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Unplanmäßiger Wechsel: Bei der NOZ Axel Gleie löst Christoph Niemöller als Geschäftsführer ab

Neues bei der NOZ: Axel Gleie (l.) kommt, Christoph Niemöller geht
Neues bei der NOZ: Axel Gleie (l.) kommt, Christoph Niemöller geht

Bei der Neuen Osnabrücker Zeitung knirscht es auf oberster Ebene. Geschäftsführer Christoph Niemöller wurde überraschend durch Axel Gleie ersetzt, der heute bereits in dieser Funktion im Verlag auftrat. Zuvor war bekanntgegeben worden, dass Joachim Liebler als zweiter Geschäftsführer für den planmäßig ausscheidenen Laurence Mehl kommt.

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Liebler tritt den Posten als Co-Geschäftsführer bei der NOZ im September an. Dass Mehl als einer von zwei NOZ-Chefs geht, war schon länger bekannt. Dass vorher noch Niemöller gegangen wird und durch Axel Gleie ersetzt wird, kam da schon überraschender. Über den Wechsel hatte zuerst kress.de berichtet.

Christoph Niemöller war seit 1997 bei der NOZ, 2007 rückte er in die Geschäftsführung auf. Gemeinsam mit Laurence Mehl hatte er das Ziel ausgegeben die NOZ 2016 zum “erfolgreichsten regionalen Medienhaus in Deutschland” zu machen. Noch am 11. Mai verschickte das Haus eine Mitteilung, in der Joachim Liebler als Mehls Nachfolger genannt wurde. Da war scheinbar alles noch in bester Ordnung.

„Wir freuen uns, dass wir mit Joachim Liebler einen erfahrenen Verlagsmanager nach Osnabrück holen konnten, der den Wachstumskurs der NOZ Medien weiter befördern und den Ausbau des Digitalgeschäftes im Duo mit Christoph Niemöller konsequent vorantreiben wird“, ließen sich die Gesellschafterfamilien Fromm und Elstermann da noch zitieren. Ein paar Tage später wird der eine Teil des Duos vor die Tür gesetzt.

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Axel Gleie ist bei der NOZ alles andere als ein Unbekannter. Bis 2009 war er dort Co-Geschäftsführer des nunmehr geschassten Niemöller, anschließend wechselte er als Geschäftsführer zum Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag. Gleie war auch schon bei diversen anderen Zeitungen in der Geschäftsführung, u.a. bei der Verlagsgruppe Handelsblatt und beim Tagesspiegel.

Zuletzt war Gleie in der Geschäftsführung der Medienholding Nord, die kürzlich von der NOZ Medien übernommen wurde.

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Alle Kommentare

  1. Da kriegt keiner den Hals genug voll bei den NOZ Medien, 100.000€ monatlich reicht denen wohl nicht, armselig.

  2. Ich war bis Herbst 2015 Mitarbeiter dort (NOZ Medien). Bin froh diesen Laden verlassen zu haben. Unterirdisch schlechte Bezahlung bei den einfachen Angestellten, die mit Motivationsprogrammen bei Laune gehalten werden sollen. Unsinnige Diversifikation mit regional TV, Pferdehandel usw. Im Wettbewerb gegen die Platzhirsche aus der Branche werden sie gnadenlos untergehen…

  3. Haha, der Rotstift-Gleie wird nicht lange rumfackeln! Da werden definitiv Arbeitsplätze abgebaut! Genau wie damals als er schon mal Geschäftsführer bei der NOZ war. Wie sonst wollen die auch konkurrenzfähig werden? Das erwarten die Gesellschafter auch, denn das investierte Geld soll sich schließlich auch bezahlt machen! Soviel zum Thema Unternehmenswerte… Hoffentlich kommt der Axel und springt denen mal so ordentlich in den Teich 🙂

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