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„Entdecken Sie die süße Seite der AfD“: Gummibärchen mit Partei-Logo – die Zuckerlüge der Petry-Jünger

Gummibärchen fürs Wahlvolk: Im eigenen Web-Shop bietet die Petry-Partei Süßes mit AfD-Logo zum Verkauf
Gummibärchen fürs Wahlvolk: Im eigenen Web-Shop bietet die Petry-Partei Süßes mit AfD-Logo zum Verkauf

Gerade erst haben sich weite Teile des Social-Webs über die Pegida-Hetze gegen die neuen Testimonial-Fotos auf der Kinderschokoladen-Verpackung empört. Nun handeln sich Süßwaren ganz anderer Art massive Netz-Häme ein: In seinem Web-Shop verkauft die Alternative für Deutschland AfD-Gummibärchen-Beutel zum Preis von 60 Euro (je 500er-Paket). Werbeslogan: „Entdecken Sie die süßte Seite der AfD“.

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Zudem verspricht die Partei den Käufern: „Mit diesen Gummibärchen kommen Sie sicher nicht nur bei den Kleinen gut an“.

Jochen Arntz, Chefredakteur der Hauptstadtredaktion von DuMont twittert dazu nur trocken: „Kein Witz“. Dabei werden die meisten gerade dies als Gag verstehen.

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Alle Kommentare

  1. Man könnte ja mal bei Amazon schauen was 500er-Pakete sonst so kosten. Gängig – evtl dank guter EU-Vorgaben – sind vielleicht auch Euro-pro-Kilogramm-Angaben. Günstige Eigenmarken-Süßigkeiten liegen oft bei 3,99 pro Kilogramm oder weniger. Beim Discounter erkennt man das durch Preisschilder-Durchgehen (aka “investigativer Data-Journalismus”) recht schnell. Konzeptionell ähnlich (Fruchtgummi-Tiere) sind vielleicht diese holländischen Fruchtgummi-Süßigkeiten-Beutel mit ich glaube 500 oder 1000 Gramm.
    Vielleicht gibt auch mehr als einen Hersteller oder (wie bei Lego) zwei Größen und man guckt z.b. bei Amazon in UK oder Frankreich oder Spanien oder Italien oder USA.

  2. Es gibt zu Halloween “Luther-Bonbons” von der evangelischen Kirche um an den von Halloween gekaperten Reformationstag zu erinnern.

    Es gibt genau solche Gummibärchen mit den Parteilogos von CDU, CSU, Grünen, Linken, FDP, DKP, MLPD und auch von kleineren Parteien, wie z.B. von der Tierschutzpartei und der SPD.

    Und die drauf gedruckten Sprüche sind bei den anderen oft noch deutlich sinnfreier.

    Aber wenn die AfD so was macht, dann muss bei Meedia unbedingt ein Artikel her und das Wort “Lüge” in die Überschrift, irgendwie.

    Mein Gott, im nächsten Jahr ist Wahl – was glaubt ihr eigentlich, was solche Artikel bewirken?

    Bei den AfD-Gegnern garnichts, die brauchen so einen Quatsch nicht, die AfD-Anhänger werden sich bestätigt fühlen (und zwar sogar mit Recht) und bei den Unentschlossenen werden Solidarisierungseffekte einsetzen, das ist menschlich, wenn man Tag für Tag mitkriegt, wie jemand unfair behandelt wird.

    Liebe Meedia-Redaktion, wundert euch deshalb nicht, wenn ihr nach der Bundestagswahl vielleicht auch ein paar Gummibärchen-Beutel mit AfD-Logo geschenkt bekommt, dann allerdings dem Slogan “AfD sagt Danke!”.

    1. Ich wundere mich auch immer, dass solche Banalitäten so hoch gespielt werden. Da vertieft sich mein Eindruck, dass im Journalismus die “Generation doof”, um einmal einen Buchtitel zu zitieren, immer mehr das Sagen hat. Wer sich ernsthaft mit der AfD auseinandersetzen will, sollte nicht Demagogie auf Schulhof-Niveau betreiben. Die Tatsache, dass die AfD in Sachsen-Anhalt zweitstärkste Kraft geworden ist und bei einem Scheitern der Kenia-Koalition dann nach Neuwahlen wohl die Regierungsverantwortung übernehmen wird, sollte vielmehr Anlass zu einer ernsthaften Analyse der politischen Situation sein, die zu diesen durchaus bemerkenswerten Erfolgen geführt haben.
      Denn einerseits ist das Politikversagen der Berliner Führungsriege um Merkel/Gabriel eine der Ursachen. Die jetzige Bundesregierung hat genau wie die USA-Administration und die Vertreter früherer Kolonialmächte erst fragwürdige “Revolutionäre” in Nahen Osten unterstützt, die nur die bisherigen Diktaturen durch ihre eigenen ersetzen wollten. Durch dieses Engagement wurde ein blutiger Bürgerkriege provoziert und der Weg für den Siegeszug des IS freigemacht. Und dann der Zauberlehrling-Effekt: kein Plan für die Bewältigung der Flüchtlingskrise und ein peinlicher Wir-schaffen-das-Aktionismus. Bezahlen muss die Folgen des gescheiterten Irak-Kriegs, den die frühere Bundesregierung heimlich unterstützt hat, ebenso wie das Chaos in Syrien oder Libyen der deutsche Steuerzahler. Doch anstatt umzusteuern, wird die verfehlte Politik noch fortgesetzt. Jene Ministerin, die im Volksmund “Flinten-Uschi” genannt wird, will, anstatt sich auf die Landesverteidigung zu beschränken, trotz verlorenen Afghanistan-Krieges und dem kläglichen Scheitern der Bundeswehr in Somalia oder anderen Ländern die Auslandseinsätze ihrer “Filzlatschentruppe” unter US-Kommando noch extrem ausweiten, was weitere Steuer-Milliarden kosten und vielleicht zusätzliche Flüchtlingsströme bringen wird. Doch dazu gibt’s ja von Chefkommentatoren der Presse keine kritische Berichterstattung, sondern nur Hurra-Geschrei.
      Was andererseits den enormen Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt und das gleichzeitige Absacken der SPD in die Bedeutungslosigkeit betrifft, so wurde damit auch die verfehlte Landespolitik der Sozialdemokraten bestraft. Dort hat bekanntlich bis zur jüngsten Wahl der rote Schwanz mit dem schwarzen Hund gewedelt, sprich: mit der Drohung einer Koalition mit den Linken seine volksfeindlichen Gesetze durchgesetzt. So das vom SPD-Sozialminister Norbert Bischof entwickelte umstrittene Kinderförderungsgesetz, das Krippenbesuche von Kindern weniger betuchter Eltern wegen der Kostenexplosion fast unmöglich macht. Ebenso die gescheiterte Gemeindegebietsreform, die bisher trotz Zuweisungskürzungen an die Landgemeinden keine Einsparungen gebracht, aber gewachsene kommunale Strukturen zerstört und dadurch viele im ländlichen Raum lebende junge Leute zur Abwanderung gezwungen hat. Für diese “Reform” zeichnete SPD-Innenstaatssekretär Rüdiger Erben maßgeblich verantwortlich, ebenso für die 2007er Polizeireform mit ihrem immensen Stellenabbau. Daneben könnte man die kinderfeindliche Schulpolitik (Lehrermangel und lange Wege für kurze Beine durch einen extremen Kahlschlag in der Schullandschaft) des Ressorts von SPD-Dorgerloh-Ressorts nennen. Stattdessen wurden Unsummen in die Versorgung von treuen Parteisoldaten mit zusätzlichen Pöstchen in der Landesregierung gesteckt, wie ein streng geheimes Protokoll zur alten Koalitionsvereinbarung zeigte. Ist es da ein Wunder, dass die enttäuschten Menschen sich eine Alternative suchen und die wählen, die versprechen, diese Missstände im Bund wie im Land zu beseitigen? Wie die bisherige Politik der neuen Kenia-Administration zeigt, wollen die grün-rot-schwarzen Politiker ja keine Kursänderung, die diesen Namen verdient.

  3. welche der drei AFD’s, die’s nächstes jahr wohl geben wird, werden die hier sinnlos herumpostenden AFDversteher wohl wählen?

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