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Zehnte Blogger-Konferenz re:publica: digitales Klassentreffen und ein bisschen was von allem

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Bereits seit einem Jahrzehnt versammelt sich die Webszene in Berlin zur re:publica, um über die neusten Internettrends zu diskutieren. Mit inzwischen über 7000 Gästen und 850 Speakern ist das einstige Bloggertreffen längst zu einem der größten Internet-Events Europas avanciert. Entsprechend breit gefächert ist auch das Themenspektrum der Digitalkonferenz, das von Virtual Reality bis zur Flüchtlingskrise reicht. Mit dabei zum Jubiläum ist auch der inoffizielle Klassensprecher des digitalen Klassentreffens – Sascha Lobo.

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Berlin, Berlin: Die Internet-Gemeinde zieht es wieder nach Berlin. Bereits zum zehnten Mal pilgern Blogger, Digital Natives und solche, die sich dafür halten oder es werden wollen, in die Hauptstadt, um drei Tage lang der Internetkonferenz beizuwohnen, auf die sich alle einigen können – der re: publica.

Aus dem versprengten Haufen von 700 Pionieren, die die Initiatoren Johnny Haeusler und Markus Beckedahl 2007 einst in der Kalkscheune versammelten, sind inzwischen über 7000 Gäste geworden, die in der STATION Berlin den Vorträgen von 850 Rednern aus mehr als 45 Ländern lauschen werden.

Klassensprecher Sascha Lobo kehrt zurück

Mit am Start ist auch wieder Sascha Lobo: Nach einjähriger Auszeit kehrt der 41-Jährige wieder zurück in die gewohnte Rolle des Klassensprechers und wird heute Abend  als Abschluss des ersten Konferenztages wie üblich seine Rede zur Lage der (Internet-)Nation halten, die diesmal unter dem Motto steht: „The Age of Trotzdem“

Dabei ist Lobo nicht der eigentliche Headliner des Events: Bereits Montagmittag soll Edward Snowden zum Thema Netzpolitik in einer Videoschalte auftreten. Über das Spannungsfeld zwischen Pressefreiheit und Menschenwürde diskutieren unterdessen u.a. Bild.de-Chefredakteur Julian Reichert und Andreas Fischer, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

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Stanford-Vordenkerin Barbara van Schewick soll über das komplexe Thema der Netzneutralität und Morgan Wandell, Head of Drama Development der Amazon Studios, über Stoffentwicklung gegen alle Quotenregeln sprechen.

Mammutprogramm auf 17 Bühnen

Das Programm ist so vielfältig wie unübersichtlich: Auf nunmehr 17 Bühnen wird gleichzeitig gesprochen. Ein zentrales Thema ist im Jahr der Flüchtlingskrise die Situation und Erfahrung von Geflüchteten in Deutschland. Aus diesem Grund präsentiert die re:publica in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung eine ganze Subkonferenz unter dem Namen re:fugees.

Weitere Höhepunkte: Die Subkonferenz re:health, die bereits seit 2009 ein stetig wachsender Teil der re:publica ist, die junge Mode-Konferenz #FASHIONTECH oder erstmals der Programmschwerpunkt FinTech, der die Symbiose von  Finanzwesen und Technologie untersucht.

Der Track „Hate It!“, der die gesamte re:publica durchzieht, widmet sich wiederum dem Thema Hatespeech und der Frage, wie die Gesellschaft im Netz miteinander umgeht. Zudem hat sich Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles für ein Townhallmeeting mit den TeilnehmerInnen der re:publica angekündigt. Am Ende ist es wie immer: Die re:publica bietet ein solches Überangebot an Informationen wie das Internet selbst.

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