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Loreen schlägt Abba und Lena: die größten Hits der ESC-Historie – und die größten Flops

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Sie sorgten für drei ESC-Megahits: Loreen (l.), Abba (o.r.) und Lena (u.r.)

Am Samstag kämpfen 26 Sänger, Sängerinnen und Bands um den Sieg beim Eurovision Song Contest - und darum, einen internationalen Hit zu landen. Ob sich einer in die Liste der legendärsten ESC-Hits einreihen kann, weiß noch kein Mensch. Bekannt sind hingegen die bisher erfolgreichsten ESC-Songs in der deutschen Charts-Historie. Die Nummer 1 der Liste: Loreens "Euphoria" aus dem Jahre 2012.

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Für MEEDIA hat GfK Entertainment aus den Daten der Offiziellen Deutschen Single-Charts der vergangenen Jahrzehnte die zehn ESC-Teilnehmer ermittelt, die besonders erfolgreich in Deutschland waren. Hierbei spielten die jeweils erreichten Platzierungen während des gesamten Aufenthalts in den Charts eine Rolle – und nicht die konkreten Verkaufszahlen.

Die Nummer 1 der ewigen ESC-Charts heißt demnach “Euphoria”. Der Megahit der schwedischen Sängerin Loreen fand sich heftige 39 Wochen lang in den deutschen Single-Charts, davon zwei Wochen lang auch auf Platz 1. “Euphoria” war im Übrigen nicht nur in Deutschland ein Nummer-1-Hit, sondern auch in Dänemark, Estland, Finnland, Irland, Island, Norwegen, Österreich, Schweden und der Schweiz.

Auf Platz 2 der ewigen ESC-Liste findet sich im Bezug auf die deutschen Charts dann der erste deutsche Song. Überraschenderweise ist es nicht Lena Meyer-Landruts “Satellite”, sondern “No no never” von Texas Lightning, der beim ESC zwar nur 15. wurde, in den deutschen Charts aber 38 Wochen lang platziert war – und dabei auch eine Woche lang auf Platz 1. “Satellite” folgt dann knapp dahinter auf Rang 3.

Legendäre Songs aus dem 20. Jahrhundert finden sich erst auf den Rängen ab 5: “Dschingis Khan” von der gleichnamigen Band, “Waterloo” von Abba und “Ein bisschen Frieden” von Nicole zum Beispiel:

ESC_Charts(Quelle: GfK Entertainment)

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Der Eurovision Song Contest spielt in den deutschen Charts seit einigen Jahren ohnehin eine immer größere Rolle. So schafften 2014 mit 14 Teilnehmer-Songs so viele wie nie zuvor den Sprung in die Offiziellen Deutschen Single-Charts. Zum Vergleich: 2008 waren es nur zwei und in den gesamten 1990er-Jahren insgesamt nur 13.

Spannend ist auch die Tatsache, dass der deutsche Teilnehmer nicht automatisch auch in den Charts landet. Laut GfK Entertainment verfehlten seit 1990 fünf deutsche ESC-Songs den Sprung in die einheimischen Single-Charts:

2003: Lou – Let’s Get Happy
1999: Sürpriz – Reise nach Jerusalem – Kudüs’e seyahat
1996: Leon – Planet of Blue
1995: Stone & Stone – Verliebt in Dich
1991: Atlantis 2000 – Dieser Traum darf niemals sterben

Seit 2004 gab es aber keinen dieser extremen Flops mehr. Im Übrigen wird auch der 2016er-Teilnehmerin ein solcher Mega-Flop erspart bleiben: “Ghost” von Jamie Lee war insgesamt bereits 15 Wochen in der Top-100-Liste platziert und kam bisher bis auf Rang 11. Ein Erfolg beim Song Contest könnte diese noch kleine Charts-Historie für “Ghost” noch deutlich verbessern.

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