mio. ab 18 Uhr bei Polen-Nordirland. Die Marktanteile lagen bei 44,2% und 39,7%. Die Halbzeit-“Tagesthemen” sahen um 21.50 Uhr 24,48 Mio. (62,4%), “Tagesschau” und “Brennpunkt” ab 20 Uhr 11,18 Mio. (34,3%) und 11,40 Mio. (33,7%). Der Tagesmarktanteil des Ersten betrug sage und schreibe 36,9%.

3. Formel 1 stärkstes Nicht-ARD-Programm, “Traumschiff” holt gegen den Fußball immerhin 7,3%

Anzeige

Das erste Programm, das nicht im Ersten lief, findet sich in den Sonntags-Charts erst auf Platz 10: die Formel 1. Die sieben Minuten “Vor dem Rennen” sahen bei RTL um 19.55 Uhr 3,96 Mio. (12,5%), das Rennen selbst dann im Durchschnitt 3,81 Mio. (10,3%). In der Prime Time setzte sich aber das ZDF unter den Fußball-Konkurrenten durch: Immerhin 2,77 Mio. entschieden sich für “Das Traumschiff” – 7,3%. Die “Kreuzfahrt ins Glück” kam im Anschluss noch auf 1,86 Mio. Seher und 5,6%. An einem solchen Tag schon zufriedenstellende Zahlen.

4. WDR besiegt mit einem Münster-“Tatort” alle Sender außer ARD, ZDF und RTL

Zu den Gewinnern des Abends gehörte das WDR Fernsehen. Der Sender nutzte die Tatsache aus, dass im Ersten wegen der EM kein “Tatort” lief. So zeigte der WDR den elf Jahre alten “Tatort: Der Frauenflüsterer” – und lockte damit 1,39 Mio. Krimifans (3,7% Marktanteil) an. Nur die drei großen Sender Das Erste, ZDF und RTL erreichten in der Prime Time ein größeres Publikum.

5. ProSieben und Sat.1 scheitern an der 5%-Hürde, Vox, RTL II und kabel eins landen noch dahinter

Miserabel lief der Abend hingegen für die meisten Privatsender – allen voran ProSieben und Sat.1. Beide blieben bei den 14- bis 49-Jährigen unter der 5%-Marke. ProSieben mit dem Film “Meine erfundene Frau” und Werten von 710.000 14- bis 49-Jährigen und 4,8%, Sat.1 mit “Navy CIS” und 4,6% um 20.15 Uhr, 3.0% um 21.15 Uhr und 2,7% um 22.15 Uhr. Bei Vox blieb die “Promi Shopping Queen” mit nur 320.000 jungen Zuschauern bei 2,3% hängen, RTL II kam mit “Veer und Zaara – Die Legende einer Liebe” auf 240.000 und 1,7%, kabel eins mit “Der Bibelcode” nur auf 220.000 und 1,5%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. ARD-Kommentator zum Spiel war ok aber das Beckmann-Geschwafel in der Sendung danach, das war wirklich grausam.

    Was haben wir der ARD eigentlich getan, daß die uns so quälen???

    Ich wünsche mir echt den Waldi zurück, egal ob mit oder ohne Weizenbier, Hauptsache die Beckmann-Folter hört auf.

  2. Stimme zu, Beckmann nach dem Spiel ist wirklich abtörnend – die grottige Studio-Einrichtung, das Geschwafel und der bemüht lässige Moderator … grauenhaft.
    Schenkelklopfer-Waldi muss es aber auch nicht unbedingt sein, ob mit oder ohne Weizenbier, ob mit oder ohne Schnäuzer …
    Gibt’s nicht noch unterhaltsamere, frischere Alternativen?

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia