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Distributed Content Summit bei Axel Springer: Medienmacher sehen mehr Chancen als Risiken

Stefan Betzold, Managing Director Bild Digital
Stefan Betzold, Managing Director Bild Digital

Axel Springer hat über 60 Führungskräfte internationaler Medienmarken zu einem Distributed Content Summit nach Berlin eingeladen. Dabei sehen die Medienmacher mehr Chancen als Risiken bei den neuen Verbreitungsplattformen wie Facebook Instant Articles, Google AMP, Snapchat Discovery oder Messeneger Diensten.

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Grob gesagt geht es bei Distributed Content darum, dass Medienunternehmen ihre Inhalte auf anderen Plattformen vertreiben als den eigenen. Die Inhalte eines Instant Articles bei Facebook werden zum Beispiel direkt beim Social Network gehostet und nicht länger auf der Website des Medienunternehmens, das den Inhalt produziert. Medien geben dabei ein Stück Kontrolle über eigene Inhalte aus der Hand und es ergeben sich vielfältige neue Fragen, von der Reichweitenmessung bis zur Vermarktung solcher verteilter Inhalte.

Ausgerichtet von Bild war der Summit als Erweiterung des jährlichen International Paid Content Summit konzipiert. Die Teilnehmer kamen aus zehn Ländern und umfassten führende Medienmarken wie Financial Times (UK), Hürriyet (Türkei), Le Monde (Frankreich), Der Spiegel, The Economist (UK), The Times (UK) und The Guardian (UK).

„Wir alle stehen vor den gleichen Herausforderungen bei der Frage, wie wir neue Plattformen für unsere Medieninhalte nutzen und mit den jeweiligen Geschäftsmodellen vereinbaren können. Bei Bild haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, viele Plattformen intensiv zu testen. Dabei haben wir viel gelernt und wollen unsere Erfahrungen und die Erkenntnisse anderer Medienmarken bei diesem wichtigen Branchenthema diskutieren“, sagt Stefan Betzold, Managing Director Bild Digital.

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Eine Umfrage unter den Teilnehmern zeigte, dass 48 Prozent ihre Inhalte plattformspezifisch optimieren, zugleich haben 25 Prozent in den Redaktionen eigenständige Teams, die für die Erstellung von Distributed Content zuständig sind. 64 Prozent der Summit-Teilnehmer sehen eher Chancen als Risiken bei Distributed Content.

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