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Diese Rolle spielte Steve Jobs’ Tod bei der Entwicklung der Apple Watch

Apple-Ikone Steve Jobs starb 2011 nach jahrelangem Krebsleiden. Seine Vision der Apple Watch zielte auf weit reichende Formen der Gesundheitsüberwachung
Apple-Ikone Steve Jobs starb 2011 nach jahrelangem Krebsleiden. Seine Vision der Apple Watch zielte auf weit reichende Formen der Gesundheitsüberwachung

Die Apple Watch ist das erste neue Produkt der Post-Steve-Jobs-Ära, das ohne den Einfluss des legendären Apple-Gründers entwickelt worden sein soll. Nach Angaben des Time Magazins war Jobs dennoch der Auslöser für die Entwicklung der Smartwatch: Durch seine schwere Krebserkrankung verbrachte Jobs in seinen letzten Lebensjahren viel Zeit mit der Analyse von medizinischen Daten – mit weitgehend frustrierenden Ergebnissen. Apples Anstrengungen im Gesundheitsbereich wäre demnach als Folge zu verstehen.

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Es waren markige Worte: “Sitzen ist der neue Krebs“, erklärte Tim Cook kurz vor dem Launch der Apple Watch und trommelte für einen intelligenteren Umgang mit der eigenen Gesundheit. Die Apple Watch soll dabei durch Hinweise und die Anzeige von persönlichen Daten helfen, ein neues Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln.

Das Versprechen ist in der ersten Generation bestenfalls halbherzig umgesetzt: Vielmehr als die zurückgelegten Schritte, die verbrannten Kalorien, die gestandenen Stunden und die Herzfrequenz sind bislang nicht zu sehen. Ein Blick in Apples Health-App, die seit iOS 7 auf iPhone und iPad angezeigt wird, verrät indes, dass Apple zukünftig noch ganz andere Daten erfassen möchte – etwa zur Ernährung, Reproduktionsmedizin oder zum Schlaf.

Time: Apples Engagement im Gesundheitsbereich als Folge von Steve Jobs’ Krebserkrankung

Der Vorstoß des Techpioniers in den Gesundheitsbereich kommt nicht von ungefähr. Wie Tim Bajarin, Kolumnist des Time Magazins, berichtet, hat Steve Jobs’ schwere Krebserkrankung, die 2003 diagnostiziert wurde und 2011 schließlich zum Tod des Apple-Gründers führte, eine maßgebliche Rolle bei der Initiative des iKonzerns gespielt, sich verstärkt im Gesundheitsbereich zu engagieren.

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Jobs hatte in seinen letzten Lebensjahren im Zuge der Krebserkrankung bekanntlich mit einer Vielzahl von Komplikationen zu kämpfen und erhielt etwa 2009 eine Spendenleber. Der Umgang mit den verfügbaren Gesundheitsdaten habe Jobs enorm frustriert, wie in der Biografie von Walter Isaacson nachzulesen ist.

Preisreduzierung verleiht Apple Watch-Verkäufen im April Schwung

Entsprechend hatte sich Jobs eine Revolutionierung des Gesundheitswesens auf die Agenda geschrieben, sollte er denn wieder genesen.  Jobs’ Vermächtnis sei entsprechend in der Konzentration auf Apple Health und daraus resultiert der Apple Watch fortgeführt worden: “Apple wollte das Gesundheitssystem ändern und Menschen gesünder machen”, schreibt Time.

Das Ergebnis ist mit geschätzt 13 Millionen verkauften Apple Watches im ersten Jahr indes noch recht überschaubar. Wie der Marktforscher Slice Intelligence erfahren haben will, sollen die Verkäufe im April nach der erfolgten Preisreduzierung um 50 Dollar / Euro nun aber kurzfristig um 250 Prozent auf Tagesbasis angezogenen haben, wie Yahoo Finance mit Verweis auf Market Realist berichtet.

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Alle Kommentare

  1. Die iWatch kriegt man ja nicht bei Vertrags-Verlängerung wenn man für 12*$50 oder 24*$80 unterschreibt und dafür das aktuelle iPhone erwartet. Die kauft man sich zusätzlich.

    Relevant ist, ob die iWatch-2 in den Regalen liegen bleibt. Denn das erste Modell hat (wie überall berichtet) kurze Laufzeit und vielleicht Kinderkrankheiten. Also wartet man auf das zweite – ausgereifte – Modell. Vielleicht bevorzugt die Mehrheit auch die 40-Euro-Tracker aus dem Discounter/Supermarkt und 400-Euro-Apple-Watch ist eher für Besserverdiener.

    Worauf wir immer noch warten sind die Apple-Fernseher oder Videobrillen. Die Lösung hätte Steve Jobs angeblich doch kurz vor dem Tod verkündet. Aber wir haben bis heute nichts davon. Anstelle Monitoren gäbe es dann diese “Visor”-Dinger von StarTrek:TNG und das wäre die Zukunft. Die Körpersprache von Tim Cook lässt das leider nicht erwarten 🙁 und Google ist bei sowas immer viel zu langsam.

    Und viele Versprechen des digitalen Gesundheitswesens und entsprechende Startups gabs schon zum neuen Markt und als Grund für die UMTS-Auktion.
    Wichtig wäre, das alle Blutdruck-Geräte und andere Messgeräte (Lactose bei Sportlern usw) von der Zentralen Zulassung demnächst einheitliche Standards sprechen damit Rentner, Ehefrau, Arzt, Facharzt, Ernährungs-Beraterin, Notarzt, Krankenhaus usw. alle diese Geräte einheitlich aber jeweils mit ihrer jeweiligen “Lieblings-Software” auslesen und auswerten können. So wie bei den GPS-Bluetooth-Trackern die ja auch den einheitlichen “EMEA”(?)-Standard gesprochen haben oder USB-Mäuse und USB-Tastaturen die überall (Android, Linux, MacOS, Windows) anschliessbar sind ohne Spezialtreiber wie man sie für Scanner und Drucker leider braucht.

    Die Krankenkassen und Gesundheits-Ministerium erlauben diese Geräte so das man schlauer als damals (720 anstatt FullHD) neue Standards durchsetzen könnte.

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