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Nach Sky-Aus und WM-Affäre: Beckenbauers Experten-Comeback bei Bild

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Viele Jahre lang war Franz Beckenbauer das Fußball-Experten-Aushängeschild von Sky. Auf dem Höhepunkt der WM-Affäre gab der Kaiser im März allerdings seinen Rückzug vom Bezahlsender und vom Job als TV-Kommentator bekannt. Zur EM wird er jetzt aber sein Comeback geben: Für Bild analysiert er live via Facebook die Partien der deutschen Elf.

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Heißt konkret: Im Anschluss an die Begegnungen der DFB-Auswahl wird der 70-Jährige zuerst das Spielgeschehen besprechen und dann noch Fragen der Nutzer beantworten.

Das Beckenbauer-Comeback ist nur ein Baustein der Bild-Aktivitäten zur Europameisterschaft. Für die Boulevard-Marke werden insgesamt 13 Reporter direkt aus Frankreich berichten und dabei auch verstärkt via Facebook Live ihre Eindrücke von den Spielorten und dem Quartier des deutschen Teams schildern.

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Zudem senden die Berliner Highlight-Clips zu allen Spielen. Diese sollen bereits 45 Minuten nach Abpfiff der jeweiligen Partei online abrufbar sein.

„Großveranstaltungen wie die Europameisterschaft sind auch für unser Team die ideale Bühne, um zu zeigen, wie viel ‚Wumms’ hinter der Marke Bild steckt“, kommentiert Bild-Sportchef Walter M. Straten. „Mit der Sportkompetenz von Bild und der Experimentierfreude in den sozialen Netzwerken schaffen wir ein einzigartiges Angebot für alle Fußballfans.“
Achtung Supernasen: Zum ersten Deutschland-Spiel haben sich die Boulevard-Profis eine Überraschung für alle Fans ausgedacht: In der Bild-Ausgabe am 11. Juni duftet eine Zeitungsseite nach Rasen.

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Alle Kommentare

  1. “und dann noch Fragen der Nutzer beantworten”
    Bei Formel-1-Übertragungen kann man wohl auch irgendwie nachfragen.
    Warum gibts das noch nicht nach jeder Talkshow und schon währenddessen ? Ach so. Weil die nachmittags aufgezeichnet werden und die Sendung aber nicht um 18 Uhr im Web steht wie es richtig wäre, sondern erst um 22 Uhr oder so geguckt werden kann und dann manche Politiker (18 Stunden am Tag Schulden machen und immer wieder Griechenland retten, keinen DSL-Ausbau liefern, WiFis und OpenWRT verbieten, Klimawandel leugnen usw.) wach bleiben müssten, um dem Volk digital Rede und Antwort zu stehen.

    Sowas sollte selbstverständlich sein. Jede gute Partei kann dadurch Misverständnisse ausräumen und die Überlegenheit beweisen. Die Programmierung wäre trivial. Wieso müssen die Präsidenten-Kandidaten (von USA) nicht konstruktiv und legal Rede und Antwort stehen per Handy und Internet ?

    Im Prinzip sind die aktuellen Diskussionen nix wirklich neues sondern nur das die Aufmerksamkeits-Ökonomie von Politikern und Boni-Managern oft wohl woanders verläuft (Golfplatz-Handicap, mit Geliebter oder Ehefrau nach Davos fahren ?…) als die des kleinen Bürgers: Johnny Depp stand vor 1-2 Jahren auf einem roten Teppich und meinte in etwa “es ist egal was ich jetzt sage, irgendwer wird es ganz anders darstellen als ich es gemeint habe.”. Auch von Harald Schmidt(?) gibts ein längeres Interview wo er falsche Berichte in der Promi-Presse erwähnt.

    Gute neue Parteien lernen von damals wie mit den Grünen, dann Schill-Partei und danach den Piraten in den Medien umgegangen wurde und lernen daraus und sind überall stärker und überzeugender als der Gegner. Dank google-News findet sich das ja noch problemlos und eigentlich sollten die sich eigentlich erinnern.
    Ich glaube Michael Schumacher hatte immer einen Assistenten/Assistentin daneben stehen mit einem Diktier-Gerät. Gute Parteien können alles aufzeichnen und als Transkript ins Web stellen damit man immer sehen kann wie gut sie sind. Wie bei Martin Luther King oder Jesus deren Reden viele sogar auswendig lernen…

    Programmiert wäre das trivial. Bandbreite und somit Kosten braucht man auch fast keine dafür. Bisher hat sich leider keine Organisation dafür gefunden obwohl Freiwillige ja die ganze Arbeit machen würden. Fertige Hinterzimmerentscheidungen pauschal vom kleinen Volk oder Mitgliedern (z.B. Gewerkschaften, Vereinen, …) absegnen lassen ist ja so viel erfolgreicher wie man an steigender Armut, Wasser, Temperaturen, Auto-Rückrufen wegen Software, Einbruchs-Quoten, Mieten,… von Jahr zu Jahr gut erkennen kann.

    Würden Erdogan oder Putin sich über solch eine Software freuen damit westliche Politiker digital Rede und Antwort stehen müssen oder auch jeder die überzeugendesten Brexit-Argumente sofort sieht ? Hier machen Abmahnungen und Softwarepatente die stressfreie Programmierung leider uninteressant. Sonst gäbe es das längst weil es so einfach ist.

    Und Zuckerberg lässt sich lieber per Mikrofon wie im Churchill(?) im Weltkrieg interviewen statt wie ein echter Millenial per Handy-Ask-and-Vote-App. Für Kleinanleger und Analysten-Handy-Ask-and-Vote-Telefon-Konferenzen sollte das auch normal sein statt irgendwelche Audio-Telefon-Konferenzen wie in den 60ern. Auch für die PR-Konferenzen aller Fußballteams sollte das längst gängig sein und bei allen Grünen und Liberalen Parteitagen weil man das “Partizipation” nennt während woanders – wie bei Game of Thrones – Anträge !!!verlesen!!! werden und sogar noch mit der Hand abgestimmt (*)! Seit TED nach dem Krieg im schwarzweissen Fernsehen oder der ersten Wetten-Dass!!!…….-Show (“Rufen sie an für die Saal-Wette” oder was das war) hat das deutsche Fernsehen aber vielleicht kaum technisch dazugelernt…
    Wozu auch wenn man die Meinungs-Hoheit hat und auf die Expertise und Erfahrung des kleinen Publikums und z.B. tausender verschiedener Zuschauer-Jobs anscheinend gut verzichten kann… Deshalb geht es uns ja so gut und die Armut steigt ständig.

    (*): Damit es klar ist: Digital ist nur die Vorbereitung. Die Endabstimmungen sind immer visuell zur Überprüfung. Aber die anonymen Vorabstimmungen/Umfragen am Tablett zeigen schnell auf welche Politiker nicht mehr angesagt sind und was die Mitglieder und das normale Volk wirklich denken und worüber als nächstes vor der Zigarettenpause abgestimmt werden sollte sobald 80% am Tablett dafür sind. Werbefirmen geben Zilliarden für solche Daten aus und wie man z.B. die Tiefkühlpizza oder Speise-Eis leckerer machen kann. Früher gabs keine Sahne im Tiefkühl-Spinat glaube ich.

    13 Reporter klingt viel, aber weil die Print-Presse Präsenz-Veranstaltungen (PR-Konferenzen) bis heute nicht digitalisiert hat, obwohl Analysten-Konferenzen von Zilliardenkonzernen mit hunderttausenden Arbeitsplätzen und Prozenten am Bruttoinlandsprodukt seit Jahrzehnten am Telefon (also eben nicht präsent) stattfinden, muss man natürlich alle Teams abklappern und warten und herumsitzen und sich langweilen bis die PR-Konferenz endlich anfängt statt alles zentral und digital zu managen wie es sparsame Redaktionen schon seit Jahren durchgesetzt hätten. Die Anzahl der Mannschaften (ich glaube 24 also 12 Spiele) hätte man also deshalb kurz erwähnen können: 1 Reserve oder Chef und jeweils einer pro Spiel und dessen 2 Mannschaften jeweils vermutlich am Spiel-Ort. Dank VR/360 ist Präsenz hoffentlich endlich bald vorbei.
    Sind die Regeln immer noch so wie letztes Mal wo Deutschland alle(?) Spiele gewonnen hat und in der Gruppe evtl. trotzdem nicht weitergekommen wäre ? Plant man so Milliarden-$-Events ? Man ist ja nicht beim Poker wo vielleicht das Glück entscheidet.

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