Partner von:
Anzeige

Lemonade: Beyoncé veröffentlicht neues Überraschungsalbum auf Tidal – und lässt Apple und Spotify alt aussehen

Bildschirmfoto-2016-04-24-um-23.39.48.png
"Lemonade": Beyoncés sechstes Album

Beyoncé hat es wieder getan: ein Überraschungsalbum veröffentlicht. Samstagnacht enthüllte die 34-Jährige bei HBO "Lemonade" und launchte ihr sechstes Studioalbum, das erneut Videobegleitungen zu den einzelnen Songs enthält, auf Tidal. Damit erhält der Streaming-Dienst ihres Mannes Jay Z wieder ein exklusives Album von einem Superstar vor der Konkurrenz von Apple und Spotify. "Lemonade" wird wegen seiner politischen Botschaften und der Thematisierung von mutmaßlichen Ehestreitigkeiten heftig im Social Web diskutiert.

Anzeige
Anzeige

Große Überraschung am Sonntagmorgen: Plötzlich ist ein neues Beyoncé-Album da! Der R&B-Superstar bedient sich damit seiner eigenen Blaupause: Ende 2013 hatte Beyoncé ebenfalls ein neues Album ohne jeden Hinweis gelauncht – damals noch bei Apple.

Diesmal geht der Zuschlag wenig überraschend an den Streaming-Dienst Tidal, der ihrem Mann Jay Z gehört. Es ist bereits das dritte Mal seit Jahresbeginn, dass Tidal ein neues Album von einem R&B- / Hip Hop-Superstar exklusiv streamt – nach Rihanna (“Anti”) und Kanye West (“The Life of Pablo”) legt  nun auch Beyoncé ihr neues Album “Lemonade” exklusiv bei Tidal vor.

Wie der Vorgänger “Beyoncé” ist auch “Lemonade” ein Konzeptalbum, das die Musik erneut visuell begleitet – diesmal gleich in einem einstündigen Film eingebettet. Dort bekommt der geneigte Fan der R&B-Sängerin plötzlich eine andere Beyoncé zu sehen als in der vergangenen Dekade.

Die neue Beyoncé will nicht mehr das Goldkehlchen und sexy Sweetheart sein – sie kann auch kratzbürstig, auf Krawall gebürstet und voller Rachegelüste sein. Damit ist der Bogen zum legendären Fahrstuhlstreit gespannt, nachdem es so aussah, als ob das Traumpaar Knowles / Carter auseinanderbrechen könnte.

Die neue Beyoncé ist gefährlicher und trägt Dreadlocks

Beyoncé besingt die Leiden der betrogenen Ehefrau (“Hold up”) und holt verbal (“You ain’t married to an average bitch, boy”) und tatsächlich real die Baseballkeule raus. Doch es geht auch um politische Botschaften, die sich bereits in der ersten Single  “Formation” andeuteten.

“Die Frau, die am wenigsten in Amerika respektiert wird, ist die schwarze Frau. Die Frau, die am wenigsten in Amerika geschützt ist, ist die schwarze Frau. Die vernachlässigste Person in America ist die schwarze Frau”, ist aus dem Off der amerikanische Bürgerrechtler Malcolm X zu hören.

Keine Frage: mit ihrem sechsten Album hat sich Beyoncé vom “Single Ladies”- und “Drunk in Love”-Image emanzipiert. Die neue Beyoncé ist gefährlicher, trägt Dreadlocks – und wird entsprechend heftig auf Twitter diskutiert. Bleibt am Ende nur noch die Frage, ob es diesmal länger als eine Woche dauert, bis Tidal seine Exklusivität wieder an Apple Music verliert…

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Pretty great post. I just stumbled upon your blog and wished to say that I’ve truly loved browsing your blog posts. In any case I’ll be subscribing for your feed and I am hoping you write again soon!

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia