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Rassismus im Schleudergang: Wie Chinesen in einem Werbe-Spot einen Schwarzen weiß waschen

Die Farbe im Gesicht hat die junge Frau nicht so sehr gestört, wie das gesamte Erscheinungsbild des Malers
Die Farbe im Gesicht hat die junge Frau nicht so sehr gestört, wie das gesamte Erscheinungsbild des Malers

Aufregung um Waschmittelwerbung aus Fernost: Die chinesische Firma Qiaobi wirbt in einem TV-Spot für eines ihrer Waschmittelprodukte – und steckt einen Schwarzen in die Trommel, um ihn wieder weiß zu waschen. Natürlich war die Werbeidee der Shitstorm auf Bestellung. Mittlerweile hat sich das Unternehmen für die Reklame entschuldigt.

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Im Clip zu sehen ist eine junge Asiatin, die ihre Wäsche macht. Um die Ecke kommt ein mit Farbe verschmierter, dunkelhäutiger Heimwerker, der ihr nachpfeift. Die Frau winkt ihn zu sich hinüber, lächelt ihn an, steckt ihm eine Kapsel Waschmittel in den Mund und verfrachtet den Mann kopfüber in die Waschmaschine. Wieder hinaus kommt er nicht nur in sauberen Klamotten, sondern auch mit heller Hautfarbe.

“Change starts with Qiaobi”, zu deutsch “Wandel beginnt mit Qiaobi”, lautet der Werbeslogan.

Und das Netz empört sich über Rassismus-Spot:

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Die Entschuldigung

Den Spot gibt es bereits seit April. Erst vor wenigen Tagen entschuldigte sich das Unternehmen. Man verurteile rassistische Diskriminierung und werden den Spot nicht weiter ausstrahlen.

Rassismus wird in verschiedenen Ländern und Kulturen verschieden interpretiert und behandelt. In China herrscht ein anderes Verständnis als zum Beispiel in den USA oder in Deutschland. Der BBC zufolge leben in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt China (1,3 Milliarden Einwohner) nur rund 600.000 Ausländer. Zudem zählt die weiße Hautfarbe im asiatischen Raum als Schönheitsideal.

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Alle Kommentare

  1. Ok, eigentlich weiß das “Netz” ja längst wie das Original zu diesem Spot aussieht, aber hier trotzdem nochmal für alle Anderen:
    https://www.youtube.com/watch?v=jfKu2dDfhp4

    Wie nennt man es denn eigentlich, wenn eine Italienerin einen “Weißen” in der Maschine schwärzt? Ich sehe eigentlich zwischen weiß-zu-schwarz und schwarz-zu-weiß keinen Unterschied.
    Abgesehen davon, das der Schwarze im China-Spot wesentlich besser wegkommt als der dumme Weiße im Italienischen. Und abgesehen davon, dass sich das “Netz” über die Afrikaner-Beleidigung erbost, während ein Europäer als hässlich-dummes Arschloch dargestellt wird.
    Eine sonderbare Welt, in der wir leben…

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