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Umstrittene Titelstory des SZ-Magazins: der verständnisvolle Herr Prantl und der arme Herr Edathy

Heribert Prantl porträtierte für das SZ Magazin Sebastian Edathy
Heribert Prantl porträtierte für das SZ Magazin Sebastian Edathy

Für das SZ Magazin hat der leitende SZ-Redakteur Heribert Prantl den früheren SPD-Politiker Sebastian Edathy porträtiert. Edathy hatte sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, nachdem bekannt geworden war, dass die Staatsanwaltschaft wegen kinderpornographischer Delikte gegen ihn ermittelte. Seit der SZ-Veröffentlichung läuft im Netz eine Diskussion auch unter Promis und Journalisten: Ist die Story ein journalistisches Glanzstück – oder bietet das SZ Magazin Edathy eine Bühne? Eine Antwort ist nicht ganz einfach.

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Für das SZ Magazin hat der Fotograf Armin Smailovic Sebastian Edathy in ästhetisch-künstlerischen Schwarz-Weiß-Bildern in seinem Haus an einem nicht genannten Ort im arabischen Raum inszeniert. Dazu gibt es einen viele Seiten langen Text des ehemaligen Staatsanwalts und leitenden SZ-Redakteurs Heribert Prantl, aus dem sich viel Verständnis und auch Mitleid für Edathy herauslesen lässt.

Prantl schreibt über die Alpträume, die Edathy plagen. Er beschreibt einen Menschen, der „ins Nichts gefallen“ ist. Einsam, verarmt, ohne Chance auf berufliche oder soziale Rehabilitierung in Deutschland. Armer Edathy.

Für manche ist das zu viel an Verständnis. Die Journalistin Beate Wedekind schreibt bei Facebook: „Hab den Artikel im SZ Magazin jetzt zweimal gelesen, weil ich es erst nicht glauben konnte, dass Heribert Prantl eine solche Sülze schreibt. Geradezu um Mitleid heischend. Ich bin entsetzt. Stimme mit der Kritik im Spiegel 100pro überein.“

Mit der „Kritik im Spiegel“ meint sie einen Kommentar bei Spiegel Online, der sich schon kurz nach Erscheinen sehr kritisch mit der SZ-Magazin-Story auseinandersetzte. Unter der Überschrift „Die Legenden des Herrn Edathy“ wirft der Autor Ansgar Siemens Sebastian Edathy vor, sich als Opfer zu stilisieren. Über die SZ-Magazin-Story schreibt Siemens: „Wie stets bei gelungener PR ist die Geschichte weder wahr noch unwahr. Sie zeichnet weich, sie vernebelt, sie verfälscht – und sie verfängt.“

Der Jurist Heribert Prantl erweckt im SZ Magazin den Eindruck, es sei zweifelsfrei erwiesen, dass an den Vorwürfen gegen Edathy nichts dran war:

Da hilft es offensichtlich nichts, wenn dieser Vorwurf, wie es bei Edathy war, keine strafrechtliche Substanz hat; da hilft es auch nichts mehr, dass das Strafverfahren nach zwei Verhandlungstagen eingestellt wurde, ohne eine Schuldfeststellung, ohne ein Strafurteil; es war eine Einstellung des Verfahrens gegen Geldauflage von 5000 Euro.

Bei Spiegel Online heißt es dazu:

Edathy hat sich Kinderpornos verschafft, Bilder und Videos, über seinen Bundestagsrechner, an sechs Tagen im November 2013. Nur deshalb gab es einen Prozess vor dem Landgericht Verden. Das Gericht teilte im März 2015 offiziell mit, man habe das Verfahren “nach geständiger Einlassung” des Angeklagten gegen Zahlung von 5000 Euro eingestellt. Und auch ein Untersuchungsausschuss im Bundestag, der sich mit der Affäre beschäftigte, hielt im Abschlussbericht fest, Edathy habe den Besitz von Kinderpornos eingeräumt.

Die „geständige Einlassung“ Edathys kommt bei Prantl in der Tat nicht vor. Weil er sie für nicht relevant hält? Unabhängig von der rückblickenden juristischen Bewertung hat der Edathy-Text bei einigen ein ungutes Gefühl hinterlassen. Peter Huth, Chefredakteur der Berliner Boulevardzeitung B.Z., urteilte: „Die Inszenierung der SZ war erbärmlich, die Zeile (“Im Exil” auf dem Cover, „Der Stempel“ im Innenteil, Anm.d.Red.) ein schlechter Witz.“

Und mit der Schauspielerin Sophia Thomalla zeigte sich auch noch eine Prominente mit dem SZ-Magazin-Stück öffentlich unzufrieden: “Kinderpornographie – Akte mit – oder besser – an Minderjährigen – Erotik mit Kindern – gehören einfach nicht in unsere Gesellschaft. Zero Tolerance – aber vor allem gehört es so nicht in die SZ oder sonst auf eine öffentliche Bühne.”

Der Vorwurf, dass einer Person oder einer Sache „eine Bühne“ bereitet wird, ist freilich schnell gemacht und nicht immer gerechtfertigt. Natürlich ist es eine Story, wenn sich einer wie Edathy, der Auslöser für eine politische Affäre war, nach langer Zeit erstmals wieder öffentlich äußert. Und für das Medium, das diese Story hat, ist das zunächst einmal ein Gewinn.

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Die Frage ist nur, wie geht man damit um, wie bereitet man eine solche Story auf? Heribert Prantl scheint fast schon eine körperliche Scheu zu haben, den Kern der Edathy-Affäre anzusprechen. Den Besitz von Nacktbildern und -videos von Jungen bezeichnet er im Text immer wieder als „dieses andere Problem“ oder „die Causa“.

Das Reden über „die Causa“, wie wir sie im Gespräch nennen, macht ihn verlegen, man spürt die Verlegenheit eines einst routinierten Redners; er greift noch öfter zu seinen Zigaretten als sonst; und es ist, als machten ihm bestimmte Wörter einen trockenen Hals und Schluckbeschwerden.

Nicht nur Edathy scheint dieses Thema verständlicherweise verlegen zu machen, sondern auch den Berichterstatter:

Man kann über diesen Hund oder über die drei Katzen reden, wenn es zu peinlich wird, über das Peinliche zu reden – darüber also, wie es überhaupt dazu kam, dass der damals aufstrebende Abgeordnete sich im Jahr 2005, da war er gerade Innenausschuss-Vorsitzender geworden, die Nacktvideos aus Kanada bestellte.

Wirklich geredet wird dann doch nicht darüber. Oder zumindest nicht geschrieben. Das wird im Text sogar explizit thematisiert:

„Wollen Sie das alles schreiben?“, fragt er. Nein, das wollen wir nicht alles schreiben.

Warum eigentlich nicht? Und wenn nicht alles, warum dann auch nicht das Wesentliche?

Prantl kommt Edathy sehr nah, wenn es darum geht, seinen tiefen Fall, seine Verletzungen, sein Martyrium aufzuzeigen. Die vielen Fragezeichen, die auch Edathy selbst in seiner Sache hinterlassen hat, werden dagegen bestenfalls zart angedeutet. Edathys wirre Worte der Rechtfertigung bleiben ohne Einordnung. Gänzlich daneben kann man es finden, wenn Prantl unterschwellig sogar die Rassismus-Karte bemüht:

Es ist dies ein Kampf, den nicht er gewinnen kann, den allenfalls die Zeit für ihn gewinnt – und auch das ist nicht so sicher, wenn man nicht Müller oder Maier heißt, sondern Edathy, wenn man also einen so ungewöhnlichen Namen und einen auffallend dunklen Teint hat, und wenn die Tat, die einem anhaftet, nicht Betrug, Untreue, Trunkenheitsfahrt oder Totschlag, sondern “Kinderpornografie” heißt.

Ob es ein Müller oder Maier im Nachgang der Affäre wirklich leichter gehabt hätte als ein Edathy, darf zumindest stark bezweifelt werden. Dafür ist der Vorwurf „Kinderpornografie“ viel zu mächtig, wie Prantl ja selbst schreibt.

Edathy selbst tut im Text wenig, um sein öffentliches Bild zu verändern. „Dass das, was mir vorgehalten wurde, auch etwas mit über längere Zeit nicht ausgelebter Sexualität zu tun haben könnte“, sei „sicherlich nicht ganz falsch, aber auch nicht wirklich richtig“. So wird er zitiert. An dieser Stelle sei es ein „stockendes, angespanntes, ein verkrampftes Gespräch“, notiert Prantl. Weiter: „Man selber möchte solche Fragen nie beantworten müssen.“ Prantl würde sie vermutlich auch lieber gar nicht erst stellen.

Wenn man sich aber auf ein Gespräch mit Edathy einlässt, ist genau dies allerdings die Aufgabe des Journalisten: Jene Fragen zu stellen, auf die es ankommt, auch wenn sie peinlich sein mögen. Und dabei auch ein erkennbares Interesse an Antworten zu haben.

Dann wäre am Ende dieses Porträts vielleicht ein anderes Bild entstanden als das einseitige Fazit des „armen Edathy“, das Teile der Leserschaft so irritiert.

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Alle Kommentare

  1. Also bitte! Pfarrer Prantl versteht alle Sünder, solange sie in sein Weltbild passen. Alle anderen vernichtet er ohne Bedenken. Das weiß man doch oder?

    Außerdem: Grade liest man: “Prominente wollen Volker Beck wieder im Bundestag sehen” … Die haben wohl MITLEID mit Beck.. Und der hat ja doch “nur” mit Crystal Meth gespielt. Macht doch nix… Beispiel für Junge? Interessiert nicht. Außedem ist er doch freigesprochen worden oder? Da kann er doch von Steuergeldern wieder ordenltich “sozial rehabilitiert” werden oder wie?

    Dagegen ist der Umgang mit Herrn Edathy – auch freigesprochen – “einsam, verarmt, ohne Chance auf berufliche oder soziale Rehabilitierung in Deutschland.” Armer Edathy??? ” Hm, was ist jetzt in den Augen Jugendlicher gar nicht schlimm: Crystal Meth beim Dealer besorgen oder Kinder runterladen. Wo doch beides mit Freispruch abgsegnet ist?

    Die PROMINENTEN könnten doch jetzt antworten, warum Beck und warum nicht Edathy. Bitte! Das wär schön. Wir brauchen dringend deren Meinung. Jetzt! Das wär doch schöööön.

    Es wird einem schon schlechte beim Schreiben dieser Sätze.

    1. @ Keumel: die ersten zwei Zeilen treffen den Kern.
      Und mehr: Prantl schwadroniert, schwätzt, seichtet – wie bei Edathy. Dagegen klotzet er bei anderen, z. B. wischt er wegweisende Hinweise des Papstes besserwisserisch, unwirsch, unbillig einfach weg als Unsinn. Prantl ist nicht in der Lage eine Lage sachgemäss zu beurteilen. Prantl siebt jedes Ereignis durch sein einseitig, grünrot verwaschenes Facettenauge. Erstaunlich, dass sich die sonst journalistisch richtunggebende SZ einen solchen Schleimer, einen jorunalistischen Scharlatan in der Chefetage hält.

      1. In diesem KÄSEBLATT führt seit jeher die Dummheit der
        Halbintelligenten Regie. Besonders dieser Prantl fällt immer wieder durch sein saudummes Geschwätz unangenehm auf.

      2. Vielleicht ist Herr Prantl ja durchaus “in der Lage, sachgemäss zu beurteilen.” Es könnte ja sein, dass er nur meint, seine Leser seien leicht für dumm zu verkaufen.

  2. Ich kann die Haltung des Spiegel-Online Journalisten und die von Stefan Winterbauer nicht verstehen. Sebastian Edathy habe sich strafbar gemacht, sei also ein Straftäter, obwohl das Gericht das Verfahren gegen ihn eingestellt habe.
    Edathy habe keine Nacktfotos konsumiert, sondern Kinderpornografie, obwohl die Richter das nicht festgestellt hätten.
    Wenn dem so ist, frage ich mich folgendes: Müssten Spiegel Online und Meedia dann nicht einen Justizskandal aufdecken? Straftäter, die sich gegen lächerliche Geldsummen freikaufen, müsste das Thema konsequenterweise dann lauten. Wieso spielt das keine Rolle in der Berichterstattung? Wieso skandalisieren Herr Winterbauer und Herr Siemens das nicht bzw. bereiten den Fall journalistisch auf? Stattdessen fabulieren sie darüber, dass Edathy ein Straftäter sei, obwohl das Gericht ihn nicht verurteilen wollte. Ich finde das seltsam…

    1. Weil man dann um eine Ecke weiterdenken müsste. So stösst man ins populistische Empörungshorn wie alle anderen und wähnt sich auf der sicheren Seite. Unser Justizsystem sieht aber Rache nicht vor, dies gilt es auszuhalten.

  3. “Tu es nicht!!!”

    Diesem Rat des weißen Engelchens auf meiner einen Schulter hätte ich folgen sollen aber wie so oft gewann das schwarze Teufelchen auf meiner anderen Schulter, keine Ahnung warum.

    Mein Finger fand jedenfalls wie von Geisterhand geführt den Weg zum Tablet und innerhalb einer Sekunde war es geschehen, ich hatte den Artikel mit “Edathy” und “Prantl” in der Überschrift schon angetippt.

    Was ist nun passiert?

    Eigentlich nicht viel – jedenfalls nicht viel Überraschendes.

    Meine persönliche Meinung / Theorie dazu ist folgende:

    Prantl gefällt es mal wieder von seinem Wolkenkuckucksheim aus einen Aufmerksamkeitspunkt zu setzen, denn der Mensch lebt nun mal nicht vom Brot und ein leitender SZ-Redakteur nicht vom Geld allein.

    Viel Lohnendes ist an Themen allerdings nicht da. An der AfD arbeitet er schon, andere allerdings auch. Zu viele andere. Das Thema hat man nicht alleine. Damit kann man zwar (immer) trotzdem noch ein Blumentopf gewinnen – aber eben auch nicht viel mehr.

    Prantl möchte keine Blumentöpfe. Er will ein Beet und das ganz für sich alleine. Schließlich ist man nicht irgendwer.

    Dann kommt Edathy aus seiner nordafrikanischen Versenkung und damit auf die mediale Bühne zurück.

    Seine Story: Geld ist alle und kein wirklicher Bedarf an seiner Bundestag-Erfahrung in Nordafrika. Woanders auch nicht. Und reden über die Geschichte soll bitte auch keiner mehr.

    Das Medienecho ist – na ja – verhaltend bis ablehnend. Eigentlich sind alle dagegen – und damit ergibt sich nun endlich die Gelegenheit für Herrn Prantl *dafür* zu sein. – Er hat sein exklusives Thema gefunden: sein Beet.

    Das Thema ist unappetitlich. Deshalb müssen Begriffe wie “Causa” u.ä. die emotionalsten Stellen in Prantls Aussagen möglichst gut zudecken. Ansonsten wird kräftig auf die Mitleidstube gedrückt, hier sind Emotionen dann allerdings ausdrücklich erwünscht.

    Und da stehen sie nun, die zwei.

    Edathy und Prantl. So wie einst Don Quijote und Sancho Panza gegen die (medialen) Windmühlen kämpfend und schaffen es dabei sogar noch auch optisch den beiden Romanhelden recht nahe zu kommen.

    Nun, wie die Sache jetzt auch immer weiter- und ausgeht:

    Herr Prantl hat jedenfalls (so oder so) jetzt tatsächlich sein eigenes Beet – und rot blüht der Mohn. Natürlich rein im übertragenem Sinne.

  4. Himmel, was eine Bigotterie – da sind katholische Pfarrer noch in Amt und Würden, die sich weiß Gott schlimmeres zuschulden haben kommen lassen, aber der Volkszorn ergießt sich über eine bereits ruinierte Existenz.

    1. Eine Anmerkung dazu:

      Es geht bei Edathy *nicht* (!) um eine Vor- oder Nachverurteilung, die gerichtliche Seite der Angelegenheit ist erledigt, so empörend das außergewöhnlich milde Urteil damals für die Öffentlichkeit auch war.

      Es geht darum, das Herr Edathy sich jetzt (mit Prantls tatkräftiger Hilfe) *als Opfer* zurückmeldet und das zumindest ist denn selbst für die Mehrheit der überdurchschnittlich nachsichtigen deutschen Medien des “Guten” etwas zuviel!

  5. Heribert Prantl macht dass, was im Journalismus an Kraft verliert: er recherchiert – und dazu noch einen sehr interessanten und strittigen Fall. Die Geschichte ist textlich und bildlich klasse, ein Paradebeispiel für den alten, ewig gültigen Leitsatz “Menschen interessieren sich für Menschen”. Armselige Neidhammel, die das nicht zu würdigen wissen.

    1. Nein leider nicht.

      Er manipuliert und macht durch komplette Weglassung unbequemer Wahrheiten (wie z.B. der Tatsache, das Herr Edathy vor Gericht in seiner “Einlassung” den Besitz von Kinderpornos eingeräumt hat und auch der Untersuchungsausschuss des Bundestages dies feststellte) aus Schwarz Weiss.

      Es tut mir leid, aber dein Bild von Herrn Prantl als Ritter des Lichts und letztem Verteidiger des investigativen Journalismus ist eine Illusion, eine Fata Morgana.

  6. Prallt ist ein gekaufter Journalist. Bitte nicht vergessen! die SZ ist der SPD sehr nahe. Die SPD hat Edathy ans Messer geliefert. Der wahre Grund dafür (sein Vorsitz im NSU Ausschuss und die INFOS die er dazu hatte) darf nicht ausgesprochen oder gar geschrieben werden. Aber jetzt muss Edathy natürlich auch rehabilitiert werden. Dazu ist Prantl der Handlanger. Und er macht, was man von ihm erwartet. Wozu also das ganze Aufgerege? Wir sollten lieber mal nachfragen, was für ein brisantes Wissen über die NSU Edathy denn hatte, dass er gehen musste.Die Pornos können ihm übrigens ganz leicht untergeschoben worden sein. Darüber hat anscheinend noch keiner nachgedacht. Es ist jedenfalls recht unüblich, dass ein bekennend Schwuler sich pronografische Bilder von Mädchen kauft.

  7. Herr Prantl will seit Jahren der perfekte Journalist sein, ohne Fehl und Tadel, einfach überkorrekt!
    Spätestens hier ist es in die Hose gegangen! “In dubio pro reo” wirkt hier nicht!

  8. Statt über die Albträume des Herrn Edathy sollte Herr Prantl mal über die Albträume der Kinder schreiben, die zur Befriedigung der Gelüste des Herrn Edathy für Fotos missbraucht wurden. Hat sich eigentlich mal jemand damit beschäftigt, wie die Bilder entstanden sind, die bei Edathy gefunden wurden?

    1. Nein, und die Fotomodelle sind auch für den Sachverhalt völlig unwichtig.

      Fakt ist der Fall ist abgeschlossen. Wie im Falle des Drogensüchtigen Grünen Herrn Beck gegen einen Geldstrafe.
      Damit ist das Thema juristisch und journalistisch eigentlich durch.

  9. Journalistisches Stockholm-Syndrom. Oder die journalistische Hilfe, E. nach einer gewissen Schamfrist wieder in die Politik zurückzubringen.
    Wie auch immer: Absolut indiskutabel.

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