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So reagiert Twitter auf die beantragte einstweilige Verfügung von Erdogan gegen Springer-CEO Döpfner

Axel Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner
Axel Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner

Die beantragte einstweilige Verfügung des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen Springer-Chef Mathias Döpfner wegen dessen Unterstützung für das Schmähgedicht von Jan Böhmermann erhitzt auf Twitter die Gemüter. Döpfner hatte in der Debatte um das Erdogan-Gedicht von Böhmermann in einem offenen Brief Partei für den Satiriker ergriffen. „Ich finde Ihr Gedicht gelungen. Ich habe laut gelacht“, schrieb der Vorstandsvorsitzende des Medienhauses in der Welt am Sonntag.

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Alle Kommentare

  1. Die Einstweilige Verfügung ist nach anderen Medienberichten bisher nur beantragt und nicht etwa erlassen worden. Der Anwalt Erdogans wird damit zitiert, dass das Landgericht Köln Zweifel daran hat, dass der geltend gemachte Anspruch besteht.

  2. LOL. Einstweilige Verfügung, weil jemand ein Gedicht gut findet. Wenn das durchkommt, dann werde ich mich aus Protest selbst verbrennen, sogar mit geiler Pyrotechnik (die Kinder sollen auch etwas davon haben).

    Vor einigen Jahren wollte der Juraprofessor von Arnim Mutti verklagen, weil sie die Ermordung von Osama bin Ladin gut fand. Er berief sich dabei auf §140 StGB (“Belohnung und Billigung von Straftaten”). Ist im Prinzip auch die richtige Abteilung, nur der Professor übersah, das Mord nicht dabei ist, Billigung von Gedichten auch nicht. Aber, Herr Präsident, das Billigen von Genozids fällt unter §140. In der Tat ist vertuschen und leugnen da die bessere Strategie.

  3. Der Titel ist sprachlich falsch und erweckt den falschen Eindruck, dass schon eine einstweilig Verfügung in der Welt wäre. Abgesehen davon, kann es gar keine einstweilige Verfügung von Erdogan geben. Die könnte es höchstens vom Gericht geben. Die gibt es aber auch nicht, sondern nur den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung.

  4. Sagt mir bloß: Adolf H. Erdogan gibt sich beleidigt und schlägt wild um sich, weil ein Spassmacher ein bisschen über die Zutaten seines Türkfaschismus verraten hat?

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