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Von Chinesisch bis Französisch: der vielstimmige Appell der Bild-Redakteure für die Pressefreiheit

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Ob auf Kuba, in China, Eritrea oder in der Türkei: In vielen Ländern ist es gerade nicht sonderlich gut um die Arbeitsbedingungen vieler Journalisten bestellt. Zum Tag der Pressefreiheit hat die Bild-Redaktion einen vielstimmigen und vielsprachigen Video-Appell produziert.

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So wendet sich Politik-Redakteurin Viktoria Dümer auf chinesisch an die Zuschauer. Ihre Kollegin Jasim Beisiegel spricht koreanisch und Digital-Chef Julian Reichelt persisch. Während Print-Chefredakteurin Tanit Koch ihren Appell auf französisch an die Machthaber in Marokko richtet, meldet sich Herausgeber Kai Diekmann ganz am Ende des Videos auf deutsch zu Wort. Er sagt: „Wir fordern Freiheit für unsere inhaftierten Kollegen weltweit. Pressefreiheit ist ein Menschenrecht.“

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Alle Kommentare

  1. Ich finde es grundsätzlich eine gute Sache, wenn sich Menschen für andere Menschen einsetzen, die wegen ihrer regierungskritischen Meinung ins Gefängnis geworfen wurden.

    Denn keine Regierung der Welt, die Menschen deswegen einsperrt oder von ihrer Politik abweichende Meinungen kriminalisiert oder diffamiert, ist eine gute oder auch nur akzeptable Regierung.

    Insofern macht es Sinn, das der Aufruf (wenn leider auch ausgerechnet von Kai Diekmann) am Ende auch auf Deutsch verlesen wurde.

    Er forderte ja, neben der Freilassung der inhaftierten Journalisten, auch Pressefreiheit.

    Fordern aber, kann man ja logischerweise nur, was man selber entweder garnicht oder halt nur sehr ungenügend besitzt.

    Wie gestern auf Meedia, im Artikel von 16.11 Uhr zu lesen war, glauben ja immerhin 60 Prozent der Deutschen, das unsere (?) Medien “nicht unabhängig” sind und sogar 65 Prozent der Deutschen sind überzeugt, das – bei uns in Deutschland – “Journalisten nicht sagen dürfen, was sie wirklich denken”.

    https://meedia.de/2016/05/02/luegenpresse-studie-des-br-60-prozent-der-bevoelkerung-glauben-dass-medien-nicht-unabhaengig-sind/

    Wie gesagt:

    Es macht Sinn, das im Zusammenhang mit diesem Aufruf auch Deutsch vorkam.

  2. Diese Kampagne kommt zur Unzeit.
    Pressefreiheit ist ein Menschenrecht?
    Lasst mal die Kirche im Dorf.
    Nur weil euch die Konsumenten den Rücken zu drehen und die Deutungshoheit gegen Null tendiert muss man nicht so rumschwadronieren.

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