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Zweitliga-Relegation chancenlos gegen ZDF und RTL, “Luke” kann sich nicht erholen

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Luke Mockridge in "Luke! Die Woche und ich"

Das Relegations-Hinspiel zur Bundesliga sahen am Donnerstag noch über 7 Mio. Fans im Ersten, das zur 2. Liga kam am Freitag nur noch auf 2,89 Mio. Würzburg und Duisburg interessierten nicht sonderlich. Stark hingegen: die ZDF-Krimis und "Let's Dance". Bei Sat.1 verharrte "Luke! Die Woche und ich" unterdessen nach den drei Wochen mit Top-Quoten Ende April / Anfang Mai erneut unter dem Sender-Soll.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. Fußball hat das Nachsehen gegenüber den ZDF-Krimis und “Let’s Dance”

2,89 Mio. Fans interessierten sich ab 19.10 Uhr im Ersten also für das erste von zwei Relegations-Matches zur nächsten Zweitliga-Saison. Die Würzburger Kickers und der MSV Duisburg kamen damit auf einen unspektakulären Marktanteil von 11,6%. Der Sender hatte damit keine Chance gegen die Freitags-Stars ZDF und RTL. Die ZDF-Krimis “Die Chefin” und “Letzte Spur Berlin” sahen 5,64 Mio. und 4,77 Mio. Menschen (20,0% / 16,8%), “Let’s Dance” bei RTL 4,62 Mio. (17,1%). Immerhin: die 20-Uhr-“Tagesschau” kam im Ersten in der Halbzeit-Pause auf 5,25 Mio. Seher und 20,5% – also auf Platz 2 der Tages-Charts. Nach dem Fußball lief es für den Sender aber noch mieser: Die “Polizeiruf 110”-Wiederholung aus dem Jahr 2013 erreichte ab 21.10 Uhr 1,92 Mio. Leute und 7,0%.

2. “Luke!” erneut schwach und weit hinter der “heute-show”

Offenbar waren die drei Wochen mit 11,0% bis 12,2% für “Luke! Die Woche und ich” doch nur Eintagsfliegen, bzw. Dreitagsfliegen. Denn nach den 7,0% vor einer Woche gab es auch diesmal nur 8,0%. 700.000 14- bis 49-Jährige sahen ab 22.15 Uhr zu, deutlich weniger als ab 22.30 Uhr bei der “heute-show”, die im jungen Publikum mit 1,26 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 14,6% Platz 3 erreichte. Im Gesamtpublikum kam sie mit 3,98 Mio. Sehern auf 16,9%, “Luke!” mit 890.000 auf erbärmliche 3,7%.

3. “Let’s Dance” siegt bei 14-49 souverän, ProSieben und Sat.1 um 20.15 Uhr fast gleichauf

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Mit 1,63 Mio. jungen Zuschauern und 17,9% ging der Tagessieg bei den 14- bis 49-Jährigen relativ klar an “Let’s Dance”. “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” machte aus dem Sieg für RTL einen Doppelsiegt, dahinter folgt die “heute-show”. Auch “Jungen gegen Mädchen” erreichte ab 23.05 Uhr mit 1,23 Mio. (18,9%) starke Zahlen für RTL. ProSieben und Sat.1 blieben um 20.15 Uhr meilenweit hinter “Let’s Dance”, erreichten zusammen nur etwas mehr als RTL allein. So kam “Paranoia – Riskantes Spiel” bei ProSieben auf 880.000 14- bis 49-Jährige und 9,6%, “Zum Ausziehen verführt” bei Sat.1 auf 840.000 und 9,2%.

4. Zweite Privat-TV-Liga bleibt blass

Vox, RTL II und kabel eins sind unterdessen kaum erwähnenswert: Bei Vox erreichten vier Folgen “Law & Order: Special Victims Unit” ab 20.15 Uhr mit 430.000 bis 600.000 14- bis 49-Jährigen 4,9%, 6,5%, 6,6% und 7,8%, RTL II kam mit “Skyline – Der Tag des Angriffsa” auf 5,5%, mit den “Chernobyl Diaries” danach immerhin auf 6,3% – und bei kabel eins kam “The Mentalist” mit vier Folgen auf 4,7%, 5,9%, 5,2% und 5,7%.

5. “NDR Talk Show” holt mit 5,0% Bestwert seit Februar

Bei den kleineren Sendern gewannen die regionalen Magazine von NDR und WDR um 19.30 Uhr gleichauf den Tag. Jeweils 1,27 Mio. Menschen schalteten “NDR regional” und die “Lokalzeit” ein – Marktanteile von 5,6% und 5,5%. Um 22 Uhr lief es für das NDR Fernsehen noch einmal super: Die “NDR Talk Show” erreichte mit genau 1,00 Mio. Sehern 5,0% und damit den besten Marktanteil seit Februar. Im Pay-TV setzte sich ohne Fußball und Top-Filme die Syfy-Serie “Stargate: SG-1” durch: 70.000 Zuschauer und 0,3% reichten dafür.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Durchgehend fast 5% Binge-Viewer für 4*Mentalist oder 6%-7% für 4*Law&Order oder wie viel auch immer für 3*Criminal Minds am Donnerstag oder Sa/So für mehrere Folgen MacGuyver sind aber inzwischen auch ein interessanter Effekt.

    Wie die prozentuale Zusammensetzung bei Lebensmitteln sollte man das Gesamt-Angebot der Sender-Gruppen analysieren und sehen wie/womit sie Nischen finden und vielleicht sogar nennenswert Zuschauer den ganzen Abend lang binden können.

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