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Syrische Journalisten in Deutschland: entwurzelte Vermittler zwischen den Kulturen

Journalisten aus Syrien: Hamza Jarjanazi und Amloud Alamir
Journalisten aus Syrien: Hamza Jarjanazi und Amloud Alamir

Mit dem Flüchtlingsstrom kamen in den vergangenen Monaten auch zahlreiche Journalisten nach Europa. Rund ein Drittel der an Reporter ohne Grenzen gerichteten Nothilfeersuchen kommen mittlerweile von Syrern. Nur die wenigsten der zugewanderten Journalisten können ihren Job in Deutschland weiter ausüben. Eine Herausforderung für Hilfsorganisationen – diese müssen sich teilweise neu orientieren.

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Hamza Jarjanazis Schicksal sah vor, für ein Regime anzutreten, das ihm vor drei Jahren seinen Vater entriss. Es war ein Schicksal, das allen jungen Männern in Syrien droht: der Einzug in die Armee des Staatspräsidenten Baschar al-Assad. Doch Jarjanazi, der gerade sein Journalistik-Studium in Damaskus abgeschlossen hatte, wollte dies unter keinen Umständen. In die Armee einzutreten, die seinen Vater wegsperrte und bis heute jeglichen Kontakt zu ihm unterbindet, war keine Option. “Du musst zusehen, dass du so schnell wie möglich von dort verschwindest”, erzählt er. Rund eineinhalb Jahre ist es jetzt her, dass der 26-Jährige seine Heimat samt seiner Mutter und seinen drei Schwestern hinter sich gelassen hat. Er ging zunächst in die Türkei und entschied sich auf Grund seiner Perspektivlosigkeit einen Weg anzutreten, der bereits Tausende Menschenleben gefordert hatte. Er floh über das Mittelmeer nach Griechenland – gleich zwei Mal, weil ein erster Versuch scheiterte. Wochen später fand sich der junge Mann in Berlin wieder. Was hier mit ihm geschehen würde, entschied von dort an nicht mehr er selbst – was in seinem Fall großes Glück war.

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Jarjanazi ist einer der wenigen syrischen Journalisten, die mit dem Flüchtlingsstrom nach Deutschland gekommen sind und die Gelegenheit erhalten, hier ihrem erlernten Job nachzugehen. Seit etwas über einem halben Jahr ist er regelmäßig als freier Mitarbeiter für die B.Z./Bild Berlin unterwegs und beschreibt gemeinsam mit seinen deutschen Kollegen, wie er Syrien in der Zeit vor dem so genannten Islamischen Staat erlebt hat, wie er eine Wutbürgerin zu Tränen” rührte oder er berichtet von anderen Flüchtlingen, beispielsweise über einen Fußballer, der in Syrien der U18-Nationalmannschaft angehörte, oder über blinde Flüchtlinge, denen Integration noch schwieriger fällt als ohnehin. Bei der BZ ist der Syrer inzwischen eine feste Größe. “Hamza ist für uns längst kein Praktikant mehr”, sagt Chefredakteur Huth, “er ist ein freier Mitarbeiter, den wir auch wie alle anderen freien Journalisten bezahlen”. In Berlin kann er darüber berichten, was ihn bewegt – für ihn keine Selbstverständlichkeit: “In Syrien waren wir nicht frei, durften beispielsweise bei Anschlägen keine Tatsachen nicht benennen”, erklärt er.

“Wir kennen die Situation im Land”

Dass er nun einen Arbeitsplatz in einem der größten Medienhäuser Europas hat, liegt an einer Entscheidung, auf die er keinen Einfluss nehmen konnte. Es wäre wohl alles anders gekommen, hätte Jarjanazi nicht aus dem Lageso in Berlin nach Wannsee ziehen müssen, in die Nachbarschaft von Huth. Er kam auf einer Informationsveranstaltung zu einem neuen Erstaufnahmelager in der Gegend mit der Leiterin der Einrichtung ins Gespräch, die vom jungen Journalisten erzählte. “Er kann Sachen für uns machen, die unsere Leute nicht können. Das hilft in der Flüchtlingsberichterstattung, aber darüber hinaus sicherlich auch in der Berichterstattung aus dem arabischen Milieu”, erklärt Huth. Jarjanazi schreibt, hilft der Redaktion beim Einordnen syrischer Fragen, fährt auf Recherchen mit, um zu übersetzen. “Ich denke, dass wir als syrische Journalisten der Debatte hier in Deutschland eine der Realität entsprechende Perspektive geben können. Nicht viele Medien schicken ihre Reporter nach Syrien, vieles basiert auf Fernrecherche. Wir kennen die Situation im Land.”

Um die Situation des Landes, das derzeit sein Zuhause ist, kennenzulernen, ist er jedoch auf genauso viel Hilfe angewiesen, wie er in seiner Redaktion leistet. Zwar spricht Jarjanazi fließend Englisch, Deutsch jedoch muss er lernen. Neben der freien Mitarbeit bei der B.Z. besucht er die Schule und bekommt viel Hilfe von Huth und Kollegen. Trotz der Stelle ist die Integration aber nicht einfach. Seit Wochen sucht er eine Wohnung und stößt dabei an seine Grenzen. Er weiß, wie schwierig der Wohnungsmarkt in Berlin geworden ist. “Als Geflüchteter hat man es aber sicherlich noch einmal etwas schwerer – vielleicht, weil im Hinterkopf doch Vorurteile bestehen”, glaubt er. Zufrieden ist er trotzdem: “Ich fühle mich unabhängig und selbstbewusst.”

So viel Glück hat gewiss nicht jeder Geflüchtete, weiß Jens-Uwe Thomas von Reporter ohne Grenzen (ROG). Er ist im Berliner Büro der Organisation verantwortlich für die Nothilfe, die sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, Journalisten in ihren Heimatländern zu unterstützen, damit sie ihren Job vor Ort weiter ausüben können. 150 Hilfeersuchen lagen 2015 auf seinem Tisch, ein Drittel davon stammt von syrischen Journalisten. Tendenz steigend. Sicher auch aufgrund der Fluchtursachen hat sich seine Arbeit in den vergangenen Monaten aber verändert. “Die Mehrzahl der Journalisten, die sich an uns wendet, befindet sich bereits im Exil”, erklärt Thomas. Sind sie bereits in Deutschland, unterstützt ROG durch Überprüfung ihrer Personenangaben, um den Ämtern bereits etwas Arbeit abzunehmen. Das soll die Verfahren beschleunigen. “Nach der Klärung der existenziellen Fragen wie Unterkunft und Krankenversicherung stellt sich bei den Asylberechtigten die Frage der beruflichen Orientierung beziehungsweise Neuorientierung.” Von journalistischer Arbeit könnten nur die wenigsten unabhängig von Sozialleistungen leben. Vor allem jüngere Menschen studieren noch einmal oder beginnen eine Ausbildung außerhalb des Journalismus. Wirklich Unterstützung leisten, kann die Organisation dann nicht mehr. “Wir schaffen es aber nicht, die Journalisten hier auch in ihrem Beruf in Arbeit zu bringen.”

“Ich persönlich habe das Gefühl, dass wir als Flüchtlinge im Journalismus weniger wahr- oder ernstgenommen werden”
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Wer seinen Beruf als Journalist nicht aufgeben und ihm ohnehin schwierigen deutschen Markt Fuß fassen will, ist in der Regel dann auf Hilfe von Vereinen angewiesen – wie Amloud Alamir. Die Journalistin flüchtete vor zwei Jahren mit ihren beiden Kindern nach Deutschland. Ein Leben als Journalistin mit Freiheitssinn war in Syrien nicht möglich, sagt auch sie. Ihre Stücke seien immer von staatlicher Seite abgenommen
IMG_9250worden. Nachdem ihr Ehemann, Arzt von Beruf, als Kritiker des Regimes fast neun Jahr Jahre lang ins Gefängnis gesteckt worden war, fühlte sie sich auf Schritt und Tritt beobachtet. Ein Gefühl, das man als Journalist hierzulande wohl kaum kennt. Von der Meinungsfreiheit in Deutschland ist sie begeistert. Als Journalistin daran teilzuhaben, ist aber nicht zuletzt wegen der Sprache kompliziert. Zwar spricht die 39-Jährige nach zwei Jahren überraschend gut deutsch, Kontakt zu Redaktionsverantwortlichen zu bekommen, sei trotzdem eine Herausforderung. “Ich persönlich habe das Gefühl, dass wir als Flüchtlinge im Journalismus weniger wahr- oder ernstgenommen werden”, erzählt sie. Sie habe oft zu hören bekommen, dass sie versuchen sollte, als Sekretärin oder ähnliches zu arbeiten. “Für mich ist es aber wichtig, als Journalistin tätig zu sein.”

Workshops statt Recherchereisen: Vereine erweitern ihre Tätigkeitsfelder

Angewiesen ist sie dabei auf ein Netzwerk, das sie sich unter anderem beim Verein Journalist Network aufbaut, der überwiegend Recherchereisen ins Ausland organisiert. Bei Stammtischen und Workshops lernt sie andere ausländische Journalisten kennen, kann sich mit ihnen über Erfahrungen austauschen. Sie trifft aber auch auf freie Journalisten, Redakteure oder Redaktionsleiter für Tipps und zum Vernetzen. Mit Erfolg. Neben einem Projekt für den RBB, hat sie auch schon für Deutschlandradio Kultur gearbeitet.

“Wir können keine Jobs besorgen, aber vielleicht die ein oder andere Tür öffnen”, erklärt Jenny Marrenbach von Journalist Network. Der Austausch mit den Geflüchteten bringt auch der freien Hörfunkjournalistin und ihren Kollegen Vorteile. “Durch die Gespräche mit den ausländischen Journalisten bekomme ich ein ganz anderes Gefühl für ihre Situation und die gesellschaftlichen Herausforderungen.” Darüber hinaus unterstützt Alamir den Verein beispielsweise bei der nächsten Auslandsrecherche in Griechenland, einem der europäischen Brennpunkte in der Flüchtlingsfrage. Geld verdient sie mit der Arbeit für den Verein zwar nicht, allerdings besteht die Hoffnung, dass sich die vorab organisierten Recherchen verkaufen lassen.

Ums Geld dreht es sich nicht nur bei den Flüchtlingen, sondern auch bei den Helfern. Die üblichen Budgets sind für große Herausforderungen wie den Flüchtlingsstrom nicht gedacht. Für die Nothilfe bei Reporter ohne Grenzen, von der Übergangshonorare oder Anwaltskosten für Betroffene bezahlt werden, sind jährlich rund 25.000 Euro vorgesehen. Um die Möglichkeiten und Chancen für geflüchtete Journalisten zu erhöhen, kooperiert ROG mit Organisationen oder Vereinen wie Marrenbachs Journalist Network,  Hostwriter, das internationale Zusammenarbeit unter Journalisten fördert, oder den Neuen Deutschen Medienmachern, die sich für eine höhere Sichtbarkeit von ausländischen Journalisten in deutschen Medien einsetzen. Das alles sind keine Jobbörsen, aber für geflüchtete Journalisten gute Möglichkeiten das deutsche Mediensystem und ihre Macher kennenzulernen – und anders herum.

Jarjanazi und Alamir zeigen, dass der Journalismus von ihren Fähigkeiten und ihrem Wissen profitieren kann. Während Jarjanazi die Möglichkeit hat, sich fast alltäglich in ein Medienpropdukt einbringen zu können, wünscht sich Alamir, dass auch andere Medien diesen Wert erkennen. Jens-Uwe Thomas von Reporter ohne Grenzen beobachtet zwar, dass sich Medien nach und nach auch als Arbeitgeber mehr für syrische Journalisten interessieren, mahnt aber, dass sich Medien mehr öffnen müssen, um ihnen und ihren Kompetenzen eine Chance zu geben. Auch merkt der Experte an, dass der wichtigste Schlüssel zum Erfolg das schnellstmögliche Erlernen der deutschen Sprache ist.

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Alle Kommentare

  1. Als nach 1990 im Osten ganze Industrien zusammenbrachen (oder von der sogenannten Treuhand mit Gewalt an westdeutsche Glücksritter und Konkurrenten geopfert wurden) da wurden Millionen Menschen arbeitslos und mussten sich “umorientieren”.

    Kein Hahn hat danach gekräht, das die meisten eben nicht weiter in dem Beruf arbeiten könnten, den sie gerne gemacht hatten und der ” ihnen wichtig war”.

    Man sollte deshalb hier nicht andere Maßstäbe ansetzen, als man es mit den eigenen Leuten tut.

    Wenn es hier nicht genug Arbeit für alle syrischen Journalisten mit begrenzten Deutschkenntnissen gibt, warum sollen diese denn dann nicht ihr Geld auch als Übersetzer oder Sekretärin verdienen?

    Warum denn nur nicht?!

    Warum muss man da jetzt schon wieder eine Heulorgie lostreten und durchblicken lasseb, das das doch alles angeblich irgendwie ungerecht wäre?

    Das ist es nicht!

  2. “Nur die wenigsten der zugewanderten Journalisten können ihren Job in Deutschland weiter ausüben. Eine Herausforderung für Hilfsorganisationen – diese müssen sich teilweise neu orientieren. ”

    Stimmt. Die Hilfsorganisationen müssen sich umorientieren. Wäre ja noch schlimmer, wenn andere sich ans Leben anpassen müssten.

  3. Merkwürdig, wie man den Inhalt des Artikels umständlich mißverstehen kann. Journalisten sind natürlich auch mit ehemaligen Industriearbeitern aus der DDR gleichzusetzen. Total offensischtlisch, Muddi!!!! Traurige Wendeverlierer, die wir Wessis im Übrigen mitfinanzieren müssen – dies nur mal nebenbei. Honi soit qui mal y pense.
    Mal abgesehen davon schätzen einige Herzchen journalistische Arbeit anscheinend immer noch grundsätzlich als “deutsche Schreibe, einigermaßen korrekt” ein. Wenn nicht gar als “Bügelkresse”. Dabei sind syrische Journalisten, welche tatsächlich den berufstätigen Background der hierzulande nach wie vor nicht geschützen Berufsbezeichnung vorweisen können, ein Gewinn. Für uns alle. Ausgenommen natürlich ewig Gestrige und das gesamte bildungsfremde Element…

    1. Werter “honisoitquimalypense”,

      Sie sind mir unheimlich, denn Sie scheinen übersinnliche Kräfte zu besitzen. Heute Morgen war in ihrem obigen Kommentar noch ausdrücklich mein Name erwähnt: “Holger” – und jetzt ist er auf einmal wie von Zauberhand verschwunden.

      Sowas ist einem normalsterblichen Poster nicht möglich, man kann hier keine Beiträge editieren (was ich bedauere, denn mit Blick auf die automatische Rechtschreibprüfung meines Tabletts, die mir schon sehr viele unsinnige Wörter eingesetzt hat, statt derer, die ich eigentlich geschrieben habe) würde ich das auch gerne tun.

      Wenn man zu Verschwörungstheorien neigt, könnte man jetzt natürlich vermuten, dass Sie einer der Redakteure oder doch zumindest Mitarbeiter von Meedia sind aber da ich gelernt habe, daß Verschwörungstheorien ja nur aus der bekannten bösen Ecke kommen, bleibe ich bei der sehr viel wahrscheinlicheren Theorie, das sie ein Mutant sind und also dementsprechende Kräfte haben.

      So, jetzt zum Inhalt ihres Postings, was sich ja auf mein vorhergehendes bezog:

      “Journalisten sind natürlich auch mit ehemaligen Industriearbeitern aus der DDR gleichzusetzen. Total offensischtlisch, Muddi!!!!”

      Journalisten sind nichts besseres als ehemalige Industriearbeiter oder auch auch ehemalige Schlecker-Frauen, die

      – wenn sie arbeitslos sind
      – Handicaps haben (mangelnde Deutschkenntnisse)
      – und eben schlicht nicht genügend Arbeitsplätze in ihrem Beruf zur Verfügung stehen

      auf staatliche Hilfe angewiesen sind.

      So, und der Staat kann verlangen, dass man ihm nicht auf der Tasche liegt, sondern, etwas anderes lernst, nämlich einen Beruf, wo eben Arbeitskräfte gesucht und gebraucht werden.

      Dafür zahlt “der Staat” (das sind wir alle, die wir Steuern zahlen, meine Wenigkeit eingeschlossen) dann auch Geld:

      Zum Leben, zum Wohnen und für Ausbildung/Umschulung, was beides nicht billig ist, vor allem das letztere nicht.

      Das tut er, damit eben diese syrischen ARBEITSLOSEN (!) eines Tages von ihrem selbst verdienten Geld leben können und nicht ewig und drei Tage dem Staat auf der Tasche liegen müssen.

      “Dabei sind syrische Journalisten, welche tatsächlich den berufstätigen Background der hierzulande nach wie vor nicht geschützen Berufsbezeichnung vorweisen können, ein Gewinn.”

      Nicht, solange sie damit nicht imstande sind, ihr eigenes Geld zu verdienen und deshalb ausschließlich dem Staat auf der Tasche liegen.

      Und welcher (andere) “Gewinn” das genau sein soll, das lassen Sie ja wohlweißlich auch offen.

      Aber na ja – jeder abgegebene Lottoschein, der sich nach der Ziehung dann als Niete entpuppt, ist ja bekanntlich auch ein Gewinn: an Erfahrung nämlich. 🙂

      Und man kann sich damit trösten, das man ja immerhin etwas für soziale Projekte getan hat.

      “Traurige Wendeverlierer, die wir Wessis im Übrigen mitfinanzieren müssen – dies nur mal nebenbei. Honi soit qui mal y pense.”

      Beschämt sollten eigentlich Sie sein aber egal.

      Und was die Wende angeht: Ja, ich musste mich damals, mit Mitte zwanzig, auch noch mal auf die Schulbank setzen und einen komplett neuen Beruf lernen, fast drei Jahre.

      Und es war auch danach nicht leicht, zumal ich eben nicht mit dem berühmten goldenen Löffel am Bett geboren wurde.

      Aber heute, wieder gute zwanzig Jahre danach, habe ich mein Auskommen, zahle Steuern und somit hat sich der Einsatz des (Steuer-)Geldes damals gelohnt.

      Und so Verehrtester, geht es übrigens den meisten Leuten in Ostdeutschland, welches Sie aber sicher nur theoretisch kennen. – Ganz theoretisch vermute ich mal.

      Als “Wendeverlierer” würde ich mich also ganz sicher nicht bezeichnen, auch wenn das doch vermutlich wirklich so gut in ihre Gedankenwelt gepasst hätte.

      Aber zurück zu den Syrern – und meiner Frage, um deren Beantwortung Sie sich ja ganz offensichtlich gedrückt haben:

      “Wenn es hier nicht genug Arbeit für alle syrischen Journalisten mit begrenzten Deutschkenntnissen gibt, warum sollen diese denn dann nicht ihr Geld auch als Übersetzer oder Sekretärin verdienen?

      Warum denn nur nicht?!”

      Tja – *das* war eigentlich das Thema.

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